US-Army-Abzug aus Grafenwöhr steht fest

Nachrichten Neustadt/WN, 27. Januar  2012, 13.15 Uhr | Kommentar schreiben (10)
Der Abzug aus Grafenwöhr scheint beschlossene Sache

Foto: dapd

Der Abzug aus Grafenwöhr scheint beschlossene Sache

Das Hoffen und Bangen hat nichts geholfen: Der Abzug der 172. Infanteriebrigade aus Grafenwöhr scheint beschlossene Sache zu sein. Nach einer Veröffentlichung des US-Verteidigungsministeriums sollen zwei schwere Brigaden aus Europa abgezogen werden.

Die einzigen zwei schweren Brigaden, die die USA haben, seien die 170. und 172., erklärte heute ein Sprecher der US Army in Heidelberg. Die 170. ist in Baumholder (Rheinland-Pfalz), die 172. Brigade in Grafenwöhr. Dazu gehören rund 3.800 Heeressoldaten. In Europa würden damit noch zwei Brigaden verbleiben, eine in Vilseck und eine im italienischen Vicenza.

Über eine Milliarde Euro hatte die US-Armee zuletzt in den Ausbau der Oberpfälzer Stützpunkte investiert. Auch hatte die US-Garnison vor kurzem erst einen neuen Kommandeur bekommen. Oberst James Saenz trat die Nachfolge von Avanulas Smiley an. Smiley war im November überraschend suspendiert worden. (dk/dpa)

10 Kommentare

  1. Sabi sagt:

    So und alle die sich jetzt freuen, können ja ihr erspartes nehmen und die Vielen, die Ihre Arbeit oder Geschäft dadurch verlieren unterstützen. Wäre ja mal gespannt wie ihr reagieren würdet wenn Euer Geschäft oder Job davon betroffen wäre!!!!!!!

  2. arbeitsplatzverlierer sagt:

    toll das die presse jetzt wach wird obwohl schon lange bekannt ist das die usarmy seit langen schon daran arbeitet die deutschen zivilen stellen runter zu fahren das aggrement 70/30 stimmt ja schon lange nicht mehr und was hat unsere bayrische landesregierung besonders unser dauergrinser seehofer gemacht ich glaube er hat vor lauter grinsen nicht mitbekommen was in unserer region abgeht dazu moechte ich anmerken bei dem besuch des klosters speinsart das keine arbeitsplaetze bringt hat er geaeussert die oberpfalz ist die zukunft wie hat er das gemeint schaetzt er die oberpfalz als ein zweites mecklenburg vorpommern ein total tote hose
    vielleicht sollte wir noch mal ueberdenken unsere stimme dehnen zu geben die denken irgendwie wird es weiter gehen ich kann gar nicht beschreiben wie ich den hals dicke habe werde in zukunft links waehlen

  3. Prinzip_Hoffnung sagt:

    Man darf die Hoffnung nicht verlieren! Zum Einen gibt es Gerüchte die besagen an Stelle der Brigaden kommen US Truppen zu Übungen nach Grafenwöhr. Zum Anderen muss es nicht zwangsläufig zu massiven Stellenabbau kommen. Ich denke geplante Stellen werden nicht besetzt und andere Stellen werden nicht neu besetzt.

    In einem Punkt muss die Hoffnung jedoch aufgegeben werden:
    Die Hoffnung auf Unterstützung der derzeitigen Regierung.
    Die CSU hat bei der letzten Landtagswahl im Vergleich mit den anderen Regierungsbezirken in der Oberpfalz mit die besten Ergebnisse.
    Warum? Die Oberpfalz ist und bleibt ein Land der Bauern, die sich, wie die CSU, um Arbeiter und Angestellte nicht die Bohne interessiert. Wie die CSU geht es diesen nur um Selbstbereicherung!

  4. susi sagt:

    Ich gebe euch allein beiden recht.
    Jetzt wo die k…. am dampfen ist reden alle gescheid daher.
    Es wird viele betreffen die älter sind und wahrscheinlich nicht so schnell wieder eine Arbeit finden.
    Und was sagt Frau Merkel,uns geht´s Gut?????
    Wir haben gar nicht so viele Arbeitslose??
    Wir sind versorgt

  5. arbeitsplatzverlierer sagt:

    es war interessant heute im neuen tag zu lesen das es nicht wahr ist das die bayrische staatsregierung sich nicht um die stellenkuerzungen bei der usarmy kuemmert
    der herr seehofer hat sogar demnaechst ein gespraech mit general hertling ich muss schon sagen das ist eine tolle leistung er hat es geschafft das er seine meinung bei einem kleinen befehlsempfaenger vortragen darf
    genauso muss ich ueber die werkschaft laestern wie die sich geruehmt haben wir haben es geschafft die komplete verlegung der HNLOFA-E zuverhindern die 55 anderen die meist 45-53 plus sind koennen sich aussuchen beim arbeitsamt vorzusprechen oder wie so schoen gesagt wird geht doch mit nach kaiserslautern da bekommt ihr eine stelle das wuerde heissen hier seine wurzeln abzubrechen und 400 km weiter einen neuanfang zu wagen und dann die frage und wie lange ist dort mein arbeitsplatz gesichert
    es ist doch jeden klar das die usarmy versucht die deutschen zivilarbeiter zu verdraengen ausser natuerlich fuer labor service jobs werden die deutschen weiterhin gut sein

  6. Strolchi sagt:

    @susi
    die hat sich nur falsch ausgedrückt. Sie wollte sagen:”Hauptsache die Politiker sind versorgt” ist schon traurig mit so einer Regierungstruppe.

  7. Michael sagt:

    Bin gespannt ob es Auswirkungen hat auf die Bundeswehr in Weiden die bald aufgestockt wird wegen den Amerikaner die abziehen mussten.

  8. Alfred sagt:

    Wird aber auch langsam Zeit. Über 60 Jahre Besatzung sich genug.

  9. Heinz sagt:

    Hallo
    Welche Besatzung bin um Grafenwöhr aufgewachsen (Jahrg.1962).Habe etliche Bekannte unter den US Soldaten.
    Wurde bei uns nie als Besatzung empfunden sondern als Schutz vor den Sowjets.(Kann sich bei Alfred nur um einen Spätgeborenen handeln.)

  10. Alfred sagt:

    Bin ein Jahr früher geboren als du Heinz.Bin in Grafenwöhr geboren, und habe dann 26 Jahre in Grafenwöhr gelebt. Und ich empfand es schon als Besatzung

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