Regensburg und Bayern verhandeln über Landesmuseum

Nachrichten Regensburg, 5. Februar  2012, 12.22 Uhr | Kommentar schreiben
Regensburg bei Nacht

Foto: Udo Altmann, pixelio.de

Regensburg bei Nacht

Zwei Monate nach dem Zuschlag für Regensburg als Standort des neuen Geschichts-Landesmuseums sind die Verhandlungen zwischen Stadt und Freistaat in vollem Gange. Er rechne mit einem Vertragsabschluss in den nächsten Monaten, sagte Oberbürgermeister Hans Schaidinger im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa.

Regensburg sei bereit, Leihgaben aus seinem Bestand zur Verfügung zu stellen. Wenn das Konzept des Museums stehe, werde der Freistaat mit Wünschen auf ihn zukommen. Seit Anfang Dezember steht Regensburg als Standort des Museums der Bayerischen Geschichte offiziell fest. Ein Architekturwettbewerb soll über das Aussehen des Museums entscheiden. Als Bauherr und Träger müsse ihn der Freistaat ausloben, erläuterte Schaidinger.

Er denke, dass man ein sehr helles, luft- und lichtdurchflutetes Museum konzipieren solle, so Schaidinger. Auf keinen Fall sollte alte Architektur nachgebildet werden, findet er. Die Außengestaltung hänge auch stark von der Konzeption im Inneren ab. Das Museum wird auf dem Donaumarkt entstehen, unweit des Doms und der Steinernen Brücke. Schaidinger geht von einem Baubeginn im Sommer 2013 aus. (dpa)

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