Netzwerke gegen Angriffe von außen schützen
Tagebuch, 7. Februar 2012, 14.02 Uhr | Kommentar schreiben (1)Im Internet ist heutzutage jeder unterwegs. Doch lauern auch viele Gefahren im Netz. Am “Safer Internet Day” möchten wir Ihnen heute ein paar wichtige Tipps geben, wie man das heimische WLAN-Netzwerk richtig gegen fremde Zugriffe absichert.
Jeder der zu Hause drahtlos im Internet surft, kennt das: Wenn man das WLAN-Netzwerk einrichtet, muss es auch gegen Zugriffe von Hackern oder Fremdsurfern gut schützen. Denn: Werden über ein unzureichend geschütztes WLAN Straftaten verübt – zum Beispiel Raubkopien heruntergeladen – haftet der Betreiber des Netzwerkes.
Generell gilt: WLAN-Netzwerke die mit einem WEP oder WPA-Schlüssel gesichert sind, sollten unbedingt auf den neuesten Stand gebracht werden. Solche Netzwerke können schon innerhalb von einer Minute geknackt werden. WLAN-Besitzer sollten unbedingt auf die sogenannte WPA2-Verschlüsselung umstellen. Allerdings müssen Router und WLAN-Karte diesen Modus unterstützen, ansonsten sollte die Hardware gegen Neue ausgetauschte werden. Bei vielen aktuellen Routermodellen ist diese aktuelle WPA2-Verschlüsselung aber schon voreingestellt.
Auch auf ein sicheres Passwort sollte man achten – Viele Netzwerke sind noch mit einer einfachen Zahlenkombination gesichert. Mit ein bisschen raten hilft da auch die beste WPA2-Verschlüsselung nicht. Am besten Sie setzen auf eine schwer entschlüsselnde Buchstaben-Zahlen-Kombination.
Wenn sich das alles für Sie wie Böhmische Dörfer anhört, wenden Sie sich an Ihren Internet-Provider. Der kann Ihnen, speziell für Ihre Hardware, ganz einfache Lösungen für Ihr eigenes WLAN-Netzwerk anbieten.





WLANs kann man nicht nur über Funk knacken – auch die Software auf PC und Routerbox hat immer irgendwelche Lücken, die ausgenutzt werden können. Mit genug Grips und krimineller Energie kommt man selbst in die sichersten Systeme.
Bei WLANs empfehle ich nach dem Surfen das Sysadmin Network Interrupt Protocol zu nutzen, denn eine Faustregel hält die meisten Angreifer fern: Alles, was ungenutzt läuft, abschalten, Stecker ziehen.
Aber Stuxnet beweist, dass auch das kein 100%iger Schutz ist.