Grafenwöhr: Mutmaßlicher Exhibitionist gefasst

Polizeimeldungen, 28. September  2012, 7.56 Uhr | Kommentar schreiben (6)
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Symbolfoto: Thomas Siepmann, pixelio.de; Foto: Dagmar Meyer/Radio Ramasuri

Die Polizei in Grafenwöhr hat möglicherweise einen Exhibitionisten gefasst. Der Mann soll am Mittwoch mit seinem Auto mehrmals an einer 16-Jährigen vorbeigefahren sein und dabei seinen nackten Unterleib präsentiert haben.

Da sich die Jugendliche das Kennzeichen merken konnte, hatte die Polizei leichtes Spiel. Der mögliche Täter ist ein US-Soldat. Der streitet die Taten zwar ab. Doch schon im Juni gab es einen ähnlichen Fall. Auch hier konnten zwei betroffene Mädchen das Auto des Mannes genau beschreiben.

6 Kommentare

  1. Menschenrechtler sagt:

    Das ist doch unglaublich, obwohl seit min. 142 Jahren jagt auf Exhibitionisten gemacht wird, werden diese immer noch von den Frauen nicht akzeptiert. Meint unsere Gesellschaft wirklich, dass durch die Konsequente harte Anwendung des §183 behoben werden kann. Das Funktioniert schon seit 142 Jahren nicht. Unsere Politiker sollten mal nachdenken ob die Macht denen die Frauen mit § 183 über Männer haben noch zeitgemäß ist. Das hat nichts mit Gleichberechtigung zu tun.
    Hier zeigt sich ganz deutlich, die Frau darf sich alles erlauben. Anzeigen wegen angeblicher Vergewaltigung ( siehe Kachelmann ) Frauen die Männer schlagen, zeigt der Mann dies an, wird das Verfahren zu 90% eingestellt und der Mann ausgelacht. Die Folgen der Strafen gegen Exhis haben weder in der Höhe im Vergleich zur Tat, einen gerechten Bezug. Die Rückfallquote von Exhis liegt bei 70% , welches nur zeigt, dass Exhis trotz erheblichen Problemen mit der Polizei und
    Gefängnissen, Ihr Verhalten so nicht ändern können.
    Die meisten Exhis sind neben Gefängnis, von Hartz 4 bedroht, von Vergewaltigung, sowie von Körperverletzung, einige begehen Suizid. Die Bevölkerung muss über diesen Wahnsinn der Behörden aufgeklärt werden bei ca. 10000 Verfahren und 1000 Inhaftierungen jährlich, kann nicht von einer Minderheit gesprochen werden. Den Frauen muss die unbegründete Angst vor Exhis genommen werden. Bei Strippern in der Disko fühlen sich einige Frauen sogar so angemacht, dass sie sogar oral den Berufs Exhi befriedigen. Reine Doppelmoral.

  2. alfred esser sagt:

    Grafenwöhr: Mutmaßlicher Exhibitionist gefasst
    Empathie = nennt man die Bereitschaft und Fähigkeit, sich in die Einstellungen anderer Menschen einzufühlen (Psych).
    Sich in die Gefühlswelt und Handlungsweisen anderer hinein zu versetzen ist oftmals schwierig und kostet manchmal auch Überwindung. Doch jeder wünschst sich diese kostbare Eigenschaft von seinen Mitmenschen – wenn es ihn selbst betrifft, es sich um seine Eigenheiten oder “Fehlverhalten” geht.
    Was hat das mit dem hier geächteten männlichen Exhibitionismus (vor erwachsenen Frauen) zu tun?
    Dazu sollte folgendes berücksichtigt werden. Ein Exhibitionist (der sexuelle Lust/ Sucht am Zeigen hat) weis das er durch seine Vorzeigeaktion von den meisten Frauen nicht nur verachtet wird, sondern auch von Polizei und Justiz wie ein Schwerkrimineller behandelt und bestraft wird. Er lebt daher in ständiger Angst das dieses für ihn selbst nicht begreifbare Verhalten in seinem sozialen Umfeld bekannt wird. Daher ist es für ihn fast unmöglich mit jemanden darüber zu sprechen – selbst nicht mit einem Psychologen oder Therapeuten, die oftmals mit dieser Problematik wenig anfangen können und überfordert sind (wie vor einigen Jahren noch mit der Homosexualität). Der Exhibitionist steckt in einem Dilemma/ Zwiespalt – denn einerseits empfindet er bei seiner unliebsamen Vorzeigeaktion ein unbeschreibliches berauschendes, geiles Hochgefühl – andererseits würde er wegen den negativen Folgen alles dafür tun um davon los zu kommen. Warum er es trotzdem tut ist bsw vergleichbar mit einem Raucher/ in – sie wissen, das das rauchen eigentlich bescheuert ist, sich den giftigen Qualm in den Körper zu ziehen und auch noch Geld dafür auszugeben. Bekannt ist, dass es viele “Süchtige” versuchen davon loszukommen aber nur sehr wenige es schaffen .
    Nun gibt es aber doch einen Unterschied zwischen Raucher und Exhibitionisten – beim Exhibitionismus kann man von einem obszönen, unmoralischen, unanständigen Verhalten sprechen bei dem im Grunde die Phantasie und der Ekel (was er noch tun könnte) eine große Rolle spielt. Doch nachweislich wenn man darüber objektiv und sachlich aufgeklärt ist wird bei einer erwachsenen Person kein Schaden angerichtet (denn er will doch nur zeigen – was eine seriöse Studie durch die KrimZentr Wiesbaden Band 43 auch bestätigt). Während beim Rauchen eine Schädigung nachgewiesen werden kann – auch beim passiv rauchen.
    Eine weitere wichtiger Tatsache ist, dass bis heute nicht bekannt ist ob die exhibitionistische Neigung/ Präferenz anerzogen wurde oder durch Gene, Hormone, oder frühkindliche Erfahrungen und Erlebnisse usw. hervorgerufen wurde – es existieren leider nur Spekulationen.
    Ein zusätzlicher Aspekt betrifft die ungerechte, krasse unterschiedliche Einstellung (auch nach dem Gesetz § 183) in unserem Land/ Kultur zwischen männlicher und weiblicher schamloser Zurschaustellung.
    Alfred Esser

  3. Robert sagt:

    Rauchen ist schädlich, weiß jeder. Ich rauche seit fast 50 Jahren, bin bestimmt nicht stolz darauf. Soll ich Exhibitonist werden und das Rauchen aufgeben, dann stehe ich in Deinen Augen besser da. Müsste ich mir mal überlegen, oben ohne und unten nichts und eine Zigarette im Mund durch die Gegend fahren. Warum gerade die Raucher angreifen, Exhibitonismus ist ein psychisches Problem, Rauchen ist Genuss und Laster. Warum schreibst Du nichts über Rauschgift, Alkohol, nur weil Du Nichtraucher bist.
    Nur zur Info nebenbei, die Rauchersteuer im Jahr beträgt 14,5 Milliarden, die von den Exhibitonisten Null.
    Stell Dir vor, keiner raucht mehr, wo würde der scheinheilige Staat diese Geld holen, bestimmt nicht von den Nackerten.

  4. Streusalzwiese sagt:

    @ Robert:
    Es stimmt zwar, dass keine Steuern auf exhibitionistische Handlungen erhoben werden. Dafür aber gibt es saftige Geldstrafen, die praktisch immer im Tausende Euro Bereich liegen.

    MfG Hans-Hubert Streusalzwiese

  5. alfred esser sagt:

    Hierbei wird gerne verschwiegen, dass die Krankheitsfolgen der Raucher wesentlich höher sind als die Tabaksteuereinnahmen. Zudem verursachen Raucher/innen oftmals Wohnungsbrände, Waldbrände usw somit einen hohen Sachschaden und nicht zu vergessen sind die Personschäden mit Rauchvergiftungen und den vielen Toten. Welchen Schaden verursacht eigentlich ein Exhibitionist der sein “Ausstellungsstück/Exponat” einer erwachsenen Frau vorführt? Zudem verstößt der § 183 gegen die Gleichstellung von Mann und Frau – gegen die Verhältnismäßigkeit und ist schon lange nicht mehr Zeitgemäß. Als Ordnungswidrigkeit das unmoralische Verhalten zu bestrafen mag noch gerechtfertigt sein nicht aber mit den jetzigen mittelalterlichen barbarischen Sanktionen. Alfred Esser

  6. Menschenrechtler sagt:

    So dumm das für Sie klingen mag lieber Robert! Eine Zigarette verkürzt das Leben um 3 min! Eine exhibitionistiche Handlung schätze ich mal, verlängert das Leben, weil man an der Natur spazieren geht. Das ist gut für Herz und Kreislauf. Schätzen wir Mal um 30 min pro Handlung. Schäden sind nicht zu beklagen, außer sekundäre Schäden, wofür der Exhi aber nichts kann, sondern die Geselschaft selber die Verantwortung übernehmen muss. Beim Rauchen hingegen werden auch unbeteiligte Betroffen, durch Passivrauchen! Übrigens eine andere Belästigung, wenn wir mal hinnehmen, dass es sich beim Genital zeigen um eine Belästigung überhaupt handelt(welche in den meisten Fällen sehr zu bezweifeln ist), die nachweislich krank macht, wäre z. B. Straßenlärm! Wegen Strassenlärm kommen aber nicht 6 Peterwagen, die ebenfalls Lärm verursachen und CO2 in die Luft blasen!