Regensburger Stadträtin will Cannabis-Cafés einführen

Nachrichten Regensburg, 10. Dezember  2013, 13.37 Uhr | Kommentar schreiben (30)
Auch nur eine Pflanze: Hanf

Foto: United States Fish and Wildlife Service (Public domain), Wikimedia Commons

Auch nur eine Pflanze: Hanf

Die Niederländer haben es schon lange, die Portugiesen und die Tschechen haben es vor kurzem getan und die USA sind gerade dabei: Das Ende der Marihuana-Prohibition. Auch in Deutschland regt sich Widerstand gegen das umstrittene und vor allem kostspielige Verbot. Jetzt will auch eine Regensburger Stadträtin die Legalisierung von Haschisch in der Domstadt durchsetzen.

Ewa Tuora-Schwierskott von den Piraten will mit ihrem Antrag bei der Stadtratssitzung am kommenden Donnerstag für Furore sorgen. Die 48-Jährige will in Regensburg so genannte Marihuana-Cafés einführen. Im gleichen Zug soll ein wissenschaftlicher Modellversuch stattfinden. Das berichtet die Mittelbayerische Zeitung. Laut Tuora-Schwierskott werden in Regensburg rund 3,5 Millionen Euro für die Verfolgung von Cannabiskonsumenten ausgegeben. Geld, das in der Suchtprävention besser aufgehoben wäre.

Erst Anfang Dezember hatten hundert renommierte Strafrechts-Professoren in einer Petition die Freigabe von Marihuana gefordert. Die Verfolgung würde massive Kosten verursachen, auf dem Schwarzmarkt werden gesundheitsschädliche Streckmittel dem Cannabis beigemischt und dem Staat entgehen enorme Steuereinnahmen, erklärte der Strafrechts-Professor Lorenz Böllinger aus Bremen. Es wäre besser, die Gelder zur Strafverfolgung in die Suchtberatung zu investieren.

30 Kommentare

  1. Hans Lorentz sagt:

    Die Legalisierung von Cannabis ist längst überfällig. Die Prohibition ist gescheitert und wir schmeißen Millionen von unseren Steuergeldern zum Fenster raus. Wenn man vernünftig und sachlich an die Sache rangeht, könnte sich endlich etwas bewegen.

  2. Jonas sagt:

    Die Prohibition funktioniert nicht und kostet unnötig massen an Steuergeldern.
    Jugendschutz kann so nicht funktionieren, nur durch eine kontrollierte, begrenzte Abgabe kann man sicherstellen das Cannabis welches konsumiert wird nicht noch viel gesundheitsgefährdendere Beimischungen und Pestizide enthält was dann ebenfalls Jugendliche konsumieren (95% von dem Cannabis in Deutschland ist mit solchen Beimischungen verunreinigt und viele Konsumenten sind Jugendliche/junge Erwachsene wo man die Langzeitfolgen noch garnicht abschätzen kann) man wird niemals komplett verhindern können das Jugendliche Cannabis erwerben , zurzeit kann jedoch jeder 12 Jährige in sogut wie jedem Großstadtpark oder über Freunde an Cannabis kommen , einfacher als nun geht es garnicht – nichtmal durch eine vollkommene Legalisierung (zudem Konsumieren in Holland sowohl weniger Erwachsene als auch Jugendliche wie hier)
    Bei 4-6 Millionen Konsumenten die durchschnittlich etwa 0.5gramm am Tag rauchen würde man bei 5€ Steuern das Gramm zudem einige Milliarden an Steuergeldern erwirtschaften und zehntausende neue Jobs schaffen. Warum überlässt man dieses Geld kriminellen Strukturen denen die Gesundheit der konsumenten egal ist und die Drogen noch gefährlicher machen als sie ohnehin schon sind (was nicht unbedingt für Cannabis gilt , allerdings wird heutzutage ja sogut wie garkeine Droge rein verkauft) – Zudem muss man unbedingt Patienten die von Cannabis profitieren den Zugang gewähren/erleichtern.
    Viele Leute möchten lieber Cannabis als Schmerzmittel/Antidepressivas und ähnliches konsumieren weil bei vielen Menschen die Nebenwirkungen geringer sind und Cannabis die Symptome besser lindert.

  3. Juergen Meixner sagt:

    Es ist wirklich mal an der Zeit ueber den tellerrand hionauszuschauen, am besten erstmal den Jugendschutz hernehmen als Rechtfertigung des Verbotes, nun das geht ja wohl gar nicht, denn Cannabis ist absolut harmlos, oder wie kann es sonst angehen, das selbst Kleinkinder damit erfolgreich behandelt werden.

    http://www.usnews.com/opinion/articles/2013/01/07/medical-marijuana-is-safe-for-children?page=2

    Ach und was das andere fadenscheinnige Argument, die Psychose, dagegen betrifft, das ist hiermit widerlegt:

    http://www.leafscience.com/2013/12/08/marijuana-cause-schizophrenia-harvard-study-finds/

    Selbst in Bayern koennen die meisten Menschen Englisch, dank der Alliierten Besetzung, somit sollte alles klar sein.

  4. Konrad Roth sagt:

    Wir werden solange kämpfen bis unser Ziel, die Re-Legalisierung von Cannabis eingeführt wird.

  5. ZeroZero sagt:

    Hanfnachrichten lesen kann Freude bereiten.

    Vielen Dank @Radio Ramasuri -:)

    Eine Richtigstellung habe ich an zu merken. Dr. Ewa Schwierskott
    spricht von Cannabis Social Clubs. Geschlossene Anbau Clubs,
    Zutritt nur für volljährige Mitglieder. Die Autorin des Artikels
    in der Mittelbayerischen Zeitung, Marion Koller, weiß offensichtlich
    nicht was das ist und hat kurzerhand Coffeeshops daraus gemacht. Konzeptionell sind es zwei paar Schuhe, nicht miteinander
    vergleichbar. Coffeeshops könnte man auf deutsch als Hanf
    Kultur Kneipen bezeichnen.

  6. Benicio sagt:

    Ein guter Vorschlag von der Stadträtin, nachdem über 80 Jahre Cannabs-Prohibition nicht zu weniger (sonder sogar zu mehr) Konsum geführt haben.

    Beim Konsum von Cannabis gibt es keine tödliche Überdosierung.
    Eine Abhängigkeit entsteht nur psychisch und nicht körperlich.
    Ein Entzug kommt in der Regel ohne Subsitionsmedikamente aus.
    Cannabis ist keine Einstiegsdroge.
    Wenn der Besitz und Erwerb in gesetzlichem geregeltem Maß reguliert wäre würde das nicht zu einem schlagartigen Anstieg an Menschen die Cannabis konsumieren führen. Dies kann an Spanien und den Niederlanden belegt werden.

    Ich denke wenn dieses Wissen in der Bevölkerung wäre, wäre Cannabis keine illegale Droge mehr – und diese Diskussion überflüssig.

  7. Ronald Roith sagt:

    Es bewegt sich endlich was ! :)

  8. tobias sagt:

    Cannabis zu Legalisieren wird höchste Eisenbahn..
    Wie hier genannt , aber der großen Masse irgentwie nicht klar , geht es nicht darum Cannabis zu verharmlosen oder den Konsum zu steigern..das eine legalisierung den Konsum nicht steigert ,
    zeigen zb Portugal oder Holland. Es geht darum das ein Verbot , die Droge noch schlimmer werden lässt , als sie ist. Ich kann mir nicht vorstellen , das es Leuten Spass machen würde,
    vor einem Fussballspiel sich irgendwo gepunschtes Bier zu holen und sich dafür auch noch strafbar zu machen , ein Verbot bei Alkohol ging ja schon mal in die Hose , mit den gleichen tödlichen und bewaffneten
    Auswirkungen jedes anderen Rauschmittels , wir brauchen eine staatliche , geprüfte, saubere Abgabestelle , welche einen monatlich zu bezahlenden Cannabis-Pass erfordert , hier wird Datum und Menge , sowie unterschrift der verkaufstelle eingetragen , wer seinen pass vergisst oder innerhalb von 24 h seine maximale Anzahl erhalten hat ,bekommt nichts mehr,schluss aus…
    Ein vorbild stellt Holland daher in keinster Weise , wer schonmal dort war , weis das man von shop zu Shop wandern kann , sich jeweils die maximal menge von 5g holt und ab zum nächsten , somit hat man nach kurzer zeit ca 20 30 g in seinem bauchtäschchen , welche man unmöglich alleine rauchen kann oder will , was folgt ist der Handel an 3. ebenso an Jugendliche und das darf nicht sein !! Was die befürchtung von Drogenurlaubern betrifft , so kann dem mit der Pflicht deutscher Staatsbürger zu sein , was ich persönlich für Käse halte , da manche sie nicht wollen oder besitzen , dem kann abhilfe geschafft werden , indem man für eine betsimmte zeit einen wohnsitz in deutschland haben muss..probleme von der CDU , von jedem zu lösen , aber kapiert es…
    Viele Leute , gerade Eltern vertrauen dem BTMG und denken ihre Kinder seien geschützt , FALSCH ! der schwarzmarkt scherrt sich nicht nur nicht darum wie alt der Käufer ist , sondern er bekümmert sich meist nicht mal um Reinheit , ebenso rutscht man gerne in jungen Jahren in Kreise ab , in denen evtl Gewalt herrscht , Erpressung oder andere Drogen angeboten werden…ebenso das wort Sucht ist total falsch definiert,
    nur weil man über Jahre hinweg Spass an etwas findet ist man süchtig? wer jeden Tag kifft ist süchtig ,wer jeden tag ein bierchen trinkt nicht , wer jeden tag 5 stunden Fussball spielt ist ein Sportler , wer 5 Stunden PC spielt ist süchtig….das Leute einfach die Freude an etwas finden was für sie dinge besser werden lässt , ist es für mich klar das ein regelmäßiger knonsum entsteht…
    Leute die Hilfe brauchen bekommen sie nicht und Leute die keine wollne , bekommen sie mit aller härter aufgebrummt…..Ich verstehe meine Mitbürger und Befürworter der jetzigen Drogenpolitik nicht…sie schaden ihren Mitmenschen , dem Staat , usw….finden sie daran Freude oder lag es daran das sie einfach keinen Wissenschatz üdber Rauschmittel besitzen…?
    Daher Verkaufstellen mit mindestmenge und pass , härtere strafen für illegalen handel an3 und u18 , kein eigenanbau da sonst der handel blüht…der staat muss vom Samen setzen bis Verkaufen alles übernehmen..so wie es die Usa vorhat , die allseitsbeliebten Vergleiche wie Alkohol ist schädlciher…was hat das damit zu tun das führt 1. dazu das härtere drogen weiterhin illegal bleiben , und sie richten den meisten Schaden durch die Prohibtion an , und 2. steht es jedem Menschen frei was er konsumiert…
    Schützt verantwortungsbewusste Konsumenten und Schützt unsere Kinder ! Aufklärung und Legalisierung statt Lügen , Untergrabungen und Shwarzmarkt!! PS Recht auf Rausch heist nicht Pflicht zum Rausch , die Geschäfte drängen euch nichts auf , ihr müsst sie nicht betreten , aber die dealer werden euch weiterbelästigeN , euch und eure Kinder ! an dieser Stelle wars das von mir , als Befürworter könnte ich ganze Bücher füllen , als Gegner kann ich nur auf die 3. standartphrasen der Cdu greifen….

  9. Alexander sagt:

    Die Fakten für die Legalisierung liegen auf den Tisch, aber die von CDU/CSU denken wohl sie können so weitermachen wie bisher.

    In Bayern gibt es die meisten Drogentote.
    http://blogs.taz.de/drogerie/2013/12/04/die-csu-und-der-drogentod/

  10. Dr. Gonzo sagt:

    Schöner Artikel – Je mehr davon, desto besser. Aber der letzte Abschnitt sollte überarbeitet werden: “Erst im Anfang Dezember…” -> “im” weglassen;
    “…, so der Professor.” -> welcher Professor? Stellungnahme der Professoren im Kollektiv oder Zitat eines einzelnen?

    Anmerkung der Redaktion: Vielen Dank, wir haben es ausgebessert.

  11. Giancarlo sagt:

    Na da haben sich schon einige Konsumenten von
    Canabis gemeldet, wie schön.
    Noch härtere Strafen sollte man fordern, dann wird
    man gut überlegen Drogen(Canabis) zu verherrlichen!

  12. Hans Lorentz sagt:

    Vielen Dank für den argumentfreien Diskussionsbeitrag Giancarlo. Geht’s auch ein bisschen konstruktiver? Welche Strafe wäre denn für den Besitz von Marihuana deiner Meinung nach gerechtfertigt und warum denkst du, dass danach der Konsum zurück geht?

  13. Petra sagt:

    Hallo jetzt muss ich mich als betroffene Mutter einmal melden!! Mein Sohn hatte zum ersten mal mit 16 Jahren Kontakt zu Cannabis, ich merkte es leider relativ spät, so dass er bereits täglich konsumierte und sich seine Persönlichkeit stark veränderte, er nahm extrem ab, hat nur noch mit gleichgesinnten rumgehangen und ich kam kaum noch an ihn ran. Diese Gleichgültigkeit was um ihn herum geschah ging soweit, bis er auch stärkere Sachen ausprobierte und ich von einem Berater, Jugdenamt, Ärzten gerannt bin aber nicht wirklich Hilfe oder Unterstützung bekam. Was dies für eine Mutter bedeutet sein Kind so zu sehen und nicht weiß wies weitergehen soll, ist eine furchtbare Situation für mich und der ganzen Familie gewesen.
    Ich könnte jetzt noch viel mehr erzählen aber ich kürze die Schlimme Zeit ab, nach 3 nochmaligen Abstürzen – bis zur Suizidgefährdung und ambulanten Entzug, völlige Aufgabe seiner Persönlichkeit, bin ich mit durch die Hölle gegangen….
    Bitte hört auf mit dem Argument “macht nicht Abhängig” oder kontrolliert kein Problem… ich habe um jeden Jugendlichen Angst der von diesem Zeug nicht mehr weg kommt, oder dann mehr als nur ein bisschen Kiffen den nächsten Schritt zur härteren Droge versucht!!
    Wer dies miterlebt hat, weis wovon ich spreche, es hat fast 10 Jahre gedauert bis mein Sohn sein Leben wieder in
    den Griff bekam…. die Angst bleibt..

  14. Bernd sagt:

    Hallo Petra, danke für deinen Beitrag. Es ist wirklich schlimm was dir und deinem Sohn passiert ist und auch das beste Argument für eine staatliche Kontrolle von Cannabis. Jetzt haben Verbrecher die Kontrolle über die Drogen und verkaufen es auch an Minderjährige und Kinder. Das Schlimme: sie könnten durch diese Leute auch an viel härtere Drogen kommen, so wie es auch bei deinem Sohn der Fall war. Cannabis-Produkte gehören nicht in die Hände von Jugendlichen. Mit der Freigabe von Cannabis könnte viel mehr Geld in die SuchtPrävention und die Aufklärung gesteckt werden. Auch den Opfern von Alkoholmissbrauch könnte so viel besser geholfen werden.

    Dagegen werden Millionen von Euro in die Strafverfolgung gesteckt und die Kontrolle über die Drogen den Verbrechern in die Hand gegeben. Das kanns wohl nicht sein?

  15. Juergen Meixner sagt:

    Hallo Petra,
    jetzt muss ich mich als betroffener Vater und Grossvater auch mal zu deinem Beitrag aeussern, dass es deinem Sohn so wiederfuhr ist sein eigenes Schicksal, welches bitte nunmal gar nicht auf andere uebertragen werden kann. Es ist aber Familiaer mit dem Deinen verbunden und eigentlich sollten Eltern ihre Kinder offen und ehrlich ueber alles aufklaeren, ja auch ueber Drogen und andere Stoffe, so denn die Informationen objektiv sind.

    Leider wurde in den Medien in den letzten Jahrzehnten nur negative Propaganda veroeffentlicht, welches ein schreckliches Bild zeichnet, das aber gar nicht real ist, eine Illusion sozusagen.

    Aber nur gut das die Menschen nicht alle gleich sind und sehr Viele offen fuer sich und die Welt sind. Cannabis ist Medizin und sollte mit Respekt benutzt werden, wenn dein Sohn diesen Respekt nicht hat, dann liegt das an deiner Erziehung.

    Wer die Medizin missbraucht, muss sich nicht wundern wenn er dafuer bestraft wird von seinem Schicksal (Karma). Wer hingegen krank ist und die Medizin entsprechend anwendet, der hat nichts zu befuerchten, so einfach ist das, da wird die Spreu vom Weizen getrennt.

  16. Giancarlo sagt:

    Lieber Hans Lorentz! Ich muss nicht konstruktiver werden,
    in dem sie das Kommentar von der Petra lesen
    würden und danach sich mal Gedanken machen würden
    müsste man nicht mehr über Drogen Gespräche weiter
    führen. Lesen sie einfach mal was auf manchen
    POLIZEI Fahrzeugen steht und das hat seine Hintergründe.
    Also: keine macht den Drogen!

  17. M. Nice sagt:

    Uruguay legalisiert Marihuana!

    Das sollten wir hier auch machen.
    Sehr gute Idee.

    Nur so wäre ein Kinder und Jugendschutz erst möglich.

    Gut dass bei uns endlich jemand drauf kommt, geregelte Cannabis-Abgabestellen, für Erwachsene zu schaffen.

  18. Hans Lorentz sagt:

    Werter Giancarlo,

    Ihrer Kausalkette kann ich immer noch nicht folgen. Es besteht ein Verbot von Cannabis in Deutschland und trotzdem ist dieser junge Mann in einen Sumpf geraten. Die Prohibition hat nicht funktioniert. Ihrem vorherigen Kommentar nach, hätte es für den jungen Mann mit dem Drogenproblem auch noch eine ordentliche Haft- bzw. Geldstrafe geben müssen. Der Bub liegt am Boden und Sie wollen nochmal drauftreten, anstatt konstruktiv über das Drogenproblem nachzudenken. Und ob Sie es glauben oder nicht, obwohl Drogen verboten sind und es ganz groß auf den Tatütata-Autos steht, werden sie trotzdem genommen.

    Hochachtungsvoll

    Hans Lorentz

  19. Giancarlo sagt:

    @Hans Lorentz: ich persönlich hab fast
    Tag-täglich mit Drogenkonsumenten zu tun(beruflich) und
    glauben Sie mir das ist erschreckend wie sich
    Menschen durch Drogen ins negative verändern.
    Hoffe das Sie jetzt langsam begreifen was ich
    mit meinen Komentaren gemeint hab.
    Grüße aus Nürnberg
    Giancarlo

  20. Bernd sagt:

    @Giancarlo: ja, genau. Ich kenn sie auch diese fiesen kleinen Kiffer, die ständig rumbrüllen, randalieren, schlägern und rumpöbeln. (Achtung Ironie). Du scheinst ein echter Drogenprofi zu sein. :D

  21. Juergen Meixner sagt:

    @Giancarlo: Sie sind ein Prohibitionist der aus Eigennutz handelt und sie sind somit ein “vorsaetzlicher Moerder”, denn

    “Die Verweigerung von Cannabis durch das Prohibitions-Gesetz verursacht vorsätzlich Leiden, Blindheit und fuehrt in vielen Fällen zum Tod. Diejenigen, die das Verbot der Verwendung von lebensrettenden Cannabis als “illegal” zu halten betrachten, sollten behandelt werden wie ein Täter des schwersten Verbrechens und als ungeeignet angesehen werden ein öffentliches Amt in einer demokratischen Gesellschaft zu fuehren.”

    THE REPORT. CANNABIS: THE FACTS, HUMAN RIGHTS AND THE LAW ISBN 9781902848204.

    “Derzeit wird der Begriff “Droge” verwendet um Cannabis zu beschreiben, das ist nicht nur einfach falsch, nein schlimmer noch, das ist die semantische Missbrauchstaktik und die vorsätzliche Annahme einer gewissenlosen Prohibitionisten-Taktik.

    Mit diesem hinterhältigen Trick soll das milde, gutartige Cannabiskraut mit potentiell gefährlichen, Suchtmitteln und Drogen – von denen Alkohol eine solche ist – in einen Topf geworfen werden, damit Cannabis als vergleichbar schädlich erscheint. Hingegen die offiziellen empirischen Untersuchungen bestätigen, das dies ganz und gar nicht so ist.”

    “Kurz gesagt, alle Vorwürfe aufgrund derer Cannabis (national und international) verboten ist, vor allem die angebliche “Schädlichkeit”, wurden durch uneigennützige wissenschaftliche Überprüfungen nicht bewahrheitet: Der Vorwurf der “Schädlichkeit” ist kompetent, umfassend und konsequent widerlegt worden. Die Vorwürfe sind somit nichts als Hirngespinste. Das somit völlig unbegründete “Gesetz” ist schon immer falsch gewesen, die Prohibition ist ein fortlaufender Betrug; die gesamte Strafverfolgung der “Vergehen” die durch Bürger begangen werden und die mit Cannabis in irgendeiner Verbindung stehen ist einzigst bösartig.”

    “Die Duldung des Verbotes durch bestimmte Menschen ist infam und tödlich, den einzigst ihr unehrenhaftes Eigeninteresse produziert die Doppelzüngigkeit. Sie entziehen sich ihrer Schuld der immanenten Machtposition, wodurch die Regierung erst das Verbot einfordern kann, somit können die Industrie und Politiker das Leiden, die Inhaftierungen, die Todesfälle und ökologischen Katastrophen ausnützen.

    Wer jedoch solchen Maßnahmen zustimmt, der muss die Verantwortung für ihre Ergebnisse auch teilen. Das “Gesetz” ist nicht einfach nur “falsch”, nein es dient Kriminellen gar als Zuflucht. Die wahren menschlichen Absichten, schuldig oder nicht schuldig, werden einzig durch ihr Verhalten offensichtlich:

    Egoistische und unehrliche Individuen, die durch Geldmotive gesteuert sind, werden voraussichtlich einer Re-Legalisierung nicht zustimmen, wohingegen ehrliche Personen die Wiederherstellung unterstützen werden.”

    Ich hoffe sie verstehen in vollem Umfang was ich hier zitiert habe, und sie ziehen die Konsequenzen.

    Namaste
    ☆¸.•°*”˜˜”*°•.¸☆

  22. M. Nice sagt:

    @Giancarlo

    Ich bekomme Cannabis vom Arzt verschrieben uns Sie wollen mir erzählen, dass es schlecht ist?
    Mir hilft es und nur weil von Hunderttausend einer dabei ist, der mit Hanf nicht umgehen kann, muss man es verbieten?

    Und glauben Sie mir, ich habe auch täglich mit Cannabis zu tun, das schon seit ca. 30 Jahren, mir hat es nicht geschadet. Ich hab es beruflich sogar zum Abteilungsleiter geschafft!

  23. Robert sagt:

    Top! sobald es legal wird kann es kontrolliert werden.

  24. Michael Schneider sagt:

    Ich bin ein Opfer.

  25. M. Nice sagt:

    Michael Schneider

    12. Dezember 2013 um 18.50

    Ich bin ein Opfer.

    Sag ich doch!
    Das gefährlichste an Cannabis ist die Prohibition!

  26. Giancarlo sagt:

    Geschwätz!! ;-)

  27. Juergen Meixner sagt:

    @Giancarlo: Wer andere jagt, wird auch mal muede!

    Ignorance is not bliss !

    The discovery of the endocannabinoid system (ECS) is the single most important scientific medical discovery since the recognition of sterile surgical technique. As our knowledge expands, we are coming to realize that the ECS is a master control system of
    virtually all physiology. The total effect of the ECS is to regulate homeostasis and prevent disease and aging. The more we learn, the more we realize that we are in the infancy of this
    scientific field of study. The ECS is a control system which involves tissue receptor proteins, cellular communication and control, molecular anatomy and the scavenging of oxygen free
    radicals. This new field of science will change medicine forever and prove cannabis the gold standard for many disease processes.

    Its effect on scavenging oxygen free radicals is applicable to all disease processes and this is why it has such wide medical application and is considered a cure-all by many.

    Viel Spass beim einhaengen der herabgefallenen Kinnlade!
    Ein so versierter Streetworker wie sie sollte ja Englisch perfekt verstehen, nicht wahr!

  28. Giancarlo sagt:

    Oh da is a ganz a gscheider :)

  29. Giancarlo sagt:

    Da hat sich ja die komplette Kiffergemeinde
    zu Wort gemeldet :)
    Wie schön…

  30. Juergen Meixner sagt:

    Lieber Giancarlo,

    ich verstehe ihre Erregung, ja ich weiss, diese neue wissenschaftliche Erkenntnis, des menschlichen Endocannabionid-Systems, ist wie ein Weltuntergang fuer Sie, und fuer viele Andere da draussen auch, aber machen Sie sich mal keine Sorgen auch fuer sie wird gesorgt sein.

    “Grosses Mitgefuehl ist wie ein wunscherfuellender Edelstein. Es erfuellt die eigenen Hoffnungen und die der anderen.” SHAKBAR