Erinnerung an Opfer des Brandanschlags in Schwandorf

Nachrichten Schwandorf, 17. Dezember  2018, 15.25 Uhr | Kommentare deaktiviert
Grablicht, Kerze

Symbolfoto: Daniel Rennen, pixelio.de

In Schwandorf wird heute eines der schlimmsten ausländerfeindlichen Anschläge der Nachkriegszeit in Bayern gedacht. Ein 19-jähriger Neonazi hatte am 17. Dezember 1988 ein Wohnhaus in Brand gesetzt.

Ein türkischer Arbeiter, seine Frau, ihr zwölfjähriger Sohn und ein 47-jähriger Deutscher starben. Der Täter wurde zu zwölfeinhalb Jahren Haft verurteilt. Bei der Gedenkstunde in der Schwandorfer Spitalkirche werden am Abend u.a. der Oberbürgermeister und der türkische Generalkonsul den Opfern des Verbrechens gedenken.

Die Stadt erinnert seit 2009 jedes Jahr an die Menschen, die beim Brandanschlag auf das sogenannte „Habermeier-Haus“ umkamen.