Bahn entscheidet über Hammerweg

Nachrichten Weiden, 29. Mai  2016, 11.23 Uhr | Kommentar schreiben (1)
Am Bahnhof

Foto: Dirk Kruse, pixelio.de

Am Bahnhof

Schlechte Nachricht für die Weidener Bürger: Im Streit um den geplanten Bahn-Haltepunkt am Hammerweg haben sie und die Stadt nämlich nur wenig Mitspracherecht.

Sie können zwar kritisch Stellung nehmen, die endgültige Entscheidung trifft dann aber das Eisenbahn-Bundesamt. Und auch die Flächen, die für den Bau benötigt werden, gehören bereits der Bahn.

1 Kommentar

  1. Weidener sagt:

    Wieso eine schlechte Nachricht für die Weidener, wenn selbst die Flächen der Bahn schon gehören? Der Weidener Sackgassenstadtteil Hammerweg, der mit über 5000 Einwohnern größer ist, als die meisten Kommunen im umgebenden Landkreis, braucht eine Fortentwicklung. Ein Bahnhaltepunkt kann da nur der erste Schritt sein. Einen Straßendurchstich vom Hammerwegende nach Altenstadt braucht es auch noch. So wurde der Hammerweg angelegt, so hat er auch seinen Namen bekommen: Weg zum Hammer Harlesberg – der Hammerweg. Eine zehn Meter breite Magistrale in einem Forstweg enden zu lassen war nie so geplant. Sicher werden Hausbesitzer der Generation 80+ protestieren, wegen Lärm, wegen Verkehr, oder warum auch immer. Aber einen Stadtteil dieser Größenordnung als Sackgassenstadtteil verkümmern zu lassen, kann man sich im 21. Jahrhundert wohl nicht mehr leisten.