Erinnerungsarbeit zukunftsfest machen

Nachrichten Neustadt/WN, 19. Januar  2017, 11.01 Uhr | Kommentare deaktiviert
Die KZ Gedenkstätte in Flossenbürg

Foto: Wolfgang Pehlemann (CC-BY-SA-3.0-de), Wikimedia Commons

Die KZ Gedenkstätte in Flossenbürg

Die Erinnerungsarbeit in Bayern muss nach Auffassung des SPD-Hochschulpolitikers Georg Rosenthal zukunftsfest gemacht werden, weil nur noch wenige Zeitzeugen leben.

Beim Besuch von KZ-Gedenkstätten und anderen Gedenkorten reiche eine Führung und Frontalunterricht bei weitem nicht aus. Verfolgt wird dieses Ziel derzeit in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg, deren Leiter, Dr. Jörg Skribeleit, zu Gast bei der SPD-Klausurtagung in Kloster Irsee war. Er setzt für seine 100.000 Besucher jährlich auf “Erkenntnis statt Bekenntnis”.

Die Besucher und Besucherinnen erwarteten Antworten auf Gegenwartsfragen wie Rechtspopulismus aus der Geschichte. Sie lernten in Flossenbürg den Wert der Menschenrechte kennen an einem Ort, an dem sie am fürchterlichsten verletzt wurden, sagte Skribeleit.