Wolbergs Bezüge werden einbehalten

Nachrichten Regensburg, 4. Februar  2017, 6.30 Uhr | Kommentare deaktiviert
Der Regensburger Oberbürgermeister, Joachim Wolbergs.

Foto: Armin Weigel/Archiv/dpa

Der Regensburger Oberbürgermeister, Joachim Wolbergs.

In der Regensburger Parteispendenaffäre behält die Landesanwaltschaft die Hälfte der Bezüge von Oberbürgermeister Joachim Wolbergs ein. Grund sei, dass im Disziplinarverfahren voraussichtlich „die Entfernung aus dem Beamtenverhältnis“ erkannt werde. Zudem erbringe der Beamte laut Behörde derzeit keine Gegenleistung.

Wolbergs war im Zuge der Regensburger Korruptionsaffäre Mitte Januar verhaftet und inzwischen vorläufig seines Dienstes enthoben worden. In der Affäre geht es um eine Grundstücksvergabe an ein Bauunternehmen. Wolbergs soll die Firma bei der Vergabe eines früheren Kasernenareals im Oktober 2014 bevorzugt haben. Im Gegenzug soll der ebenfalls beschuldigte Geschäftsführer einer Bauträgergesellschaft an die Regensburger SPD Spenden in sechsstelliger Höhe gezahlt sowie Wolbergs und ihm nahestehenden Personen geldwerte Vorteile verschafft haben.