Blitzmarathon zu Ende gegangen

Nachrichten Oberpfalz, 20. April  2017, 6.06 Uhr | Kommentar schreiben
Die Polizeiinspektion Schwandorf sorgt mit dem Einsatz des Laser-Messgerätes offen für mehr Sicherheit.

Foto: Polizei

Die Polizeiinspektion Schwandorf sorgt mit dem Einsatz des Laser-Messgerätes offen für mehr Sicherheit.

Nach 24 Stunden mit intensiven Radarkontrollen ist am Donnerstagmorgen der Blitzmarathon der bayerischen Polizei zu Ende gegangen. Die Beamten wollten mit der Aktion das Bewusstsein der Autofahrer schärfen, dass schon wenige Stundenkilometer mehr bei einem Unfall den Unterschied zwischen Leben und Tod ausmachen können. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) will am Donnerstag eine Bilanz der Aktion ziehen.

Der Rekordhalter für den Bereich Oberpfalz ist ein Mercedes Benz mit österreichischer Zulassung, der auf der Bundesautobahn A3 in Höhe Sinzing, bei erlaubten 100 mit 178 km/h gemessen wurde. Nach Abzug der gesetzlich vorgeschriebenen Toleranz von 6 verbleiben immer noch 72 km/h, die dem Fahrer nun vorgeworfen werden. Der Rennfahrer hat nun mit einem Bußgeld von 600,00 Euro und drei Monaten Fahrverbot in Deutschland zu rechnen.

Für einen Monat muss auch eine 32 jährige Pflegekraft auf ihre Fahrerlaubnis verzichten. Bei der Probefahrt mit einem Auto aus einem Autohaus wurde sie bei erlaubten 60 mit 120 km/h auf der Kreisstraße von Furth im Wald in Richtung Daberg gemessen.

Während des Blitzmarathons, der auch in anderen Bundesländern stattfand, kontrollierten die Beamten an bayernweit bis zu 1900 Messstellen die Geschwindigkeit der Fahrer. Die Orte waren zuvor im Internet veröffentlicht worden. (rrdpa/lby)