Zeugen im Freiburger Mordprozess widersprechen Hussein K.

Nachrichten Deutschland, 13. September  2017, 12.01 Uhr | Kommentare deaktiviert
Hussein K. soll in Freiburg eine Studentin vergewaltigt und ermordet haben. Vor Gericht sagt der junge Flüchtling zwar aus - trotzdem bleibt vieles unklar und widersprüchlich.

Foto: Patrick Seeger / dpa

Hussein K. soll in Freiburg eine Studentin vergewaltigt und ermordet haben. Vor Gericht sagt der junge Flüchtling zwar aus - trotzdem bleibt vieles unklar und widersprüchlich.

Im Freiburger Mordprozess gegen den Flüchtling Hussein K. hört das Landgericht mehrere Zeugen. Nach dem Geständnis des Angeklagten widersprechen Zeugen seinen Aussagen.

Zeugen im Freiburger Mordprozess haben dem angeklagten Hussein K. in wesentlichen Teilen widersprochen. Der mutmaßliche Mörder der Studentin Maria sei wenige Stunden vor der Tat nicht erkennbar betrunken gewesen, sagten Mitarbeiter und Besucher einer Bar beim dritten Prozesstag.

Der junge Flüchtling hatte sich in der als Treffpunkt von Homosexuellen bekannten Bar kurz vor dem Mord an der 19 Jahre alten Studentin aufgehalten.

Eine Besucherin berichtete, sie sei von dem jungen Mann bedrängt worden und habe sich bedroht gefühlt. Betrunken sei er nicht gewesen.

Dem Angeklagten wird Mord und besonders schwere Vergewaltigung vorgeworfen. Er hat am Montag zugegeben, im vergangenen Oktober eine 19 Jahre alte Studentin überfallen, gewürgt, vergewaltigt und in den Fluss Dreisam gelegt zu haben. Dort ertrank sie.

Eigenen Angaben zufolge war er zur Tatzeit betrunken und bekifft. Dies könnte bei der Frage eine Rolle spielen, ob Hussein K. vermindert schuldfähig war. (dpa)