“Moin Moin aus Hamburg” – Servus Kay Ray

Tagebuch, 4. November  2018, 11.00 Uhr | Kommentare deaktiviert
Er ist Entertainer, Kabarettist, Sänger und Comedian. Kay Ray erzählte im Frühschoppen über seinen Entzug, verrückte Dinge die er auf der Bühne gemacht hat und viel Privates.

Foto: Sonja Diesenbacher | Ramasuri

Er ist Entertainer, Kabarettist, Sänger und Comedian. Kay Ray erzählte im Frühschoppen über seinen Entzug, verrückte Dinge die er auf der Bühne gemacht hat und viel Privates.

Hallo liebes Tagebuch,

heute war ein echtes Nordlicht zu Gast beim Frühschoppen im Ramasuri Studio. Kabarettist, Entertainer, Provokateur, Vater – in jeder seiner Rollen ist Kay Ray, bürgerlich Kai David, wahrhaftig und überzeugend – oder einfach wahrhaftig überzeugend. Gemeinsam mit Moderator und Frühschoppengastgeber Jürgen Meyer sorgte Kay Ray für gute Stimmung und für so manchen Lacher im Studio – und plauderte dabei, so wie man ihn kennt, ganz ungeniert aus dem Nähkästchen.

Ein echter Hamburger zu Gast im Ramasuri Frühschoppen – lange haben wir uns überlegt was wir auftischen: Fischsuppe? Labskaus? Moderator Jürgen Meyer entschied sich für die traditionellen Weißwürste und die mundeten unserem Gast, dem Entertainer und Kabarettisten Kay Ray, auch wenn er dabei sofort ordinäre Gedanken hatte und zuhause eher Eiweißbrot bevorzugt. Aber zu einem zünftigen Frühschoppen mit Weißwurst und Brezen im Ramasuri Studio sagt auch kein Nordlich “Nein”. Der, wie er sich selbst nennt, “politisch unkorrekte, schrille Chaoskasper”, unterhält die Leute seit knapp 30 Jahren mit seinen anzüglichen und schrillen Shows und sorgt für Lachmuskelschmerzen oder Schnappatmung – er polarisiert und das bewusst. 30 Jahre Bühnenerfahrung, eine Zeit in der sich Kay Ray immer wieder verändert und neu erfunden hat. So war er schon als Frau, als Frann – halb Frau halb Mann” und als Paradiesvogel auf der Bühne – und momentan sieht er sich als Chaoskasper oder Berserker. Sein aktuelles Bühnenprogramm “Wonach sieht’s denn aus” bezeichnet er als “politischen Karneval mit Popmusik” – alles klar oder? Ich übersetze nochmal: Es wird bunt, musikalisch, schrill und einfach saukomisch. Stylisch konnte Moderator Jürgen Meyer den gelernten Friseur – nein sogar Friseurmeister – Kay Ray mit seinen “von der Sonne geküssten Strähnen” überzeugen, was diesen dazu animierte über die “sehr poetische” Stylistin unseres Moderators zu schmunzeln – Grüße an dieser Stelle von unseren beiden Frühschoppern ans Team von Hairport Weiden. Gott sei Dank ist Kai David, nicht wie von seiner Mama gewünscht zur Bundeswehr gegangen, wer weiß ob er heute die Massen so unterhalten würde, wie er es aktuell tut – wobei, genug Kabarettstoff hätte der kreative Hamburger sicher auch bei der Bundeswehr gefunden. Momentan ist er auch wieder auf der Bühne zu finden, die er schon jahrelang bespielt hat – Schmidts Tivoli in Hamburg, die Adresse für gute Unterhaltung und Comedy in der “Perle des Nordens”. Zwischendurch war er auch auf der berühmten Aida als Entertainer und sorgte für Heiterkeit und lachende Gäste an Bord des Schiffes. Ein Mann – wobei ich korrigiere – ein Paradiesvogel der sich immer wieder neu erfindet und sich selbst den Spiegel vorhält um anderen diesen vorhalten zu können. Wer sich selbst vom sympathischen Spaßvogel und schrillen Entertainer überzeugen möchte, der sollte eine seiner zahlreichen Shows besuchen – Lachkrämpfe garantiert. Mehr dazu gibts auf www.kayray.de – meine Tickets sind schon gebucht.

Bis nächste Woche,

Dein Daniel