Igittigitt: Die vielleicht ekligste Ausstellung des Jahres

Nachrichten Franken, 12. Dezember  2018, 14.09 Uhr | Kommentare deaktiviert
Eine Riesen-Totenkopfschabe krabbelt auf dem Unterarm der Kuratorin Alexandra Lang.

Foto: Nicolas Armer / dpa

Eine Riesen-Totenkopfschabe krabbelt auf dem Unterarm der Kuratorin Alexandra Lang.

Die ganze Palette des Ekels gibt’s im Nürnberger Tiergarten in einer Sonderschau zu sehen und zu riechen: ausgedrückte Pickel in Großaufnahme, 25 lebende Schaben, üble Gerüche. “Wir wollen, dass die Leute Gefühle bekommen, am besten Ekel”, sagte Kuratorin Alexandra Lang bei der Vorstellung der ungewöhnlichen Exponate am Mittwoch. Am Eingang können die Besucher eklige Filmszenen anschauen und danach bewerten, wie schlimm sie diese finden. “Denn jeder ekelt sich über andere Dinge”, erläuterte Lang.

Das unterschiedliche Ekelempfinden wird auch bei der Auswahl verschiedener Rezepte aus aller Welt in der Ausstellung deutlich: So gelten lebende Maden in Käse auf der italienischen Insel Sardinien als teure Delikatesse, in den Anden sind Meerschweinchen fester Bestandteil der traditionellen Küche. Wer da tatsächlich Appetit bekommt, kann die Rezepte gleich mitnehmen. Die Ausstellung ist bis Ende 2019 zu sehen. (dpa/lby)