Kripo Weiden rollt Tod von Monika Frischholz neu auf

Nachrichten Neustadt/WN, 14. Dezember  2018, 14.56 Uhr | Kommentare deaktiviert
Monika Frischholz

Monika Frischholz

Seit rund 42 Jahren ist Monika Frischholz aus Flossenbürg verschwunden. Jetzt wird der Fall neu aufgerollt. Die Kripo Weiden hat eine neue Ermittlungsgruppe zu dem Fall gegründet und eine Belohnung von 10.000 Euro ausgesetzt, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen.

Am Dienstagnachmittag, 25.05.1976, sahen verschiedene Zeugen die damals 12-jährige Monika Frischholz zum letzten Mal in ihrem Heimatort Flossenbürg, als sie vom Stieberweg in die Floßer Straße auswärts in Richtung Ortsbereich „Bahnhof“ ging. Dort wollte sie sich mit einem jungen Mann treffen. Seitdem gab es kein Lebenszeichen mehr von der Schülerin. Ursprunglich wurde angenommen, dass das Mädchen zuletzt in Floss gesehen wurde, wo sie in ein Auto gestiegen sein soll. Dies konnten die aktuellen Ermittlungen laut Polizeihauptkommissar Florian Beck nicht bestätigen.

Nach den bisherigen Erkenntnissen gehen die Kriminalbeamten mittlerweile davon aus, dass Monika Frischholz in den Nachmittags- oder Abendstunden noch in unmittelbarer Ortsnähe von Flossenbürg auf ihren späteren mutmaßlichen Mörder getroffen ist. Der Ablageort ihrer Leiche ist bis heute noch nicht gefunden worden.

Monika Frischholz war damals

160 cm groß, hatte eine mittelschlanke Figur, trug halblanges, dunkelbraunes bis schwarzes Haar und war bekleidet mit einer dunkelgrünen, langen Hose, einem gelben, kurzärmeligen Pullover und einer rot/schwarz gemusterten Strickweste. Zudem trug sie braune Halbschuhe

Das BLKA München setzte für Mitteilungen, die zur Aufklärung der Tat oder zur Ergreifung des Täters führen, eine Belohnung in Höhe von 10.000 Euro aus.