Serie von Einbrüchen in Geldinstitute beendet – drei Tatverdächtige in Untersuchungshaft

Nachrichten Franken, Nachrichten Oberpfalz, 16. Februar  2019, 6.51 Uhr | Kommentare deaktiviert
Ein sichergestelltes Spreizgerät.

Foto: KPI Weiden i.d.Opf.

Ein sichergestelltes Spreizgerät.

Zwischen Heiligabend und Anfang Februar kam es in Nordosten von Bayern zu fünf Einbrüchen in Banken. Die Polizei hat jetzt drei Tatverdächtige festgenommen.

Zielrichtung der Kriminellen waren jeweils Geldautomaten. Unter Leitung des Polizeipräsidiums Oberpfalz mit Unterstützung des Polizeipräsidiums Oberfranken, der niedersächsischen und schleswig-holsteinischen Polizei und der Staatsanwaltschaft Weiden i.d. OPf. gelang nun die Festnahme von drei dringend tatverdächtigen Männern, gegen die Haftbefehle ergingen. Die Männer aus dem Kosovo – 25, 27 und 39 Jahre alt – sitzen in Untersuchungshaft. Der Schlüssel zu diesem herausragenden Ermittlungserfolg lag in der deutschlandweiten Zusammenarbeit der Ermittlungsbehörden.

Kriminalbeamte aus Weiden i.d.OPf. wurden auf eine Lagemeldung der schleswig-holsteinischen Kollegen aufmerksam, die die vorliegende Arbeitsweise der Täter bundesweit steuerten. Die Ermittler aus Weiden setzten sich daraufhin mit den norddeutschen Kollegen in Verbindung. Der Rest war eine beispielgebende Zusammenarbeit von Polizei und Staatsanwaltschaft, bis schließlich am Sonntag den 10.02.2019 bei zwei mutmaßlichen Automatenknackern die Handschellen klickten.

Die mutmaßlichen Täter hatten in der Oberpfalz Geldinstitute in Immenreuth und Trabitz angegangen. In Oberfranken waren Banken in Nagel, Gattendorf und Oberkotzau betroffen. Der Wert der gesamten Beute liegt bei über 380.000 Euro, der Sachschaden wird auf über 135.000 Euro geschätzt.