Nach Messerattacke: Tatverdächtiger soll in Psychiatrie

Nachrichten Franken, 18. Februar  2019, 14.21 Uhr | Kommentare deaktiviert
Blaulicht

Foto: Jens Wolf/Archiv/dpa

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Nach der Messerattacke auf eine junge Frau in Nürnberg hat die Staatsanwaltschaft für den Tatverdächtigen die Unterbringung in einer Psychiatrie beantragt. Nach derzeitigem Stand weise der 25-Jährige ein breitgefächertes psychisches Krankheitsbild auf, teilte die Staatsanwaltschaft am Montag in Nürnberg mit.

Der in den 1990er Jahren nach Deutschland eingereiste Iraker wird verdächtigt, am frühen Sonntagmorgen eine 21 Jahre alte Frau mit einem Messer niedergestochen und schwer verletzt zu haben. Kurze Zeit später war er in einem Nürnberger Klinikum festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft geht von versuchtem Mord aus. Das Opfer sei arg- und wehrlos gewesen, “so dass wir vom Mordmerkmal der Heimtücke auszugehen haben”, so eine Sprecherin. Der Verdächtige soll noch im Laufe des Tages vor den Ermittlungsrichter. (dpa/lby)