“Eiiiaaabäschaaa” – Frühschoppen mit Maddin Schneider

Tagebuch, 3. März  2019, 11.06 Uhr | Kommentare deaktiviert
Hallöösche! "Keiner ist so erotisch wie ich". Comedian Maddin Schneider babbelte im Frühschoppen mit Jürgen Meyer auch über Erotik :)

Foto: Tim Barnickel | Ramasuri

Hallöösche! "Keiner ist so erotisch wie ich". Comedian Maddin Schneider babbelte im Frühschoppen mit Jürgen Meyer auch über Erotik :)

Hallo liebes Tagebuch,

heute wurde einem waschechten “Hässä” von unserem waschechten Oberpfälzer Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer ein original bayrisches Frühstück kredenzt. Weißwürst, frische Brezen und natürlich auch gekochte Eier. Und statt dem altbekannten “Aschebäschaaa” hatten wir für Maddin Schneider einen “Eiabäschaaa” aufgedeckt. Und was soll ich sagen, die Mischung aus charmantem hessischen Comedian und gut gelaunten Oberpfälzer ergab eine heitere Frühstücksrunde, bei der so manche lustige Geschichte auf den Tisch kam.

Martin Schneider, der wohl bekannteste hessische Comedian, war heute zu Gast im Ramasuri Frühschoppen-Studio und das fiel ihm trotz der unbkannten kulinarischen Begrüßung ganz leicht, da er im Sommer um zehn Uhr schon seit mindestens 5 Stunden wach ist. Hätten Sie gewusst, dass der Anfang der Karriere von Maddin ganz eng mit der Oberpfalz verbunden ist. Der Tipp “Schriftsteller zu werden” kam nämlich von Eckhard Henscheid, dem bekannten Satiriker aus Amberg und als Martin Schneider dann seine ersten “schriftlichen Ergüsse” an den Hessischen Rundfunk sandte, da entwickelte sich dann alles “step by step”. Glück gehabt, einen Plan B gab es für den sympathischen Hessen nämlich nicht – schon als Kind wollte er “irgendwie sowas wie Clown werden und Leute zum Lachen bringen”. Und auch wir haben Glück gehabt, denn mal ehrlich, was haben wir uns über den Kerl schon amüsiert. Mit 26 Jahren stand er das erste mal als Comedian auf der Bühne, zwei Jahre später bekam die Karriere dann eine Riesenschub durch den “Quatsch-Comedy-Club” – legendär dabei das Wort, das mit ihm immer verbunden sein wird und “wahrscheinliche auf dem Grabstein stehen wird” – Aaaschääääbääschhaaa”. :)

RTL Samstag Nacht, 7 Tage – 7 Köpfe und natürlich die Kinofilme mit Otto Waalkes (“7 Zwerge”) – ein Highlight jagte das andere, so dass es für Maddin schwer ist den Zenit seiner Karriere auszumachen. Momentan tourt der unterhaltsame Hesse wieder durch Deutschland mit seinem neuen Bühnenprogramm “Denke macht Koppweh”, das er auch selbst geschrieben hat. In seinem neuem Programm gehts vor allem um “das was so im Kopf stattfindet, das Gedankenkarussell, das sich dreht, wenn man nachts schlafen will” – es ist definitiv unterhaltsam für jung und alt und sorgt für viele Lachkrämpfe. Dabei ist ihm der Kontakt mit dem Publikum für den Comedian sehr wichtig, er geht durchaus aufs Publikum ein – Ziel ist es aber einfach, dass sich die leute gut und unterhalten fühlen, also gut unterhalten. Und natürlich dürfen auch seine legendären Grimassen nicht fehlen.

Im Vergleich zu seiner Zwillingsschwester war Maddin schon immer der, der mehr Blödsinn gemacht hat – und den macht er auch heute noch, ist ja schließlich sein Beruf. :) Wenn er am Sonntag mal Zeit hat, dann ist er in der Natur zu finden und wandert gern. Und da es in seiner Heimat viele Hirsche gibt, braucht man sich nicht wundern, wenn man Maddin ab und zu mit den Hirschen röhren hört – einfach liebenswert dieser Mann.

2019 dürfen wir uns auf einige Highlights von ihm freuen, “über die er aber noch net gaaanz soviel saaacheeee kann”. Ich bin mir aber sicher es wird einfach wieder genial. Nicht umsonst wurde er schon mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet – und Jürgen Meyer möchte ihn gerne für den Comedy-Nobelpreis nominieren – verdient hätte es der bodenständige Hesse definitiv.

Wer mehr über den Vorzeige-Comedian erfahren will, der kann sich auf seiner Homepage www.maddin.de informieren. Und natürlich ist er auch auf den Social-Media-Plattformen zu finden (Insta: maddin_schneider), wo er regelmäßig seine “Schtories” postet.

Ich halts mit Martin Schneider und wünsch noch einen “Scheenenn Sonndaaaaach”.

Bis bald,

Dein Daniel