Endergebnis: 18,3 Prozent für Bienen-Volksbegehren

Nachrichten Bayern, 14. März  2019, 13.37 Uhr | Kommentare deaktiviert
Eine Wollbiene liegt neben einem Prospekt des Volksbegehrens «Rettet die Bienen» auf einem Tisch.

Foto: Lino Mirgeler/Archiv/dpa

Eine Wollbiene liegt neben einem Prospekt des Volksbegehrens «Rettet die Bienen» auf einem Tisch.

Das Volksbegehren zum Schutz der Artenvielfalt in Bayern haben dem offiziellen Endergebnis zufolge 18,3 Prozent aller Stimmberechtigten unterstützt. Wie der Landeswahlleiter am Donnerstag mitteilte, beteiligten sich exakt 1 741 017 Menschen zwischen dem 31. Januar und dem 13. Februar mit ihrer Unterschrift an dem Volksbegehren, das unter dem Motto “Rettet die Bienen” lief. Damit wurde die entscheidende Zehn-Prozent-Hürde deutlich überschritten. Das vorläufige Endergebnis vom Februar hatte die Beteiligung bei 18,4 Prozent oder 1 745 383 Menschen gesehen.

Das Volksbegehren zielt auf mehrere Änderungen im bayerischen Naturschutzgesetz. Beispielsweise sollen Biotope besser vernetzt und der ökologische Anbau gezielt ausgebaut werden: bis zum Jahr 2030 von derzeit 10 auf denn 30 Prozent. Kritiker, darunter vor allem der Bauernverband, warnen aber unter anderem vor den geforderten höheren Mindestflächen für den ökologischen Anbau.

Unter den 96 kreisfreien Städten und Landkreisen im Freistaat gab es die größte Unterstützung in den Landkreisen Starnberg und München. Dort beteiligten sich 27,6 Prozent und 26,5 Prozent der Stimmberechtigten an dem Volksbegehren. In Hof dagegen waren es nur 10,5 Prozent. Die bislang höchste Beteiligung an einem Volksbegehren im Freistaat war im Jahr 1967 verzeichnet worden – damals waren es 17,2 Prozent bei einem schulpolitischen Thema. (dpa/lby)