Absatzschwäche belastet Ergebnis von Grammer

Nachrichten Amberg, 18. März  2019, 12.53 Uhr | Kommentare deaktiviert
Die Grammer AG

Foto: Armin Weigel/Archiv/dpa

Die Grammer AG

Die Absatzschwäche von Autoherstellern in Europa hat den bayerischen Zulieferer Grammer im abgelaufenen Geschäftsjahr belastet. Zudem drückten Kosten im Zusammenhang mit der Übernahme durch den chinesischen Zulieferer Ningbo Jifeng sowie den Kauf des US-amerikanischen Zulieferers Toledo Molding & Die (TMD) auf das Ergebnis, wie Grammer am Montag in Amberg mitteilte. Ferner hätten Kosten für ausscheidende Vorstandsmitglieder zu Buche geschlagen.

Dank des Erwerbs von TMD stieg der Umsatz 2018 um 4,2 Prozent auf 1,86 Milliarden Euro,. Das Konzernergebnis sank jedoch um 28 Prozent auf 23,2 Millionen Euro. Das Management schlägt eine Dividende von 0,75 Euro je Aktie vor, nach 1,25 Euro im Vorjahr.

Für 2019 plant der Autozulieferer mit einem Konzernumsatz von über 2,1 Milliarden Euro, was einem Anstieg von rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspräche. Wenn Sonderbelastungen ausbleiben, soll der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) “sehr deutlich über dem Ebit des Geschäftsjahres 2018 von 48,7 Millionen Euro” liegen. (dpa/lby)