E-Mail-Verkehr zwischen Guttenberg und EU-Kommission veröffentlicht

Nachrichten Bayern, 19. Januar  2012, 6.15 Uhr | Kommentar schreiben (2)

Karl-Theodor zu Guttenbergs Beratertätigkeit für die EU-Kommission ist offenbar frühzeitig eingefädelt worden.

Das Portal “Telepolis” veröffentlichte am Mittwochabend ein 18 Seiten umfassendes Dokument, das E-Mails zwischen Guttenberg, der EU-Kommissarin Neelie Kroes und deren Mitarbeiter festhalten soll – zunächst aber unbestätigt blieb.

Demnach war der ehemalige Bundesverteidigungsminister bereits am 20. April 2011 für eine Internetinitiative kontaktiert worden. Bei der Präsentation ihres neuen Beraters Mitte Dezember 2011 hatte Kroes selbst erklärt, Guttenberg “vor dem Sommer” angefragt zu haben. Der genaue Zeitpunkt der Kontaktaufnahme war bislang jedoch unklar.dapd

“Telepolis”-Veröffentlichung: http://url.dapd.de/ePw8ZB Dokument mit E-Mails [PDF]: http://url.dapd.de/iYL2qe

2 Kommentare

  1. thetrouth sagt:

    Man muss nicht nur unfähig sein, nein man muss auch noch Politiker werden…

  2. edelweiß sagt:

    Die Ernennung zu Guttenbergs als EU-Berater für Internetfreiheit ist nicht nur Realsatire sondern auch eine echte Provokation, auf solche “Talente” können wir gut verzichten.[Petition:] zu Guttenberg muss die Europäische Kommission verlassen http://www.petitions24.com/petition_zu_guttenberg_muss_die_europaische_kommission_verlassen