Die Eisheiligen bringen Deutschland kalte Nächte

Nachrichten Deutschland, 12. Mai  2012, 17.06 Uhr | Kommentare deaktiviert
Eiszapfen

Symbolfoto: Marco Görlich, pixelio.de

Eiszapfen

Die Eisheiligen haben innerhalb eines Tages bundesweit zu erheblichen Temperaturschwankungen geführt.

“Mit einer Abkühlung um 23 Grad innerhalb von zwölf Stunden gab es bis zum Samstagmorgen den stärksten Temperatur-Einbruch in der Region rund um das bayerische Kitzingen in Unterfranken”, sagte Thomas Ruppert vom Deutschen Wetterdienst (DWD) am Samstag in Offenbach. Während am Freitagnachmittag noch 33 Grad gemessen wurden, kühlte sich die Luft bis zum frühen Samstagmorgen laut DWD auf zehn Grad ab.Insbesondere in der Mitte Deutschlands seien die Temperaturen um bis zu 20 Grad gesunken. Die Schwankungen seien für diese Jahreszeit nicht außergewöhnlich, betonte Ruppert.

Auch in den nächsten Nächten müsse vor allem in den Mittelgebirgen und im Osten Deutschlands mit Werten um den Gefrierpunkt gerechnet werden. Dem DWD zufolge sinken die Temperaturen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in der Nacht zum Sonntag auf bis zu Minus zwei Grad. Grund für die Kälte sei eine Wetterlage aus Nord-West, die Polarluft nach Deutschland bringe.Als Eisheilige gelten die Tage vom 11. bis 15. Mai. Je nach Region zählen dazu drei bis vier Namenstage von Heiligen und Märtyrern aus dem 4. und 5. Jahrhundert.dapd