Deutscher Bergsteiger an Mount McKinley tödlich verunglückt

Nachrichten Welt, 22. Mai  2012, 7.44 Uhr | Kommentare deaktiviert

Ein deutscher Bergsteiger ist auf dem Mount McKinley in Alaska in den Tod gestürzt. Die Verwaltung des Nationalparks erklärte am Montag, bei dem Mann, der am Freitag 300 Meter in die Tiefe gefallen war, handele es sich um einen 49-Jährigen aus Halle an der Saale.

Zeugen berichteten, der Deutsche sei abgestürzt, als er versucht habe, einen Rucksack zu retten, der den Hang hinabrutschte. Dabei war er nicht durch ein Seil mit seinen beiden Weggefährten verbunden. Der Unfall ereignete sich in einer Passage, die von den meisten Bergsteigern nur durch ein Seil gesichert absolviert wird.

Der Deutsche hatte nach seinem Aufstieg über die West-Buttress-Route bereits eine Höhe von knapp 5.000 Metern über dem Meeresspiegel erreicht. Mit einer Gipfelhöhe von 6.194 Metern ist der Mount McKinley der höchste Berg in Nordamerika.dapd