Abschnitt für Stromleitung „SuedOstLink“ in Bayern festgezurrt

Die Bundesnetzagentur hat den Trassenkorridor für die Starkstromleitung „SuedOstLink“ in Teilen Bayerns festgelegt. Der Korridor verlaufe ab Hof östlich von Marktredwitz und Weiden bis nach Schwandorf, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Es handle sich um den zweiten genehmigten Abschnitt der überregionalen Stromverbindung, der erste Abschnitt durch Thüringen bis nach Hof stehe seit Oktober fest.

Der nun beschlossene Abschnitt ist nach Angaben der Bundesnetzagentur mit Sitz in Bonn 137 Kilometer lang und bis zu 1000 Meter breit. Er führe mehr als zehn Kilometer die Autobahn 93 entlang, um die dort schon bestehende Infrastruktur zu nutzen. Die technische Umsetzung und der genaue Verlauf des Erdkabels werde aber erst im anstehenden Planungsfeststellungsverfahren beschlossen.

„SuedOstLink“ soll künftig überschüssigen Strom aus dem Nordosten nach Bayern bringen. Den Angaben nach hat die Trasse vier Abschnitte von Wolmirstedt bei Magdeburg bis Isar bei Landshut. Die verbleibenden beiden Abschnitte sollen im Frühjahr 2020 festgelegt werden. Ab 2025 könnte Strom fließen. (dpa/lby)