Babyleiche im Müll: Prozessauftakt gegen Mutter Ende März

Sie soll ihr Baby gleich nach der Geburt umgebracht haben – nun muss sie sich vor Gericht verantworten: Ende März beginnt vor dem Landgericht Bayreuth der Prozess gegen eine 19-Jährige.

Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, das Baby „in Tötungsabsicht“ in Plastik eingewickelt und in einen Müllsack gelegt zu haben. Das Mädchen soll kurze Zeit darauf gestorben sein. Wie ein Justizsprecher am Freitag mitteilte, hat die Jugendkammer das Hauptverfahren wegen Totschlags eröffnet. Verhandelt wird vom 25. März an, ein Urteil könnte am 29. April gesprochen werden.

Die Babyleiche war im Juli des vergangenen Jahres im Landkreis Bayreuth in einer Mülltonne entdeckt worden. Kurz darauf kam die junge Frau als mutmaßliche Mutter des Kindes in Untersuchungshaft. Den Erkenntnissen der Polizei zufolge soll sie das Baby im Badezimmer einer Wohnung zur Welt gebracht haben und es dann in die Mülltonne gelegt haben. (dpa/lby)