Bayerische Landesausstellung in Regensburg eröffnet

Die bayerische Landesausstellung in Regensburg ist eröffnet: Die Schau mit dem Titel „Götterdämmerung II – Die letzten Monarchen“ befasst sich mit dem Niedergang europäischer Königshäuser zu Beginn des 20. Jahrhunderts.

Wegen der Corona-Pandemie fand die Eröffnung mit Kunstminister Bernd Sibler (CSU) im Museum der Bayerischen Geschichte am Dienstag in kleinem Rahmen statt. Seit Mittwoch läuft der reguläre Publikumsbetrieb, in der Nacht zuvor gab es zum Auftakt bereits einen Besuchermarathon rund um die Uhr.

Die Ausstellung ist bis zum 16. Januar 2022 zu sehen und zeichnet die Lebenswege des bayerischen Königs Ludwig III. sowie von Kaiserin Elisabeth von Österreich, Kaiser Wilhelm II. und dem russischen Zarenpaar nach. Rund 140 Exponate aus dem In- und Ausland wurden für die Schau zusammengetragen. „Wir können hier ein Stück bayerischer, ja europäischer Geschichte erleben“, sagte Sibler laut Mitteilung.

Der Titel der Schau schließt an die Ausstellung über Ludwig II. an, die vor zehn Jahren auf Schloss Herrenchiemsee präsentiert wurde. Diese war damals mit mehr als einer halben Million Besuchern eine der bundesweit erfolgreichen Landesausstellungen seit Jahrzehnten. (dpa/lby)