Bayerischer Durchschnittslohn bei 4211 Euro

Vollzeitbeschäftigte Arbeitnehmer in Bayern haben im ersten Quartal durchschnittlich 4211 Euro brutto im Monat verdient – ohne Sonderzahlungen und bei einer wöchentlichen Arbeitszeit von 38,7 Stunden. Damit stieg der durchschnittliche Bruttoverdienst seit dem Vorjahr um 1,8 Prozent, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch mitteilte.

Allerdings gab es zwischen den Branchen gewaltige Unterschiede. Bei Banken und Versicherungen lag der Durchschnittsverdienst bei 5647 Euro und damit gut doppelt so hoch wie im Gastgewerbe mit 2460 Euro. In der Gastronomie sank der Verdienst im ersten Quartal zudem um 2,5 Prozent, was der Behörde zufolge „auf die coronabedingte Zunahme von Kurzarbeit ab der zweiten Märzhälfte zurückgeführt werden kann“.

Überdurchschnittliche Löhne zahlte die Industrie: Hier bekamen Vollzeitbeschäftigte im Mittel 4444 Euro. Noch besser zahlte die Autoindustrie, dort „verdienten Vollzeitbeschäftigte im ersten Quartal 2020 durchschnittlich sogar 5353 Euro brutto pro Monat“. Das Landesamt für Statistik ermittelte die Zahlen mit einer repräsentativen Stichprobe bei 5000 bayerischen Betrieben aus nahezu allen Branchen. (dpa)