Bayern: Ausgangsbeschränkungen bis Ende der Osterferien

Mitte April wollen die Bundesländer nach Angaben von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) ihre eingeleiteten Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus evaluieren.

„Die eigentliche, endgültige Beurteilung über die Wirksamkeit und die Fortsetzung der entsprechenden Maßnahmen können wir am Ende wahrscheinlich erst Mitte April treffen. Wir haben uns vereinbart unter den Bundesländern, dass wir dies zusammentun“, sagte Söder am Montag in München. Das gemeinsame Vorgehen sei wichtig, da die Folgen nationale Auswirkungen haben würden. Die seit dem 21. März wegen des Coronavirus geltenden Ausgangsbeschränkungen in Bayern werden bis zum Ende der Osterferien am 19. April verlängert.

Darüber hinaus warnte Söder erneut vor einer voreiligen Debatte über eine Exit-Strategie aus den derzeitigen Beschränkungen. Es gebe keinen Anlass zu Entwarnung, es sei deshalb nicht die Zeit für einen vorschnellen Exit oder eine entsprechende Debatte. „Eine Exit-Debatte, so verständlich sie sein mag, ist jetzt zur Unzeit“, sagte er. Wie bei anderen Krankheiten gelte: Wer zu früh aufstehe, der riskiere einen Rückfall. Man habe aber zusammen mit dem Bund „alle Entwicklungen im Blick und alle Zeitachsen im Kopf“.  (dpa/lby)