Borna-Virus: Bayern richtet zentrale Forschungsstelle ein

Das bayerische Gesundheitsministerium richtet eine zentrale Stelle zur Erforschung sogenannter „Borna-Viren“ ein.

Das Projekt soll voraussichtlich diesen Sommer starten. Universität und Gesundheitsamt Regensburg sollen dafür mit dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zusammenarbeiten. Der Hintergrund: Eine neue Studie belegt, seit 1995 starben mindestens 14 Menschen an einer Gehirnentzündung, ausgelöst durch eine Infektion mit Borna-Viren. Alle diese Fälle traten in Bayern auf. Das Virus findet sich v.a. in Spitzmäusen. (dpa/lby)