Erste Details zur Tatwaffe nach Leichenfund in Bayreuth

Zehn Tage nach dem Leichenfund eines 24 Jahre alten Mannes auf einem Radweg in Bayreuth hat die Polizei Details zur Tatwaffe veröffentlicht.

Das Verletzungsbild zeigte massive Gewalteinwirkungen unter Einsatz eines Messers, wie ein Sprecher am Freitag mitteilte. Allerdings wurde in der Nähe des Tatorts auch ein Hammer gefunden. Die Beamten wollten aus ermittlungstaktischen Gründen keine weiteren Angaben machen, ob dieser ebenfalls als Tatwaffe infrage kommt.

Ersten Hinweisen zufolge hatte es wenige Stunden vor dem Delikt im Bayreuther Stadtteil Kreuz, etwa vier Kilometer vom Fundort entfernt, eine Auseinandersetzung mit einem Hammer gegeben: Ein junger Mann soll einen anderen Mann verfolgt haben. Ob dieser Vorfall im Zusammenhang mit der Tat stehe, werde derzeit ermittelt. Die Sonderkommission «Radweg» mit 30 Beamten sucht nun nach den Männern und weiteren Zeugen.

Passanten hatten den Leichnam des 24-Jährigen vergangenen Mittwoch kurz nach Mitternacht auf einem Fuß- und Radweg gefunden. Die Ermittler gehen davon aus, dass der junge Mann in der Nacht vom 18. auf den 19. August umgebracht worden ist.

Die Soko hat folgende Fragen:

  • Wer war in der Nacht zum Mittwoch in den Bereichen zwischen dem Emil-Warburg-Weg und der Fraunhoferstraße unterwegs?
  • Wem sind am Abend des 18. August oder in der Nacht Personen aufgefallen?
  • Wer hat an diesem Abend etwas auffälliges beobachtet?
  • Wer hat sonst auffällige Beobachtungen in der Vergangenheit im Bayreuther Stadtgebiet gemacht, die im Zusammenhang stehen könnten?

Die Soko bittet in diesen Fällen, sich bei dem Hinweistelefon unter der Tel.-Nr. 0921/5062444 zu melden.

(dpa/lby/Red)