Filme aus 31 Ländern bei Filmfestival der Menschenrechte

41 Filme aus 31 Ländern stehen beim 12. Internationalen Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte auf dem Programm, das am 29. Oktober in der fränkischen Stadt beginnt. Zwei Drittel der Spiel- und Dokumentarfilme können in der hybrid organisierten Veranstaltung erstmals auch von zu Hause aus angesehen werden, teilten die Organisatoren am Montag in Nürnberg mit. Acht Filme stehen im Wettbewerb um den mit 2500 Euro dotierten Internationalen Nürnberger Filmpreis der Menschenrechte. Den Auftakt macht am 29. September der Film „Pebbles“, das Erstlingswerk des indischen Regisseurs Vinothaj P.S.

„Mit unserem Filmprogramm wollen wir Künstlerinnen und Künstlern und Perspektiven eine Plattform bieten, die sich dem zunehmenden Egoismus, gesellschaftlichen Spaltungen und kurzsichtigen nationalen Interessen, die gerade durch die Covid-19-Pandemie weltweit sichtbar werden, entgegenstellen“, sagte Festivalleiterin Andrea Kuhn. „Zugleich verstehen wir unser Festival als Versuch einer gelebten solidarischen Praxis, die unterrepräsentierten Stimmen Gehör verschaffen möchte und sich um ein faires Miteinander aller bemüht.“ Unter anderem soll auch das Thema globale Impfgerechtigkeit diskutiert werden. (dpa)