Forschergruppe will Menschen mit Inkontinenzproblemen helfen

Wenn die Blase voll ist, vibriert das Handy – eine Forschergruppe der Universität Bayreuth will Menschen mit Inkontinenzproblemen den Alltag erleichtern. Mit dem Start-Up inContAlert entwickeln sie ein Messgerät, das den Füllstand der Blase eines Menschen überwacht und auf dem Smartphone das Ergebnis anzeigt. Das Projekt, gefördert mit 750.000 Euro, richtet sich unter anderem an Menschen mit Querschnittslähmung, Multipler Sklerose oder Parkinson sowie an Senioren. Auch für Kinder, die Probleme mit Bettnässen haben, könnte das Gerät verwendet werden. Das Messgerät wird am Gürtel oder am Hosenbund getragen. (dpa)