Jäger aus Cham wegen Luchsjagd vor Gericht

Ein Jäger aus der Oberpfalz steht im Verdacht, einen Luchs gefangen und getötet zu haben. Heute (11 Uhr) muss sich der Mann vor dem Amtsgericht Cham wegen Wilderei einer streng geschützten Tierart verantworten.

Er soll zwischen Sommer 2014 und Ende 2016 eine Luchsfalle in seinem Revier platziert und zweimal scharf gestellt haben. Zudem soll er einen Luchs in der Lebendfalle gefangen und dann erschossen haben. Der Mann war auch im Zusammenhang mit den 2015 gefundenen abgetrennten Luchspfoten ins Visier der Ermittler geraten, jedoch habe sich der Verdacht nicht erhärtet, so ein Gerichtssprecher. Es ist zunächst ein Verhandlungstag angesetzt. (dpa/lby)