Cham – Radio Ramasuri https://www.ramasuri.de Fri, 28 Nov 2025 09:17:32 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.2 Geländewagen überschlägt sich bei Neukirchen im Landkreis Cham https://www.ramasuri.de/gelaendewagen-ueberschlaegt-sich-bei-neukirchen-im-landkreis-cham-296309/ Fri, 28 Nov 2025 07:51:05 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=296309 Am Donnerstagnachmittag ereignete sich auf der Kreisstraße 46 zwischen Höllhöhe und Neukirchen b. hl. Blut ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem ein hochmotorisierter Geländewagen total beschädigt wurde.

Ein 70-jähriger Pkw-Fahrer aus dem Landkreis Limburg-Weilburg befuhr die Kreisstraße in Richtung Neukirchen b. hl. Blut. Kurz vor Vordermais, auf einem geraden Streckenabschnitt, geriet der Fahrer mit seinem Mercedes-AMG G 63 nach rechts ins Bankett. Das Fahrzeug kollidierte mit hoher Geschwindigkeit mit einem Wasserdurchlauf, stellte sich durch die Wucht des Aufpralls auf und überschlug sich. Der Wagen kam schließlich wieder auf den Reifen stehend im Graben zum Stillstand.

An dem Geländewagen entstand ein wirtschaftlicher Totalschaden in einem unteren sechsstelligen Eurobetrag. Der 70-jährige Fahrer wurde bei dem Unfall mittelschwer verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.

Die Freiwillige Feuerwehr Neukirchen b. hl. Blut sperrte die betroffene Kreisstraße zeitweise und führte die Straßenreinigung durch. Die Polizei Furth im Wald hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen den Fahrer eingeleitet.

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Verkehrsrowdy beschädigt Kassenhäuschen und flüchtet https://www.ramasuri.de/verkehrsrowdy-beschaedigt-kassenhaeuschen-und-fluechtet-296184/ Thu, 27 Nov 2025 07:30:32 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=296184 Vermutlich am vergangenen Samstag wurde am Wanderparkplatz „Scheiben“ bei Lohberg im Kreis Cham ein Kassenhäuschen von einem unbekannten Autofahrer beschädigt. Und zwar durch „Driften“.

Der Schaden beläuft sich auf ca. 500 Euro. Der Täter kümmerte sich nicht drum und fuhr einfach weiter. Der Wanderparkplatz gilt bei winterlichen Verhältnissen als Treffpunkt der „Drifterszene“ aus dem gesamten ostbayerischen Raum. Deshalb sind dort auch verstärkt Streifen unterwegs.

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Bahnschranke abmontiert – Polizei fasst Verdächtigen https://www.ramasuri.de/bahnschranke-abmontiert-polizei-fasst-verdaechtigen-295695/ Tue, 25 Nov 2025 07:28:56 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=295695 Eine Störung legt eine Bahnschranke lahm. Ein Mann greift zum Werkzeug und montiert diese kurzerhand ab. Nun hat die Polizei einen Verdächtigen.

Ein 26-Jähriger soll im Landkreis Cham eine Bahnschranke abmontiert haben, weil diese wegen einer Störung geschlossen geblieben ist. Die Polizei ermittelte den Verdächtigen nun. Gegen ihn laufe ein Strafverfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, teilten die Ermittler mit.

Der Mann soll Ende Oktober in Hohenwarth den Schrankenbaum eigenmächtig mit einem Werkzeug abgebaut haben, um den Bahnübergang überqueren zu können. Dabei beschädigte er laut Polizei auch die Mechanik der Schranke. Die Bahn bezifferte den Schaden demnach auf 8.000 Euro. (dpa/lby)

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Geflügelpest bei Wildgans im Landkreis Cham nachgewiesen https://www.ramasuri.de/gefluegelpest-bei-wildgans-im-landkreis-cham-nachgewiesen-294882/ Fri, 21 Nov 2025 09:18:55 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=294882 Im Landkreis Cham ist erstmals in diesem Jahr wieder ein Fall der Geflügelpest (HPAI) bestätigt worden. Bei einer verendeten Graugans, die nahe Thierlstein gefunden wurde, wurde das Virus H5N1 nachgewiesen.

Deutschlandweit treten 2025 vermehrt Fälle der Vogelgrippe auf, auch in Bayern wurden bereits mehrere Nachweise registriert – darunter auch in Hausgeflügelbeständen. Als Reaktion hat das Landratsamt Cham am 29. Oktober eine Allgemeinverfügung erlassen, die für den gesamten Landkreis erweiterte Biosicherheits- und Schutzmaßnahmen vorsieht.

Zu den verpflichtenden Biosicherheitsmaßnahmen zählen die Sicherung von Geflügelhaltungen gegen unbefugtes Betreten, das Tragen von Schutzkleidung sowie eine konsequente Reinigung und Desinfektion der Stallanlagen. Darüber hinaus müssen auch Halter kleiner Geflügelbestände zusätzliche Aufzeichnungen führen, etwa zu verendeten Tieren oder zur Legeleistung.

Um eine weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, ist außerdem das Füttern von Wildvögeln – darunter Tauben, Enten, Gänse und Schwäne – untersagt. Singvögel sind von dieser Regel ausgenommen.

Das Landratsamt appelliert eindringlich an alle Geflügelhalterinnen und -halter, die Maßnahmen strikt einzuhalten, um eine Übertragung auf Haus- und Nutztiere zu verhindern.

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Cham/Roding: Polizei überholt und massiv beschleunigt https://www.ramasuri.de/cham-roding-polizei-ueberholt-und-massiv-beschleunigt-294843/ Fri, 21 Nov 2025 07:25:27 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=294843 Blöd gelaufen für einen 18-jährigen Autofahrer am Dienstagabend. Der junge Mann überholte auf der B85 von Cham in Richtung Roding mit seinem BMW ein Polizeifahrzeug und beschleunigte danach auf der Überholspur maximal.

Die Polizei fuhr hinterher und konnte am eigenen Tacho eine Geschwindigkeit von etwa 180 km/h ablesen. Deshalb wurde der Raser einer Kontrolle unterzogen. Der 18-Jährige kassiert nun eine Anzeige wegen des Verdachts eines verbotenen Kraftfahrzeugrennens. Nachdem er sich in der Probezeit befindet, dürfte er außerdem Probleme mit der Fahrerlaubnisbehörde bekommen.

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Tiefenbach: Tote Stalltiere im Wald entsorgt https://www.ramasuri.de/tiefenbach-tote-stalltiere-im-wald-entsorgt-294558/ Wed, 19 Nov 2025 10:00:21 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=294558 Grausamer Fund am Sonntagabend in einem Waldstück zwischen Stein und Witzelsmühle bei Tiefenbach im Landkreis Cham. Dort hat offenbar jemand seine toten Stalltiere entsorgt.

Es handelt sich um vier Hühner und eine Stockente. Bei den Hühnern war der Kopf abgetrennt. Das Veterinäramt nahm Proben von den Kadavern. Das Ergebnis der Proben steht noch aus.

Die Polizei Waldmünchen ermittelt wegen eines Verstoßes gegen das Tierschutz- und Tierseuchengesetz.

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Cham: Große Kontrollaktion an der Grenze https://www.ramasuri.de/cham-grosse-kontrollaktion-an-der-grenze-294231/ Mon, 17 Nov 2025 09:04:28 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=294231 Bei einer großen Kontrollaktion an den Grenzübergängen im Landkreis Cham hat die Grenzpolizei am Donnerstag zahlreiche Verstöße festgestellt.

Rund 100 Fahrzeuge und 220 Personen wurden überprüft. Mehrere Fahrer standen unter Drogeneinfluss, teils wurden Marihuana, Crystal oder Amphetamine gefunden. Ein 34-Jähriger hatte zudem keine gültige Fahrerlaubnis und musste eine Sicherheitsleistung im vierstelligen Bereich zahlen.

Bei einem Mann stellten die Beamten größere Mengen verbotener HHC-Produkte sicher. Auch im Zugverkehr wurden illegale Feuerwerkskörper und Drogen entdeckt.

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Callcenterbetrug: 71-Jährige über Computerwarnung abgezockt https://www.ramasuri.de/callcenterbetrug-71-jaehrige-ueber-computerwarnung-abgezockt-294123/ Sun, 16 Nov 2025 10:14:11 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=294123 Eine 71-jährige Frau ist am Samstag Opfer eines Callcenterbetrugs geworden.

Beim Surfen im Internet erschien auf ihrem Bildschirm eine Warnmeldung über einen angeblichen Hackerangriff. Die Seniorin rief die angezeigte Nummer an – ein fataler Fehler.

Während des Gesprächs gewährte sie den Betrügern Zugriff auf ihren Computer und auf ihr Onlinebanking. Zudem gab sie eine TAN weiter, wodurch eine Zahlung von 190 Euro auf ein indisches Konto ausgelöst wurde.

Ihr Ehemann wurde misstrauisch, weil das Gespräch ungewöhnlich lange dauerte, und alarmierte die Polizei. Den Beamten gelang es, weitere Abbuchungen zu verhindern.

Die Polizei warnt erneut dringend davor, bei solchen Pop-up-Warnungen Telefonnummern anzurufen oder fremden Personen Zugriff auf Computer oder Bankdaten zu gewähren.

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Wolfstötung vorgetäuscht? Mann droht Ausschluss aus Netzwerk https://www.ramasuri.de/wolfstoetung-vorgetaeuscht-mann-droht-ausschluss-aus-netzwerk-294046/ Fri, 14 Nov 2025 12:24:34 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=294046 Ein ehrenamtlicher Ansprechpartner für Wolfshinweise soll einen Kadaver in die Oberpfalz gelegt und eine Straftat vorgetäuscht haben. Das Netzwerk, in dem er aktiv war, zieht jetzt Konsequenzen.

Lam (dpa/lby) – Weil er die Tötung eines Wolfs vorgetäuscht haben soll, darf ein Mann vorerst nicht mehr als ehrenamtlicher Ansprechpartner für Raubtier-Hinweise agieren. Der Mann sei bis zum Abschluss der Ermittlungen von seinen Aufgaben im Netzwerk «Große Beutegreifer» entbunden, sagte ein Sprecher des Landesamts für Umwelt (LfU) in Augsburg. «Sollte sich der Verdacht bestätigen, wird die Person dauerhaft aus dem Netzwerk ausgeschlossen.»

In dem Netzwerk sind laut LfU etwa 140 Menschen ehrenamtlich aktiv, die bei Hinweisen auf Tiere wie Luchse, Wölfe und Bären Ansprechpartner für Betroffene vor Ort sein sollen. Dazu gehören zum Beispiel Jäger, Naturschützer, Förster und Landwirte. Sie sind laut LfU speziell geschult und sollen mögliche Spuren von Raubtieren fundiert dokumentieren, zum Beispiel Fährten und verletzte oder gerissene Tiere.

Verdächtiger brachte Wolfskadaver selbst zur Polizei

In der Oberpfalz hat die Polizei jetzt aber den Verdacht, dass ein Mitglied des Netzwerks einen toten Wolf von Tschechien aus in die grenznahe Gemeinde Lam (Landkreis Cham) gebracht haben könnte – um eine Straftat vorzutäuschen. Gefunden wurde der Kadaver von Wanderern, der Verdächtige soll das tote Tier selbst zur Polizei gebracht haben.

Das Motiv für das mutmaßlich illegale Handeln des Mannes blieb zunächst unklar. Die Ermittlungen in dem Fall laufen weiter, bis zu einer rechtskräftigen Verurteilung gilt die Unschuldsvermutung.

Eine Untersuchung zeigte später, dass der Wolf vermutlich von einem Artgenossen gebissen worden und deshalb gestorben war. Naturschützer hatten zunächst Wilderei befürchtet. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) zog eine diesbezügliche Anzeige nach der Wende bei den Ermittlungen zurück.

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Wende nach Fund von totem Wolf – Überbringer unter Verdacht https://www.ramasuri.de/wende-nach-fund-von-totem-wolf-ueberbringer-unter-verdacht-293884/ Thu, 13 Nov 2025 13:54:19 +0000 https://www.ramasuri.de/?p=293884 Nach der Entdeckung zweier toter Wölfe in Bayern sind Naturschützer in Sorge vor Wilderern. Doch in einem der beiden Fälle vermelden Ermittler nun eine überraschende Wendung.

Lam (dpa/lby) – Nach dem Fund eines toten Wolfs in der Oberpfalz ermittelt die Polizei gegen den Überbringer des Kadavers. Das Tier sei nämlich nicht – wie von Naturschützern befürchtet – erschossen, sondern vermutlich durch einen Artgenossen gebissen worden und daraufhin gestorben, teilte die Polizei mit. Das gehe aus der Untersuchung der Verletzungen durch das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hervor. Der Mann soll den toten Wolf dann aus Tschechien über die Grenze nach Deutschland gebracht haben.

Ermittelt werde gegen den Überbringer jetzt wegen des Verdachts, eine Straftat vorgetäuscht zu haben, und wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Der Mann ist eigentlich ehrenamtliches Mitglied im Netzwerk «Große Beutegreifer» – und soll als Ansprechpartner vor Ort mögliche Hinweise auf Tiere wie Luchse oder Wölfe fundiert dokumentieren.

Motiv bleibt rätselhaft

Das Motiv für das Handeln des Mannes sei bislang unklar, teilte die Polizei mit. Die Beamten ermittelten weiter dazu und seien «in engem Austausch» mit den tschechischen Behörden.

Gefunden hatte den mutmaßlich dort abgelegten toten Wolf laut Polizei letztlich Wanderer im Grenzgebiet in der Gemeinde Lam (Landkreis Cham). Nach dem Fund war auch der Mann verständigt worden, gegen den nun ermittelt wird. Er hatte den Kadaver letztlich zur Polizei gebracht.

Auch in Oberfranken war zuletzt ein toter Wolf gefunden worden. Dort bestätigte sich laut Polizei allerdings der Verdacht auf eine Schusswunde – ermittelt wird deshalb weiter wegen des Verdachts auf einen Verstoß gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Der Wolf ist ein streng geschütztes Tier, das nicht ohne Weiteres abgeschossen werden darf.

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