Kirchgänger sollen Weihnachten bis 21.00 Uhr zu Hause sein

Auch an Weihnachten sollen Kirchgänger nicht nach 21.00 Uhr auf Bayerns Straßen unterwegs sein. Es wäre gut, wenn die Gottesdienste so geplant würden, «dass die Menschen um 21.00 Uhr wieder zu Hause sein könnten», sagte Staatskanzlei-Chef Florian Herrmann (CSU) am Montag nach einer Sitzung des bayerischen Kabinetts in München.

Er kündigte an, dass die Staatsregierung darüber nun mit den Kirchen sprechen werde. In der Praxis würde dies bedeuten, dass etwa Christmetten deutlich vorverlegt werden müssen, da sie traditionell meist erst um Mitternacht, in vielen Pfarrgemeinden aber auch schon um 22.00 oder 23.00 Uhr beginnen.

Herrmann betonte, dass die «nächtliche Ausgangssperre» wichtig sei, um die Zahl der Kontakte insgesamt zu reduzieren. „Es soll sich das ganze Leben nach 21.00 Uhr draußen beruhigen, insofern keine Mobilität“, sagte Herrmann. Er betonte, eine eineinheitliche Umsetzung auch an den Weihnachtstagen sei zudem wichtig, damit die Regeln „letztendlich auch gerecht“ blieben. (dpa/lby)