Krones rutscht tiefer in die roten Zahlen

Der Abfüll- und Verpackungsanlagenhersteller Krones ist wegen der Corona-Krise im zweiten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Verlust unter dem Strich habe von April bis Juni 17,6 Millionen Euro betragen, teilte das SDax-Unternehmen am Donnerstag in Neutraubling mit. Im Vorjahreszeitraum hatte Krones einen Fehlbetrag in Höhe von 3 Millionen Euro ausgewiesen.

Der Umsatz ging von April bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 Prozent auf 756,6 Millionen Euro zurück. „Krones spürt die allgemeine Verunsicherung bei den Kunden“, schrieb Unternehmenschef Christoph Klenk in einem Aktionärsbrief. Investitionen würden zurückgestellt, bis wieder mehr Klarheit und Zuversicht herrsche. Es bleibt dem Unternehmen zufolge schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf die Nachfrage und Investitionsbereitschaft der Kunden abzuschätzen. Einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 gibt das Management deshalb weiterhin nicht. (dpa/lby)