Kultusministerium will nach den Ferien zum Normalbetrieb zurück

Nur noch bis Freitag. Dann beginnen in Bayern die Sommerferien. Aber wie geht es nach der unterrichtsfreien Zeit für die bayerischen Schüler weiter? Das Bayerische Kultusministerium will möglichst zum Normalbetrieb zurückkehren – falls das Infektionsgeschehen es zulässt.

Sollte dies nicht möglich sein, hat die Staatsregierung vier Szenarios in der Schublade. Der erste: Es kann ganz normal wieder losgehen – aber mit Mindestabstand, Nies-Etikette und Händewaschen. Zweitens: Mit Mindestabstand und der Unterricht findet in kleinen Lerngruppen statt, die abwechselnd in die Schule gehen. So wie es bisher schon während der Pandemie gelaufen ist. Drittens: Bei lokalen Ausbrüchen, also so wie in Mitterteich vor ein paar Wochen, dann werden einzelne Schulen geschlossen und der Unterricht findet digital zuhause statt.
Viertens: Wenn die zweite Welle kommt, dann werden alle Schulen sofort geschlossen und Unterricht ist wieder im Homeschooling.

Ministerpräsident Markus Söder zweifelte jedoch in einem Interview mit dem ZDF daran, dass die Schule in Bayern tatsächlich wieder regulär starten kann. „Ich sag‘ Ihnen ganz offen, ich bin noch nicht so überzeugt, dass es einen ganz normalen Regelunterricht geben wird“, sagte Söder am Sonntag im ZDF-Sommerinterview. Er betonte: „Wir müssen uns auch Alternativkonzepte überlegen, ein abgestuftes System, für den Fall, dass es wieder schlimmer wird.“ (dpa/rr)