Lawine in US-Skigebiet: Ein Mensch tot, mehrere verletzt

In der Bergregion Lake Tahoe löst sich eine 50 Meter breite Lawine. Stundenlang suchen Helfer mit Spürhunden das beliebte Wintersportgebiet ab.

Bei einem Lawinenabgang in einem kalifornischen Skigebiet ist ein Mensch gestorben. Drei weitere Skiläufer seien von den Schneemassen mitgerissen und dabei leicht verletzt worden, teilte die Verwaltung von Palisades Tahoe mit. Kurz nach Beginn des Skibetriebs am Morgen habe sich die knapp 50 Meter breite Lawine gelöst. Über Stunden hinweg suchten mehr als 100 Helfer mit Spürhunden den Lawinenkegel auf der Skipiste nach möglichen Opfern ab.

Lawinenabgänge auf ausgewiesenen Skipisten kommen selten vor. Die meisten Unfälle passieren abseits der präparierten Hänge, wenn dort Tourengänger unterwegs sind. Die Betreiber von Palisades Tahoe gaben an, sie hätten Sicherheitsprotokolle befolgt. Die Ursache werde noch untersucht. Zuletzt gab es 2020 im Nachbarresort Alpine Meadows ein Lawinenopfer.

Die Bergregion Lake Tahoe ist ein beliebtes Ziel für Wintersportler. Palisades Tahoe (früher Squaw Valley) war 1960 Ausrichter der Olympischen Winterspiele. (dpa)