Lawinengefahr in bayerischen Alpen sinkt langsam

Zum Wochenende erwartet der Lawinenwarndienst Bayern, dass die Lawinengefahr auch in den Hochlagen der bayerischen Alpen langsam zurückgeht. Dann setzt sich der Prognose zufolge stabiles Hochdruckwetter durch, wie die Experten mitteilten. Die Temperaturen steigen. An den Weihnachtsfeiertagen waren in Österreich und der Schweiz mehrere Lawinen abgegangen und hatten mehrere Menschen unter sich begraben.

Bis es Entwarnung gibt, herrscht im Freistaat oberhalb der Waldgrenze aber gebietsweise erhebliche Lawinengefahr, was Warnstufe 3 von 5 entspricht. „Frischer und älterer Triebschnee stellt das Hauptproblem dar“, hieß es. Schon die geringe Zusatzbelastung eines einzelnen Skifahrers oder Snowboarders könne Schneebrettlawinen auslösen. Betroffen sind vor allem die Allgäuer- und Werdenfelser Alpen.

„Außerdem lösen sich an steilen, glatten Wiesenhängen Gleitschneelawinen“, erklärte der Warndienst weiter. Schwerpunkt seien hierbei die mittleren Lagen des Allgäus.

Unterhalb der Waldgrenze sei die Absturzgefahr oft höher als die Gefahr, verschüttet zu werden. Bis zu 1200 Metern liege kaum Schnee. (dpa/lby)