Maximilian nicht mehr beliebtester Name für bayerische Buben

Maximilian ist nicht mehr der beliebteste Rufname für männliche Babys in Bayern. Im vergangenen Jahr war der am häufigsten im Freistaat vergebene Erstname bei neugeborenen Buben Lukas oder Lucas, wie die Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) am Montag in Wiesbaden berichtete. Bei den Mädchen stand 2020 wie im Vorjahr Sophia beziehungsweise Sofia auf dem ersten Platz der Erstnamen.

Auf den weiteren Plätzen folgten die Mädchennamen Emilia sowie Hanna/Hannah. Bei den Jungen landeten Felix und Leon auf den Plätzen zwei und drei. Der traditionell in Bayern beliebte Vorname Maximilian fiel vom Spitzenplatz auf Rang vier der Erstnamen zurück.

Insgesamt bleibt der „Max“ aber weiterhin im Freistaat der beliebteste männliche Babyname, denn bei den weiteren Vornamen liegt er unangefochten vorne und wird insofern so häufig wie kein anderer Name für Buben bei den Standesämtern registriert. Bei den Mädchen ist Maria der beliebteste Folgename, bei den Erstnamen ist Maria hingegen noch nicht einmal unter den ersten zehn vertreten. Bundesweit waren im vergangenen Jahr Emilia und Noah die häufigsten Erstnamen bei Neugeborenen.

Die GfdS beruft sich auf Daten von mehr als 700 Standesämtern mit insgesamt knapp einer Million übermittelten Namenseintragungen. „Erfasst wurden damit fast 90 Prozent aller im Jahr 2020 in Deutschland vergebenen Namen“, erklärte die Gesellschaft. (dpa/lby)