Ministerium: Distanzunterricht bleibt weiterhin möglich

Distanzunterricht bleibt in Bayern auch auf der dreitägigen Zielgeraden zu den Weihnachtsferien möglich. Das hat das Kultusministerium am Dienstag ausdrücklich klargestellt.

Man habe sich – abgesehen von den Abschlussklassen – bewusst gegen verpflichtenden Distanzunterricht entschieden, erklärte das Ministerium, „auch, um in der besonderen Lage kurz vor Weihnachten etwas Druck von allen Beteiligten zu nehmen“. Die Lehrkräfte stellten in jedem Fall Materialien zum Vertiefen, Üben und Wiederholen bereit und seien für Schüler weiterhin erreichbar. Aber selbstverständlich könne die Schule dabei, je nach Gegebenheiten vor Ort, „auch alle digitalen Formen und Strukturen des Distanzunterrichts nutzen“, betonte das Ministerium, also etwa Videokonferenzen, MS Teams, die Lernplattform mebis, die Schulcloud, E-Mails oder ähnliches.

Für Aufregung hatte ein Schreiben des Ministeriums vom Montag gesorgt, in dem es für alle Jahrgangsstufen mit Ausnahme der Abschlussklassen unter anderem hieß: „Distanzunterricht findet in den betreffenden Klassen nicht statt.“ Die Landtags-FDP forderte nun den Rücktritt von Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler). (dpa/lby)