mögliche Verbindung zu Bayreuther Mordfall

Im Fall des 2020 in Bayreuth getöteten 24-Jährigen gehen die Ermittler einer möglichen Verbindung zu einem Fall in Erlangen nach. Dort war ein psychisch auffälliger 33-Jähriger nach einem Hammerangriff festgenommen worden. Er hatte am Dienstagabend einen Vorschlaghammer in die Richtung eines 16-jährigen Radfahrers geworfen. Der junge Mann blieb unverletzt. Es sei eine Überprüfung, wie es viele gebe, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann sei wegen der Tat in Erlangen festgenommen worden und nicht etwa wegen eines Verdachts, die Tat in Bayreuth begangen zu haben. Zuvor hatten mehrere Medien darüber berichtet. Der 24-Jährige war in der Nacht vom 18. auf den 19. August 2020 in einem Bayreuther Stadtteil mit seinem Fahrrad unterwegs gewesen, als er im Dunkeln mit einem Messer angegriffen und «mit absolutem Tötungswillen» umgebracht wurde. Die Ermittler der «Soko Radweg» fanden am Tatort einen Hammerkopf. (dpa)