Riesenschneemann Jakob kehrt zurück

Es ist genug Schnee gefallen, es ist kalt genug – Jakob kann also zurückkehren: In Bischofsgrün im Fichtelgebirge wird am Freitag wieder ein Riesenschneemann gebaut. Tonnenweise Schnee schichten die Helfer auf, damit das winterliche Wahrzeichen des Fichtelgebirges nach einem Jahr Pause wegen der Corona-Pandemie nun wieder am Marktplatz thronen kann.

1985 wurde erstmals in Bischofsgrün ein riesiger Schneemann gebaut. Bald wurde daraus eine Tradition für die Faschingszeit – meist etwa 10 Meter groß ist der Schneemann namens Jakob jedes Jahr, der bisherige Rekord lag bei 12,65 Meter.

Zum Schneemann-Bau gehört in Bischofsgrün eigentlich auch am Rosenmontag das Schneemann-Fest – doch das ist wegen der Pandemie abgesagt worden. Angeschaut und fotografiert werden könne der Schneemann mit Zylinder, freundlichem Gesicht und Schal aber natürlich trotzdem, versicherte Wilhelm Zapf von der Tourist-Info Bischofsgrün.

Und wie lange darf Jakob in Bischofsgrün bestaunt werden? Das liegt am Wetter. Bleibt es in den Wochen nach dem Bau kalt, kann er stehen bleiben, bis die Frühlingssonne ihn zum Schmelzen bringt. (dpa)