Sushi-Messer Prozess: Plädoyers gehalten

Ein Regensburger Gastronom soll einem Kontrahenten mit einem Sushimesser die Kehle durchgeschnitten haben – für den lebensbedrohlichen Angriff will die Staatsanwaltschaft den mutmaßlichen Täter für sieben Jahre ins Gefängnis bringen.
Die Anklagebehörde beantragte gestern vor dem Landgericht Regensburg eine entsprechende Freiheitsstrafe wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung. Der Verteidiger des Angeklagten plädierte auf eine Freiheitsstrafe von drei Jahren und neun Monaten wegen gefährlicher Körperverletzung.
Laut Anklage hatte der 57-jährige Betreiber des vietnamesischen Lokals während einer Gesellschafterversammlung ein Messer aus der Küche geholt und seinem drei Jahre jüngeren Pächter die Kehle durchgeschnitten.
Der mutmaßliche Täter behauptet, es sei ein Unfall gewesen.
Das Urteil soll nächste Woche Mittwoch verkündet werden.