Umwelthilfe kontert CSU und startet Kampagne für Tempolimit

Die CSU hat eine Kampagne gegen ein Tempolimit auf Autobahnen gestartet – jetzt kontert die Deutsche Umwelthilfe mit einer Internet-Aktion dafür. Damit können Bürger die Forderung nach einer generellen Geschwindigkeitsbeschränkung von 120 Kilometern pro Stunde unterstützen, wie die Umwelthilfe am Dienstag in Berlin mitteilte. Keine andere Einzelmaßnahme im Verkehr habe ein so hohes Klimaschutzpotenzial und könne so kurzfristig und kostengünstig umgesetzt werden.

„Tempolimit? JA Bitte!“, heißt es auf der Seite der Umwelthilfe – als Antwort auf die Anfang Februar gestartete Aktion der CSU, bei der es heißt: „Tempolimit? NEIN Danke!“ Damit nimmt die Debatte weiter Fahrt auf. Vor kurzem hatte der Autofahrerclub ADAC für Aufsehen gesorgt, weil er nicht mehr grundsätzlich gegen eine generelle Geschwindigkeitsbeschränkung ist. In der großen Koalition ist die SPD dafür, die Union in weiten Teilen dagegen. (dpa/lby)