Zweiter Streiktag der Lokführer: Weiter Zugausfälle

Der Bahnstreik der Lokführergewerkschaft GDL hat in Bayern erneut für zahlreiche Zugausfälle gesorgt. Es gelte weiter ein Ersatzfahrplan, sagte ein Bahnsprecher am Donnerstagmorgen. Im Fernverkehr fuhren am Mittwoch bundesweit rund 25 Prozent der Züge, im Regionalverkehr etwa 40 Prozent. Dieses Niveau sei auch für den Donnerstag geplant. Im Regionalverkehr gibt es demnach erhebliche lokale Unterschiede.

Im Freistaat sind etwa die S-Bahnen im Großraum München stark von dem Ausstand betroffen. Sie sollen mindestens im Stundentakt fahren. Auf einigen Linien innerhalb der Landeshauptstadt ist ein Abstand von 20 bis 40 Minuten geplant. Für die Linie 8 zum Flughafen sieht der Ersatzfahrplan einen 20-Minuten-Takt vor.

Die Gewerkschaft kämpft um mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen für ihre Mitglieder. Nicht bestreikt werden Konkurrenten der Deutschen Bahn. So sind im Regionalverkehr in Bayern auf vielen Strecken Privatbahnen unterwegs. In Folge des Streiks sind aber auch bei ihnen Einschränkungen möglich. (dpa/lby)