Frühschoppen

Einzigartig, eine Rarität - aber noch lange nicht Antik: Ludwig Hofmaier im Ramasuri Frühschoppen - 13.10.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Einzigartik aber nicht antik - Ludwig Hofmaier im Ramasuri Frühschoppen
Soweit die "Hände" tragen - in seinem Fall damals bis nach Rom und heute ins Ramasuri Frühschoppenstudio zu Moderator Jürge Meyer: Ludwig Hofmaier, der Lucky aus "Bares für Rares", hatte viel zu erzählen.

Ob Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer bei seinem heutigen Gast gepunktet hätte, wenn er ihm Weißwürste aus dem Jahr 1984 aufgetischt hätte, darf bezweifelt werden. Doch dass sich Ludwig Hofmaier, der Lucky aus "Bares für Rares", mit Antiquitäten gut auskennt, das steht außer Frage, genauso wie die Tatsache, dass er die frischen Weißwürste und knackigen Brezen im Frühschoppenstudio genossen hat.
Ludwig Hofmaier ist Kult - soviel ist klar. Jeder, der den sympathischen Oberpfälzer schon einmal bei "Bares oder Rares" im ZDF gesehen hat, hat sich bestimmt über seine typisch oberpfälzische Art amüsiert - hart aber herzlich, einfach liebenswert und definitiv einzigartig. Einzigartig war sicher auch der Weg, wie Lucky bei der Show gelandet ist: "Ich hab so einen Antikmarkt in Bonn ghaltn und plötzlich warn da Leute mit einer Kamera an meinem Stand. Ich hab sie dann gefragt `Was macht's ihr denn da?` und dann habens gesagt, sie suchen jemand für eine Sendung im Fernsehen der sich mit Antiquitäten auskennt." Die Leute vom Fernsehen wollten dann unseren Lucky zum Casting einladen, doch der charmante Oberpfälzer sagte ab. "Naaa, a Casting, des lass ma bleim, des is nix für mi. Wenns ihr mi wollts, na dann rührts eich halt bei mir" - und zwei Wochen später erhielt er die Antwort, dass er Teil der Show sein sollte.
Antiquitäten haben sein Leben aber schon weit vor der Show geprägt - 60 Jahre ist er jetzt schon im "Trödelbusiness". Seine ersten Handelserfolge erzielte er im zarten Alter von sechs Jahren, immer unterstützt von seinen Eltern bzw. später von seiner Frau. Mittlerweile hat er eine ganzes Haus voll von gesammelten Stücken. Darunter war auch einmal sein teuerstes Stück, eine barocke Madonnenfigur, die er in Frankreich für 1000 DM erstanden hatte und die dann auf einer Auktion für 40000 DM über den Tisch ging. "Die Jahre bringen die Erfahrung, irgendwann merkt man schon was alt und wertvoll ist und was nicht! Wenn ich da ein Buch lesen soll, drei Stunden lang, dann weiß ich danach ja wieder nicht was da drinsteht!" Einfach kultig, der Lucky, aber nicht erst seit seiner Fernsehzeit.
Berühmtheit erlangte das oberpfälzer Urgestein schon viel früher, als er 1964 von Regensburg nach Rom pilgerte - das Ganze aber auf Händen laufend. "I hab sogar a richtige Audienz kriegt vom Papst, Paul IV war des damals, und der hat die höchste Freid ghabt, wie I da auf die Händ zu ihm nei bin und a Rundn vor ihm drahd hab!" 200 Paar Handschuhe verbrauchte er auf seiner damaligen Pilgerreise, die ihm letztlich den päpstlichen Segen einbrachte.
Das Ludwig Hofmaier ein Bewegungstalent war, davon zeugen viele bayrische und nationale Meistertitel im Kunstturnen. "Sport war mir schon immer wichtig, des stand immer an erster Stelle!" Seine Sportlichkeit bescherte ihm dann auch viele Auftritte in diversen Fernsehshows - von "Wetten dass" bis hin zum "Akutellen Sportstudio", überall war Lucky schon zu Gast. Sogar einen eigenen Film drehte er - "Play Harlekin" - bei dem er per Handstand über die Regensburger Dächer spazierte, das Ganze ungesichert. "Verrückt - also wenn i mir des heid anschau, dann denki mir scho, was mi da gerittn hat!", so der unterhaltsame Schwandorfer.
5 Jahre werden wir Lucky noch bei "Bares für Rares" sehen, "vorausgesetzt I leb so lang, aba gsundheitlich gehts ma scho guad!" Und bis dahin ist er bestimmt noch einige Male in der Oberpfalz zu sehen, denn "Dahoam is dahoam und i bin scho a waschechter Oberpfälza!" Der Lucky, einzigartig aber bestimmt noch lange nicht antik.

"Ente gut, alles gut!": Der Landgasthof Burkhard im Ramasuri Frühschoppen - 06.10.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Kulinarisches Highlight im Frühschoppen - der Landgasthof Burkhard in Wernberg
Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer gibt den Löffel (nicht) ab - zusammen mit seinen Gästen vom Landgasthof Burkhard wurden den Zuhörern so einige Schmankerln serviert.

Wenn Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer Sonntags zum gemeinsamen Stammtisch lädt, dann dürfen neben einem kühlen Blonden natürlich auch diverse kulinarische Köstlichkeiten, wie knusprige Brezen und frische Weißwürste, nicht fehlen. Die wurden natürlich auch heute wieder aufgetischt, aber letztendlich sorgten unsere Gäste, Heidi Burkhard und Josef Braun, vom Landgasthof Burkhard in Wernberg dafür, dass allen Zuhörern das Wasser im Mund zusammen läuft.

Tradition seit 1891 – was sich anhört wie ein Marketingspruch von großen deutschen Unternehmen – trifft in Wahrheit auf das Hotel und den Landgasthof Burkhard in Wernberg zu. Seit 1991 leitet Heidi Burkhard die Geschicke des traditionsreichen Gasthofes und in diesen fast 30 Jahren hat sie natürlich schon einiges erlebt. Mit ihr zu Gast im Ramasuri Frühschoppenstudio war Josef Braun, Schwiegersohn und Küchenchef in einem. Und die beiden sorgten dafür, dass wir heute Nacht von gefüllter Ente und hausgemachten Semmelknödeln träumen. Denn am 20.10. ist „Landkirwa“, auch „Allerweltskirwa“ genannt, und da darf natürlich die Ente bzw. die Gans nicht fehlen. Die gibts natürlich auch im Landgasthof Burkhard ganz traditionell, aber auch in raffinierten Varianten, denn „die Gans bzw. die Ente ist unglaublich vielseitig“. Josef Braun, Meister seines Fachs, berichtete: „Wir stopfen unsere Enten ganz unterschiedlich, von Orangen über Maronen bis hin zu Kürbis, dazu Rotkraut und selbstgemachte Semmelknödel (auch die gibts in der Maronenvariante) – einfach lecker!“ Aber nicht nur Gans oder Ente stehen auf der Speiskarte, „wir versuchen sowohl die regionale Küche als auch die internationale Küche zu bedienen“, weiß Heidi Burkhard. Und das gelingt ihnen vorzüglich.

Auch über die Wirtshauskultur wusste die Chefin des Hauses einiges zu berichten: „Die Zahl der Stammtische ist rückläufig, aber den traditionellen Sonntagsstammtisch gibt es natürlich schon noch. Da wird dann auch kräftig diskutiert über vielerlei Themen, von Politik über Regionalgeschehen ist da alles dabei.“

Aber nicht nur bei den Wirtshausgesprächen ist das Weltgeschehen ein Thema. Bei diversen Themenabenden bietet der Landgasthof Burkhard im Laufe des Jahres die Möglichkeit „Köstlichkeiten aus aller Welt“ zu probieren. Neben einem italienischen Abend, stand unter anderem ein Wildabend, ein Spargelabend und ein Abend mit dem Thema „Viele, viele Kleinigkeiten“ auf dem Programm – ein jeder Abend für sich ein kulinarisches Highlight. Und ein weiteres Highlight, neben der schon angesprochenen Landkirwa, wartet dieses Jahr noch. Am 23.11. gibt es den „Winterlichen Zauber“ mit vielen Buden, regionalen Köstlichkeiten (von Glühwein über Bratwürste ist alles dabei) und sogar einem Nikolausbesuch für die Kleinen. „Das hat mittlerweile schon Tradition, auch wenn es erst das fünfte Mal ist“, weiß die charmante Chefin zu berichten, die „immer auf der Suche nach Personal, vor allem im Service ist“.

Sollte auch Ihnen jetzt das Wasser im Munde zusammen laufen, dann reservieren Sie sich gleich ihren Tisch. Mehr zum Landgasthof Burkhard gibts unter https://hotel-burkhard.de/de/ – Gaumenfreude(n) garantiert.

Der Ramasuri Gesundheitsfrühschoppen live von der NOGEM Weiden - 29.09.2019

© Bild: Manuel Marx | Ramasuri
Der Gesundheitsfrühschoppen live von der NOGEM
Das Frühschoppenteam mit Jürgen Meyer und Sonja Diesenbacher mit der geballten Prominenz und Kompetenz der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Ramasuri Frühschoppen on Tour – dieses Mal mit einem Heimspiel live aus der Max-Reger-Halle Weiden. Dort wurde gestern und heute zur 2. Nordoberpfälzer Gesundheitsmesse, kurz NOGEM, geladen – und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer lud dort zum traditionellen Ramasuri Frühschoppen. Bei einem herzhaften Frühstück führte man gute, lustige und vor allem interessante Gespräche rund ums Thema Gesundheit. Seit 10 Uhr strömten die Besucher in die Max-Reger-Halle und mitten drin in diesem tollen Ambiente stand die Ramasuri-Bühne, auf der herzhaft gefrühstückt und getalkt wurde.

Michaela Hutzler (stellvertretende Pflegedirektorin) hielt die Frauenquote am Stammtisch hoch. „Der Beruf der Pflegekraft steht meistens im schlechten Licht, dabei bringt er so viele interessante Aspekte mit sich. Man arbeitet direkt mit den Ärzten zusammen, man lernt tagtäglich, auch für sich selbst, und ist in einem Beruf, der sich stets weiter entwickelt und auch die Möglichkeit bietet, sich selbst weiter zu entwickeln.“ Wer sich über den Beruf der Pflegekraft informieren möchte, der kann sich heute auf der NOGEM darüber informieren. Aber es ist noch viel mehr geboten.

 „Von diversen Vorträgen über Kochshows zum Thema `Gesund essen` und eine Aktionsfläche mit einem bunten Rahmenprogramm bis hin zu verschiedenen Ausstellern und natürlich auch einer Kinderspielecke – es ist von jung bis alt etwas dabei!“, so Prof. Dr. Christian Paetzel.

Dr. Thomas Egginger, der Ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, betonte, „dass das Format der NOGEM sehr wichtig ist – einfach um sich gegenseitig zu beschnuppern, um die Verantwortlichen kennenzulernen und um ins Gespräch zu kommen – und die erste Auflage hat uns gezeigt, dass das Ganze gut angenommen wird!“

Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl, normalerweise am OP-Tisch, war heute auch am Frühschoppentisch zu Gast und wusste Interessantes zu berichten: „Jede Operation wird gut geplant und bei jeder OP sind meistens 7-8 Leute beschäftigt, teilweise sogar noch mehr.“ Zudem erklärte er, dass der technische Fortschritt natürlich auch in den OP-Saal Einzug erhalten hat, „aber letztlich passiert nur, was der Operateur auch entscheidet!“

„Es ist heute wirklich für jeden was dabei. Vom Thema Gesundheitsversorgung bis hin zu einem Einblick in die Abläufe der Kliniken Nordoberpfalz AG, man kann hier wirklich auf wenigen Quadratmetern einen Überblick über dieses umfangreiche Thema gewinnen. Sogar ein begehbares Gehirn und eine begehbare Arterie sind hier zu sehen“, so der Pressesprecher der Kliniken Nordoberpfalz AG, Michael Reindl.

Martin Neuhaus, der Personalleiter der Kliniken Nordoberpfalz AG, ist verantwortlich für die über 3000 Mitarbeiter der Klinik. „Gute Fachärzte zu gewinnen ist natürlich immer schwierig, aber unsere sehr gute technische Ausstattung ist natürlich ein Gewinnungsfaktor!“ Fazit: Im Klinikum Weiden sind sie also in den besten Händen und wenn Sie sich persönlich davon überzeugen wollen, dann schauen Sie doch vorbei auf der 2. Nordoberpfälzer Gesundheitsmesse – heute noch bis 17 Uhr.

Käse? Tulpen? Eloy de Jong - der beste Holland-Import im Ramasuri Frühschoppen - 22.09.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Käse? Tulpen? Eloy de Jong - der beste Holland-Import im Ramasuri Frühschoppen
Schlagersänger und Bauchnabeltänzer Eloy de Jong zusammen mit Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer

Kennen Sie "Eloy Francois Maurice Gilbert Charles Prosper de Jong"? Was sich anhört wie eine Bewerbung um den längsten Namen der Welt, ist in Wahrheit - in Kurzform - Eloy de Jong, ein absolut sympathischer und authentischer Sänger und Superstar aus unserem schönen Nachbarland, den Niederlanden. Bekannt wurde Eloy in den 90er Jahren mit der Boyband "Caught in the Act", mit der er sehr viele Erfolge feiern konnte. "Aber nach ein paar Jahren kommen immer jüngere oder noch hübschere Jungs, das wird immer so sein! Und dann muss man auch lernen durch Tiefen zu gehen!", so der bodenständige Sänger. Zur Boyband kam er damals über eine Art Casting, "nur ohne Kamera - aber wir haben damals auch lange geübt und bekamen Gesangsunterricht und plötzlich waren wir alle Mädchenschwärme!"

Nach der sehr erfolgreichen Zeit wurde es etwas ruhig um Eloy und Caught in the Act, eine Zeit in der Eloy vom Mädchenschwarm zum Mann wurde. "Plötzlich ist es nicht mehr wichtig Erfolg zu haben, man sieht, dass es andere Dinge im Leben gibt, die einen glücklich machen. Das Wichtigste ist an sich zu glauben und am Boden zu bleiben, egal in welcher Lebenslage!" Eloy, der in seinen jungen jahren sogar holländischer Jugendmeister im Tanzen wurde - unter anderem durch intensives Training mit seiner eigenen Schwester ("Sie war vier Jahre älter und so habe ich immer gegen einen Bauchnabelgetanzt") - ist wirklich authentisch geblieben. Durch seine positive Art und seinen charmanten Akzent, vor allem aber durch seine absolut professionelle Einstellung zu seinem Job ist es ihm gelungen eine zweite Karriere zu starten - und die begann im wahrsten Sinne des Wortes "über Nacht". 2018 trat er bei Florian Silbereisens Show "Heimlich - Große Schlagerüberraschung!" auf und stellte dort seinen Titel "Egal was andere sagen", eine deutsche Version von Boyzones Nummer-1-Hit "No matter what", vor. Am Samstagabend noch auf der Bühne, bekam er am Sonntag einen Anruf seines Managers, dass seine Single Nummer 1 in den deutschen Schlagercharts ist. Und auch sein Solo-Debütalbum "Kopf aus, Herz an" erklomm die Spitze der deutschen Charts und erreichte sogar Platinstatus.

Und auch privat hat Eloy sein Glück gefunden. Mit seibem Partner Ibo ist er Vater von einer achtjährigen Tochter und genießt die Zeit mit der Familie sehr. "Unsere Tochter wächste mit zwei Papas und einer Mama auf - das verläuft sehr harmonisch!" Der Mädchenschwarm hat sich bereits vor zwanzig Jahren geoutet. "Damals war das sehr schwierig, ich dachte auch ich sei anders. Erst mit der Zeit habe ich verstanden, dass wir alle gleich sein - und das es gut ist, egal wie man liebt - wichtig ist die Liebe!", so der liebenswerte Schlagersänger.

Wer mehr über Eloy erfahren will, der darf ihm gerne auf Instagram oder Facebook folgen. Und wer den charmanten Schlagersänger einmal live auf der Bühne sehen will, der sollte sich den 02.11.2019 rot im Kalender markieren - dann ist Eloy in der Meistersingerhalle in Nürnberg zu Gast. "Egal was andere sagen", wir wissen, dieser Mann ist spitze.

Der Ramasuri Frühschoppen: Schräg, Schräger, SCHRÄGSCHRAUBEN - 15.09.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Schräg, Schräger, Schrägschrauben
Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer in die Zange genommen von den beiden sympathischen Schrägschrauben Monika Helmstreit (links) und Regina Siegel (rechts)

Wenn Ramasuri-Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer zum Frühstück einlädt, dann lassen sich die Damen nicht zweimal bitten. Bei Kaffee, Prosecco und vielen Leckereien plaudert es sich besonders gut und so gab es viel zu lachen mit den beiden „Schrägschrauben“ Monika Helmstreit und Regina Diegel.

Seit 20 Jahren stehen die beiden sympathischen „Schrägschrauben“ auf der Bühne und haben dabei nicht nur den Weidner Raum unsicher gemacht und mit bester Comedy versorgt. Bühnen in ganz Deutschland wurden bespielt und die Besucher lachten sich ein Loch in den Bauch. Wobei die Männer manchmal ziemlich wenig zu lachen, halten Ihnen doch Monika und Regina schonungslos den Spiegel vor. „Ja, die Männer liefern einfach genug Vorlagen um unser Programm immer wieder aufs Neue zu füllen!“, meint Monika. Und ihre kongeniale Partnerin Regina ergänzt: „Aber man muss natürlich auch über sich selbst lachen können, also nicht nur austeilen sondern auch einstecken!“ Aufgrund ihrer sympathischen Art und ihrem Programm, das meist mitten aus dem Leben stammt, füllen die zwei Schrägschrauben Saal um Saal und sorgen für Bauchmuskelkater bei ihren Gästen. „Lachen is gsund“, sind sich die beiden sicher und die „Schrägschrauben“ somit die beste Medizin.

Wer sich also mal wieder gesund lachen muss, dem kann man nur den 12.10.2019 ans Herz legen. Dann ist das Frauenkabarett in Schirmitz (Spielort: Mehrzeckhalle Schirmitz) zu Gast, wo sie ihr 20-jährigem Bühnenjubiläum mit einer einzigartigen Show feiern werden. Gemeinsam mit der Kolpingfamilie, die gerade ihr 70-jähriges Jubiläum begangen hat, werden die beiden Schrägschrauben ihr Publikum mit einem „Best-of-Programm“ unterhalten. Begleitet werden die beiden sympathischen Kabarettistinnen von ihren „Musiküssen“ Bernhard Helmstreit und Christian Denz. Mit ihrer sarkastischen, bissigen, ironischen und gleichzeitig authentisch-einzigartigen Art werden sie sicher auch an diesem Abend, getreu ihrem Motto „Ein Mann muss schön sein, klug sind wir ja selber“, die Männerwelt ein wenig aufs Korn nehmen und für viele Lacher sorgen. Mittlerweile haben die beiden schon 7 verschiedene Bühnenprogramme gespielt, genug Auswahl also für ein „Best-of-20-Jahre-Schrägschrauben“. Amtsmüde sind die zwei humorvollen Grazien aber noch lange nicht. Im März nächsten Jahres werden sie mit einem neuen Programm zu sehen sein - man kann gespannt sein, was die zwei Gaudimadln, dieses Mal zu berichten haben. Eins ist aber jetzt schon sicher - lustig wird’s auf jeden Fall.

Mehr Infos zu den „Schrägschrauben“ und ihren Auftritten gibts unter http://www.schraegschrauben.de/Termine/termine.html - vorbeischauen (nicht nur im Internet) lohnt sich!

Frühschoppen direkt an der Quelle: Das Herbstfest der Schlossbrauerei Friedenfels - 08.09.2019

© Bild: Manuel Marx | Ramasuri
"A Baia wai freia" - zünftiger Frühschoppen auf dem Herbstfest in Friedenfels
Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und sein Team zusammen mit seinen Gästen der Schlossbrauerei Friedenfels: Thomas Schultes (Geschäftsführer), Susanne Fernrohr (Disponenten) und Helmut Radimerski (Verkaufsleiter).

Seit 35 Jahren ohne Unterbrechung - nein, solange ist Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer nicht bei Ramasuri am Mikrofon - solange gibt es das Friedenfelser Herbstfest schon. Seit Freitag wird wieder bei der Schlossbrauerei Friedenfels gefeiert und am heutigen Sonntag, dem Bierwandertag, war Jürgen Meyer samt Team zum Frühschoppen on Tour eingeladen. 
„Es steckt natürlich viel Arbeit dahinter. Da arbeiten ca. 200 Mann und die Abende gehen schon mal bis 4 Uhr“, sagte Geschäftsführer Thomas Schultes. „Aber wir handeln nach dem Motto ‚Lebe was du verkaufst‘ und so feiern wir jedes Jahr gerne und aus Überzeugung!“
Als waschechter Friedenfelser (trotz oberschlesischen Namen) ist natürlich auch Verkaufsleiter Helmut Radimerski, seit 20 Jahren bei der Schlossbrauerei Friedenfels tätig, mit dabei. „Ich mach das hier und meinen Job mit Herz und Seele und bin rund um die Uhr erreichbar“, so der sympathische Chefverkäufer. Wir werden es definitiv mal testen und mindestens eines der 20 verschiedenen Biere bestellen. 
Disponentin Susanne Fürnrohr (die Frau mit der sympathischen Stimme am Telefon) bestätigte: „Es gehen schon einige Kästen pro Tag raus!“ So soll’s ja auch sein, denn die Schlossbrauerei Friedenfels legt bei der Bierproduktion größten Wert auf Rohstoffe aus der Region, angefangen von besonders reinen Steinwaldwasser bis hin zum selbst ausgesuchten Hopfen aus der Hallertau. Und das schmeckt man auch, „hier steckt noch Liebe im Detail und somit auch im Bier!“
Beim heutigen Bierwandertag konnte man nicht nur die guten Getränke der Schlossbrauerei probieren, sondern sich auch gleich doppelt sportlich betätigen. Zunächst auf dem Wanderwegen rund um Friedenfels, wo 2. Verpflegungsstationen die Bierwanderer mit Brezen, Kaffee, Wasser und ca. 2000 Liter Freibier versorgen und anschließend ab 12 Uhr beim Ramasuri Bullriding, wo Frühschoppenmoderator und sein Team samt wilden Bullen warteten und die stärkste Gruppe mit 100 Liter Bier belohnten. Das Friedenfelser Herbstfest ist also definitiv ein Spaß für die ganze Familie und einen Geheimtipp gibts für alle Kurzentschlossenen noch gratis oben drauf - „A bisl a Bier ist noch da!“

Die Dult ist Kult: Frühschoppen auf der Herbstdult - 01.09.2019

© Bild: Daniel Sommer | Ramasuri
Die Dult ist Kult - Frühschoppen auf der Regensburger Herbstdult
Frühschoppen auf der Regensburger Herbstdult: Moderator Jürgen Meyer und seine Gäste Festwirt Alfred Glöckl, Festwirt Michael Hahn und Sprecher der Werbegemeinschaft Regensburger Dulten Hans-Christian Wagner

Normalerweise lädt Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer seine Gäste ins Ramasuri Studio ein und kredenzt ihnen ein tolles Frühstück. Aber ab und zu lässt er sich auch gerne verwöhnen und so wurde dieses Mal auf der Regensburger Herbstdult zusammen mit den Festwirten Alfred Glöckl und Michael Hahn sowie Hans Christian Wagner (Sprecher der Werbegemeinschaft Regensburger Dulten) gefrühstückt. Und die drei hatten vieles von der Herbsdult zu berichten.

Die Historie reicht bis ins zehnte Jahrhundert zurück, kein Wunder also, dass der Spruch "Die Dult ist Kult" perfekt passt. Doch die Dult ist nicht nur ein kultiges Volksfest, sondern sie besteht aus einer Warendult und einer Vergnügungsdult. Über 100 Händler, Aussteller und Schausteller tragen dazu bei, dass die Regensburger Herbsdult so beliebt ist. "Seit 5 Jahren kommen auch immer mehr Leute in Tracht und zeigen so, dass sie stolz auf die bayrische Tradition sind. Und das können sie auch, denn die bayerische Festzeltkultur ist etwas ganz Besonderes." Etwas ganz Besonderes ist auch das Cabrio Dach im Hahnzelt, dass laut Festwirt Michael Hahn "sehr gut ankommt". Beide Zelte waren in der Auftaktwoche sehr gut gefüllt, "die Leute wollen feiern, singen und es feiern wirklich jung und alt miteinander", so Glöckl, der als absoluter Lederhosen-Fan 15-18 Stück der bayrischen Trachtenhose besitzt. "Sogar auf Hawaii war sie dabei", lacht der sympathische Festwirt.

Die Herbsdult, die auch mehr als Familiendult gilt, bietet dabei einiges für die Kleinen. Von Kinderschminken bis hin zum Zaubererauftritt, für beste Unterhaltung ist gesorgt. Aber auch die Erwachsenen können was erleben, z.B. "im schnellsten Fahrgeschäft Europas `Techno Power´ oder in der brandneuen Geisterbahn", ergänzt H.C. Wagner, der selbst wenig Bier trinkt, dafür laut eigener Aussage aber 100 Sorten Spezi auseinander halten kann. "Aber das Bier in Regensburg ist hervorragend, die Besucher loben es immer wieder", schmunzelt Wagner. Für die Festwirte ist das ganze Jahr Dultzeit, denn "nach der Dult ist vor der Dult" - Musikverträge schließen und einfach alles organisieren.

Dass man als Festwirt "so manches Stückl erlebt" ist klar, aber man schweigt und genießt. Die Dult ist halt einfach Kult und da gehört sich ein wenig positive Verrücktheit dazu, sowohl bei den Besuchern als auch bei den Festwirten. Mehr Infos zur Regensburger Herbstdult, zum Mädelsabend und zu sonstigen Attraktionen gibt es unter www.r-dult.de aber auch auf Facebook und Instagram. Bis zum 08. September können sie dem großen Spektakel auch beiwohnen - "die Dult ist Kult".

Es ist angerichtet: Frühschoppen mit Chaoskellner - 25.08.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Der Chaoskellner im Frühschoppen - Johannes Angerer und Moderator Jürgen Meyer
"Es ist angerichtet, das perfekte Chaos", so könnte man das Menütheater kurz beschreiben. Am 02.11.2019 kann man das österreichische Comedy-Ensemble am 28. Bürger- und Polizeiball in der Max-Reger-Halle Weiden bewundern.

Jeden Sonntag deckt Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer seinen Frühstückstisch für seine Gäste mit frischen Brezen und leckeren Weißwürsten, doch dieses Mal hätte er es sich fast sparen können, denn er hatte Fachpersonal zu Gast - JoHannes Angerer, der österreichische Mr. Bean und Erfinder des Menütheaters und somit Anführer einer ganzen Truppe von Chaoskellner.

Seit 1992 gibt es das Menütheater, eine Comedyshow, die Essen zum Erlebnis macht. Wenn man diese Erlebnis mit drei Worten beschreiben sollte, dann wäre das „fantastisch, chaotisch, sehenswert“, so Angerer. Mit seinem bis zu 20 Kellner starken Team unterhält er die größten Gesellschaften und sorgt mit Situationscomedy für ausgelassene Stimmung. Da wird schon mal ein Rotwein mit dem Gießkännchen eingeschenkt, Niki Lauda von Fusseln befreit oder Karl Moik frisiert - „und das alles passiert spontan, davon lebt das Menütheater“, fügt der sympathische Österreicher an. Überall auf der Welt hat das Ensemble schon gespielt, es gibt fast kein europäisches Land in dem das Menütheater nicht schon zu Gast war. Und nun kann man das Ganze am 02.11.2019 auch in Weiden bewundern, wenn die Polizeiinspektion Weiden zum 28. Bürger- und Polizeiball in die Max-Reger-Halle einlädt. Und das Menütheater wird nicht das einzige Highlight des Abends sein. Neben der Klaus Hörmann Band, die musikalisch durch den Abend führen wird, und den Tanzschulen Höllriegl und Vezard, die eine flotte Sohle aufs Parkett legen werden, wird auch unser Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer zu Gast sein. Dieses Mal führt er allerdings nicht durch den Frühschoppen, sondern durch den unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend, den Gstanzl-Sänger Lucky als Special Guest sicher unvergesslich werden lässt. Mit seiner leicht-verdaulichen Gstanzlkost wird er für den richtigen Nachtisch sorgen und ist sozusagen die Kirsche auf der Sahnetorte. Karten für dieses von der "Gewerkschaft der Polizei - Kreisverband Weiden" organisierte Spektakel können unter der Hotline 0151/53345123, bei Frau Sieglinde Scharnagl (PI Weiden, Max-Planck-Str. 7) oder unter 0961/401502 erworben werden. Und mehr zum Menütheater gibts unter www.chaoskellner.at - wir von Ramasuri wünschen viel Spaß und guten Appetit.

Ein Ramasuri im Frühschoppen - 18.08.2019

© Foto: Daniel Sommer | Ramasuri
Frühschoppen mal anders
Bürgermeister Jens Meyer, Kerstin-Alexandra Rank (Social Media), Sängerin Bettina Mildner, Waldtraud Rottenberg (Krebs Selbsthilfegruppe), sowie Stephan Krauß (Rettungsdienst) und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer

Heute war ein richtig bunter Haufen im Ramasuri-Frühschoppenstudio zu Gast bei Moderator Jürgen Meyer. Ganz so wie es sein sollte bei einem typischen Frühschoppen waren die Themen breit gefächert und bei knusprigen Brezen und frischen Weißwürsten gab jeder seinen Senf dazu, so dass es ein richtig unterhaltsamer Vormittag wurde.

Bettina Mildner aus Flossenbürg ist in der Region kein unbeschriebenes Blatt. Vor allem bei Trauungen rührt die stimmgewaltige Sängerin ihre Zuhörer immer wieder zu Tränen. Dass sie stimmlich ein absoluter Ohrenschmauß ist, davon konnten sich die Hörer überzeugen, da einige ihrer Songs bei uns während der Frühschoppen-Stunde zu hören waren. Aber auch menschlich ist Bettina einfach eine tolle Frau. So hilft sie gerne mit Benefizkonzerten „Mensch aus der Region, die Hilfe gebrauchen können – man kann so viel Gutes tun, gerade regional“. Mehr über die Frau mit der tollen Stimme gibt es unter www.saengerin-bettina.de – reinschauen lohnt sich.

Auch Stephan Krauß vom Rettungsdienst war zu Gast im Ramasuri Frühschoppen. „Wichtig wäre, dass möglichst viele Menschen einen Ersten-Hilfe-Kurs besuchen oder ihre Kenntnisse auffrischen“, so der sympathische Helfer in der Not. Die Rettungssanitäter eilen dann so schnell es möglich ist herbei und kümmern sich um die Betroffenen. „Es ist definitiv ein Beruf, der sehr viel Spaß macht. Wir brauchen immer Nachwuchs für diesen abwechslungsreichen, aber auch anspruchsvollen Beruf!“ Von unserer Seite aus ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die Tag für Tag im Einsatz sind.

Waldtraud Rottenberg ist auch ein Helfer. Sie leitet eine Krebs-Selbsthilfegruppe in Weiden. Seit 22 Jahren gibt es die Gruppe, sie selbst ist seit 12 Jahren Leiterin. „Momentan haben wir 34 Mitglieder unterschiedlichen Alters. Wir treffen uns einmal im Monat, tauschen uns aus, unternehmen verschiedene Ausflüge, sind einfach eine tolle Gemeinschaft.“ Emotional sei das Ganze natürlich, aber nicht nur negativ, wie man manchmal denken könnte, sondern es gibt auch viele positive Momente. „Und alles was bei uns besprochen wird, bleibt auch bei uns“, ergänzt die liebenswerte Leiterin der Gruppe.

Dass nicht alles hinter verschlossenen Türen bleibt, das weiß Kerstin-Alexandra Rank am besten. Sie kennt sich bestens mit Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram aus. Sie selbst ist viel in diesen Online-Communitys unterwegs, aber „natürlich gibt es auch online-freie Zeiten, logisch. Diese Netzwerke bieten viele Möglichkeiten, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Man muss schon aufpassen, was man postet, aber bei allen Diskussionen, die dort ausgetragen werden, wichtig ist, dass das Ganze immer sachlich bleibt. Ansonsten kann Facebook eine Art Waffe sein!“

Mit Kritik aus dem Netz muss sich momentan auch die Stadt Weiden beschäftigen. Teils mit großem Unverständnis reagieren die Bürger auf die baulichen Maßnahmen in der Sedanstraße, in der künftig ein Schutzstreifen für eine Verkehrsberuhigung sorgen soll. „Wir wollen die Stadt Weiden Schritt für Schritt fahrradfreundlicher machen und städtebauliche Maßnahmen sind da nicht zu vermeiden. Natürlich werden wir nach einer gewissen Zeit überprüfen, ob die Maßnahmen auch die gewünschte Wirkung zeigen“, so Bürgermeister Jens Meyer. „Wir werden durch das neugebaute NOC erhöhten Querungsverkehr haben und so kann der Schutzstreifen in der Mitte der Fahrbahn, der online schon als ´neue Raucherzone´ oder ´Stadtstrand Weiden´ bezeichnet wird, von den Fußgängern als Querungshilfe genutzt werden“, so Meyer. „Ein kunterbunter Haufen mit vielen Themen, einfach ein schöner Frühschoppen – mal was ganz anderes“, meinte Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer. Besser kann man es nicht zusammenfassen.

Wenn zwei "Saupreißn" von Oberfranken in die Oberpfalz reisen ... - 11.08.2019

© Foto: Corinna Marx | Radio Ramasuri
Die Luisenburg zu Gast im Frühschoppenstudio
Luisenburg-Pressesprecher Christof Kaldonek und Theaterleiterin Birgit Simmler plauderten mit Frühschoppen-Moderator Jürgen Meyer über die vergangene Spielzeit 2019 sowie das kommende Musical "Zucker".

Heute durfte Jürgen mal wieder Theaterluft schnuppern. Denn hochkarätige Gäste verließen ihre pittoreske Wirkungsstätte im oberfränkischen Wunsiedel heute Morgen, um sich von Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer heiße News entlocken zu lassen. Bei Weißwurst, frischen Brezen und dem einen oder anderen süßen Gebäckstück plauderten Luisenburg-Theaterleiterin Birgit Simmler und Pressesprecher Christof Kaldonek munter drauf los. 

Glücklich und zufrieden blickten sie zurück auf eine erfolgreiche Spielzeit 2019. Neben den Schauspielen "Die Päpstin" und "Shakespeare in Love" brachte das Ensemble in den vergangenen beiden Monaten die deutschsprachigen Musicals "Madagascar" und "Grease" auf die magische und zauberhafte Felsenbühne. Wie eine Burg wirke diese, schwärmten Jürgens Gäste. Dadurch seien die großen Bühenbilder und Kulissen hier überhaupt erst realisierbar. Seit Gründung war dies nun bereits die 129. Spielzeit. Seitdem hat sich natürlich aber auch einiges verändert. Immer wieder wurde umgebaut, modernisiert und erweitert. Die Luisenburg verfügt heute über hochprofessionelle Werkstätten für Maske, Technik und vieles mehr - Werkstätten, die nicht viele Theater in der Region ihr Eigen nennen können. All diese Voraussetzungen erklären dann auch den sensationellen Erfolg von über 150.000 Zuschauern und mehr als 115 Vorstellungen pro Spielzeit.

Für Birgit Simmler ist dies bereits die zweite Spielzeit als Theaterleiterin in Wunsiedel. Die gebürtige Münsteranerin durchlief vorher Stationen wie Berlin, Wien und New York und war ein Jahr lang sogar Theaterleiterin auf einem Kreuzfahrtschiff, bevor sie im Herbst 2017 den Weg in die bayerische Provinz fand. Hier liebt sie vor allem den Schnee, den sie so in dieser Pracht weder in Berlin noch sonst irgendwo zu Gesicht bekommen hatte. Obwohl sie das Theaterfieber erst mit Anfang 20 packte, hat für sie das Theater"machen" und selber -schreiben Priorität vor der Reproduktion bereits vorhandener Stücke.

Wahlberliner Christof Kaldonek blickte bereits auf seine dritte Spielzeit auf der Luisenburg zurück. Auch der Presse- und Medienprofi, der Sprachwissenschaften und Kunstgeschichte studierte, hat bereits vielfältige Erfahrungen in seiner Branche gesammelt: von Berlin, Frankfurt und München ging es über Weimar und Rügen nun nach Oberfranken. Er ist vor allem von der Liebe zum Theater und den schönen Künsten geprägt. Diese Liebe zum Theater ist auch wichtig und spürbar, betonte er, und zwar nicht nur für ihn, sondern für das ganze Luisenburg-Ensemble.

Abschließend ließen die beiden noch Eintrittskarten für die Premiere des Musicals "Zucker" am 16. August 2019 springen. Dabei handelt es sich um ein komödiantisches Musical mit einer Liebesgeschichte, die im regionalen Raum spielt und außerdem aus Birgit Simmlers Feder stammt. Auch die Oper "Fidelio" sowie diverse Konzerte werden in nächster Zeit die Felsenbühne noch beleben. Die beiden Vollbluttheaterleute ließen sich schließlich auch schon ein paar Informationen zur kommenden Spielzeit entlocken. So werden 2020, in der insgesamt 130. Luisenburg-Spielzeit, "Pinocchio", "Der Name der Rose", Goethes "Faust" sowie ein 2. Teil vom "Brandner Kaspar" zu sehen sein. Darauf darf man sich schon jetzt freuen!

Fünfter Blasmusik-Marathon mit den "BlasBrothers" - 04.08.2019

© Foto: Sonja Diesenbacher/Radio Ramasuri
Die "BlasBrothers" blasen Jürgen Meyer den Marsch
Franz Rumstadt, Chef der "BlasBrothers", Daniela Reiche von der "Steinhofer Ingenieure GmbH" und Frühschoppen-Moderator Jürgen Meyer

Es gibt sie doch: Junge Menschen, die es sich inzwischen zum fünften Mal auf die Fahnen geschrieben haben, aus ihrem eigenen Spaß an der zünftigen Blasmusik auch noch etwas Gutes bewirken zu wollen. Da daraus aber keine klassische Spendenaktion werden soll, haben sich die Jungs um Franz Rumstadt eine Wette überlegt. Die „BlasBrothers“ wetten gegen Unternehmen und Privatpersonen aus der Region, dass sie ihren ambitionierten Plan auch wirklich in die Tat umsetzen können. Wie das aussehen soll, dass wollte auch Jürgen Meyer beim heutigen Frühschoppen ganz genau wissen.

Wie sieht der Plan aus? Franz Rumstadt ist einer der sieben „BlasBrothers“. Die werden mit einem Reisebus von Dechant Reisen am 23. August 2019 in Regensburg abgeholt und besuchen dann die drei Partnerstädte von Regensburg. Auf dem Reiseplan stehen Brixen in Südtirol, Budávar in Ungarn und Pilsen in Tschechien. An jedem dieser Orte spielen die „BlasBrothers“ zusammen mit einer ortsansässigen Blaskapelle. Von dieser Musikkapelle reisen dann weitere 5 Musiker im Reisebus mit in die nächste Partnerstadt. Dort wird dann wieder zusammen Blasmusik gemacht. Ziel der Wette ist es, am Sonntag, 25. August 2019, gegen 19:30 Uhr mit mindestens 22 Blasmusikern aus allen Partnerstädten auf der Regensburger Dult einzuziehen. Der dortige Einzug im allseits bekannten Hahn-Zelt wird selbstverständlich gebührend gefeiert. Auch ein Auftritt auf der wunderschönen Festbühne des Hahn-Zeltes ist geplant – wenn die Wette aufgeht. Also, wie würde Thomas Gottschalk sagen? „Top – die Wette gilt“.

Die Wetteinsätze kommen dem Verein Lebenshilfe Regensburg e. V. zugute. Die Organisation hat sich der Förderung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung verschrieben. An starken Partnern und auch an prominenten Schirmherrschaften fehlt es auf jeden Fall nicht. Schirmherr Christian Doleschal, Mitglied des Europa-Parlaments in Brüssel, hat sich sofort bereit erklärt, die Patenschaft für das Projekt zu übernehmen. Auch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer unterstützt den Blasmusik-Marathon bereits zum zweiten Mal. Aber auch die „Steinhofer Ingenieure GmbH“, vertreten durch Daniela Reiche aus der Abteilung Unternehmenskommunikation, war heute gerne mit bei unserem Radio Ramasuri-Frühschoppen. Wir drücken den „BlasBrothers“ und den einzelnen Partnergruppierungen ganz fest die Daumen für das Gelingen ihrer Wette.

40. Bürgerfest Stadt Eschenbach - 28.07.2019

Beste Stimmung beim 40. Bürgerfest der Stadt Eschenbach mit dem Ramasuri Frühschoppen on Tour
Früschoppenmoderator Jürgen Meyer und das Frühschoppen-Team mit seinen Gästen 3. Bürgermeister Klaus Lehl, Stadtverbandsvorsitzenden Dieter Kies und den Heimatvereinvorsitzenden Karl-Heinz Keck und Alfons Müller; Foto: Manuel Marx | Ramasuri

Heute war der Ramasuri Frühschoppen mal wieder on Tour - das 40. Bürgerfest der Stadt Eschenbach war als Ziel auserkoren worden und das hat sich defintiv gelohnt. Bei frischen Brezen und leckeren Weißwürsten und natürlich einem Schoppen frisch gezapften Bürgerfestbier unterhielten sich Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und seine Gäste 3. Bürgermeister Klaus Lehl, Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Karl-Heinz Keck und 2. Vorsitzender des Heimatvereins Alfons Müller ausgiebig über das Bürgerfest der Stadt Eschenbach in der Oberpfalz, aber auch über viele weitere Dinge.
"Eschenbach ist immer zünftig, aber besonders wenn Bürgerfest ist", so 3. Bürgermeister Klaus Lehl. "Das Stadtmotto `Natur erleben, Kultur genießen´ ist sicher ein Beleg dafür, warum die Stadt Eschenbach so liebenswert ist. Man hat einfach vielfältige Möglichkeiten hier." Aber das ist nicht das Einzige. "Wir haben natürlich eine sehr reiche Geschichte, nette Leute, eine wunderschöne Altstadt und eine tolle Umgebung", ergänzt Karl-Heinz Keck. "Es lohnt sich einfach hierher zu kommen", so der Vorsitzende des Heimatvereins, der dieses Amt schon 36 Jahre inne hat. "Allein 50 Vereine, die dem Stadtverband zugehören, zeugen davon, dass wir unsere Traditionen pflegen. Und diese Vereine gestalten auch, unter Federführung des Stadtverbands, unser Bürgerfest - von Bürgern für Bürger sozusagen", so Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies. Und die Anfrage von Jürgen Meyer nach einem Ramasuri-Bootshaus am wunderschönen Naherholungsgebiet und Moorbad Rußweiher läuft bereits - es ist einfach atemberaubend hier. Seit 30 Jahren in Eschenbach lebt Alfons Müller "Der Liebe wegen gekommen und die Stadt lieben gelernt - wer mal hier war, den lässts nicht mehr los!" Besser kann mans nicht zusammenfassen. Und wir hoffen einfach, dass unser Frühschoppengastgeber Jürgen Meyer trotzdem wieder zu uns nach Hause kommt.
Sollten Sie heut noch nach einem Nachmittagsausflugsziel suchen, dann kann ich Ihnen das Bürgerfest in Eschenbach nur wärmstens empfehlen. Wir von Ramasuri sind natürlich auch dabei und haben den extra wilden Bullen im Gepäck.

Blue Devils Weiden - 21.07.2019

Teuflisch gut - Moderator Jürgen Meyer und seine Gäste von den Blue Devils Weiden
Sie sind schon "Heiß auf Eis" - Pressesprecher Simon Ertl, Marcel Waldowsky, Ralf Herbst, Herbert Geisberger und Gmbh-Vorsitzender Franz Vodermeier; Foto: Sonja Diesenbacher | Ramasuri

Heute war im Ramasuri-Frühschoppenstudio nicht nur der Frühstückstisch  prall gefüllt, sondern auch das Studio selbst. Bei Weißwurst, frischen Brezen und dem ein oder anderen isotonischen Getränk plauderten Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und seine Gäste Marcel Waldowsky, Ralf Herbst, Herbert Geisberger und Franz Vodermeier von den Blue Devils Weiden munter drauf los. 

„Persönliche Ziele setze ich mir eigentlich nicht, wichtig ist dass die Mannschaft Erfolg hat, denn natürlich wollen wir wieder in die Playoffs“, so Kapitän Ralf Herbst. „Mittlerweile bin ich in Weiden heimisch geworden und auch wenn es in der Heimat schön ist, das Bier in Weiden schmeckt definitiv besser!“ Herbert Geisberger, der den Titel „Spaßvogel“ angedichtet bekommen hat und diesen nicht mehr los wird, kam letztes Jahr zu den Blue Devils. „Trotz meiner sieben Jahre beim Lokalrivalen aus Selb wurde ich hier super aufgenommen – Eishockey-Spieler sind einfach Hammer-Typen und insofern gibt’s da eigentlich nie Probleme!“ Franz Vodermeier ist seit diesem Jahr neuer Vorsitzender der Blue Devils Weiden GmbH und ist froh, „dass wir die richtigen Strukturen in den Verein bekommen haben. Wir achten bei den Neuzugängen mittlerweile sehr darauf, dass die Spieler zu uns passen – nicht nur spielerisch sondern auch charakterlich“, so Vodemeier.“2017 zum Beispiel hatten wir auf dem Papier die stärkste Mannschaft, die wir je hatten in Weiden – aber wir waren kein Team“, ergänzte Fanliebling und Stadtratskandidat Marcel Waldowsky, der damals mit seiner Wutrede fast schon international bekannt wurde. „Die ersten Tage nach der Rede waren hart, aber ich habe gemerkt, dass die Leute hinter mir standen.“ Seitdem hat sich viel verändert und das Eishockeyspielen in Weiden macht wieder Spaß „Wir geben Gas und ihr, liebe Fans, macht einfach so weiter wie letztes Jahr“, so das sympathische Weidner Urgestein.