Frühschoppen

Ein Ramasuri im Frühschoppen - 18.08.2019

© Foto: Daniel Sommer | Ramasuri
Frühschoppen mal anders
Bürgermeister Jens Meyer, Kerstin-Alexandra Rank (Social Media), Sängerin Bettina Mildner, Waldtraud Rottenberg (Krebs Selbsthilfegruppe), sowie Stephan Krauß (Rettungsdienst) und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer

Heute war ein richtig bunter Haufen im Ramasuri-Frühschoppenstudio zu Gast bei Moderator Jürgen Meyer. Ganz so wie es sein sollte bei einem typischen Frühschoppen waren die Themen breit gefächert und bei knusprigen Brezen und frischen Weißwürsten gab jeder seinen Senf dazu, so dass es ein richtig unterhaltsamer Vormittag wurde.

Bettina Mildner aus Flossenbürg ist in der Region kein unbeschriebenes Blatt. Vor allem bei Trauungen rührt die stimmgewaltige Sängerin ihre Zuhörer immer wieder zu Tränen. Dass sie stimmlich ein absoluter Ohrenschmauß ist, davon konnten sich die Hörer überzeugen, da einige ihrer Songs bei uns während der Frühschoppen-Stunde zu hören waren. Aber auch menschlich ist Bettina einfach eine tolle Frau. So hilft sie gerne mit Benefizkonzerten „Mensch aus der Region, die Hilfe gebrauchen können – man kann so viel Gutes tun, gerade regional“. Mehr über die Frau mit der tollen Stimme gibt es unter www.saengerin-bettina.de – reinschauen lohnt sich.

Auch Stephan Krauß vom Rettungsdienst war zu Gast im Ramasuri Frühschoppen. „Wichtig wäre, dass möglichst viele Menschen einen Ersten-Hilfe-Kurs besuchen oder ihre Kenntnisse auffrischen“, so der sympathische Helfer in der Not. Die Rettungssanitäter eilen dann so schnell es möglich ist herbei und kümmern sich um die Betroffenen. „Es ist definitiv ein Beruf, der sehr viel Spaß macht. Wir brauchen immer Nachwuchs für diesen abwechslungsreichen, aber auch anspruchsvollen Beruf!“ Von unserer Seite aus ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die Tag für Tag im Einsatz sind.

Waldtraud Rottenberg ist auch ein Helfer. Sie leitet eine Krebs-Selbsthilfegruppe in Weiden. Seit 22 Jahren gibt es die Gruppe, sie selbst ist seit 12 Jahren Leiterin. „Momentan haben wir 34 Mitglieder unterschiedlichen Alters. Wir treffen uns einmal im Monat, tauschen uns aus, unternehmen verschiedene Ausflüge, sind einfach eine tolle Gemeinschaft.“ Emotional sei das Ganze natürlich, aber nicht nur negativ, wie man manchmal denken könnte, sondern es gibt auch viele positive Momente. „Und alles was bei uns besprochen wird, bleibt auch bei uns“, ergänzt die liebenswerte Leiterin der Gruppe.

Dass nicht alles hinter verschlossenen Türen bleibt, das weiß Kerstin-Alexandra Rank am besten. Sie kennt sich bestens mit Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram aus. Sie selbst ist viel in diesen Online-Communitys unterwegs, aber „natürlich gibt es auch online-freie Zeiten, logisch. Diese Netzwerke bieten viele Möglichkeiten, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Man muss schon aufpassen, was man postet, aber bei allen Diskussionen, die dort ausgetragen werden, wichtig ist, dass das Ganze immer sachlich bleibt. Ansonsten kann Facebook eine Art Waffe sein!“

Mit Kritik aus dem Netz muss sich momentan auch die Stadt Weiden beschäftigen. Teils mit großem Unverständnis reagieren die Bürger auf die baulichen Maßnahmen in der Sedanstraße, in der künftig ein Schutzstreifen für eine Verkehrsberuhigung sorgen soll. „Wir wollen die Stadt Weiden Schritt für Schritt fahrradfreundlicher machen und städtebauliche Maßnahmen sind da nicht zu vermeiden. Natürlich werden wir nach einer gewissen Zeit überprüfen, ob die Maßnahmen auch die gewünschte Wirkung zeigen“, so Bürgermeister Jens Meyer. „Wir werden durch das neugebaute NOC erhöhten Querungsverkehr haben und so kann der Schutzstreifen in der Mitte der Fahrbahn, der online schon als ´neue Raucherzone´ oder ´Stadtstrand Weiden´ bezeichnet wird, von den Fußgängern als Querungshilfe genutzt werden“, so Meyer. „Ein kunterbunter Haufen mit vielen Themen, einfach ein schöner Frühschoppen – mal was ganz anderes“, meinte Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer. Besser kann man es nicht zusammenfassen.

Wenn zwei "Saupreißn" von Oberfranken in die Oberpfalz reisen ... - 11.08.2019

© Foto: Corinna Marx | Radio Ramasuri
Die Luisenburg zu Gast im Frühschoppenstudio
Luisenburg-Pressesprecher Christof Kaldonek und Theaterleiterin Birgit Simmler plauderten mit Frühschoppen-Moderator Jürgen Meyer über die vergangene Spielzeit 2019 sowie das kommende Musical "Zucker".

Heute durfte Jürgen mal wieder Theaterluft schnuppern. Denn hochkarätige Gäste verließen ihre pittoreske Wirkungsstätte im oberfränkischen Wunsiedel heute Morgen, um sich von Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer heiße News entlocken zu lassen. Bei Weißwurst, frischen Brezen und dem einen oder anderen süßen Gebäckstück plauderten Luisenburg-Theaterleiterin Birgit Simmler und Pressesprecher Christof Kaldonek munter drauf los. 

Glücklich und zufrieden blickten sie zurück auf eine erfolgreiche Spielzeit 2019. Neben den Schauspielen "Die Päpstin" und "Shakespeare in Love" brachte das Ensemble in den vergangenen beiden Monaten die deutschsprachigen Musicals "Madagascar" und "Grease" auf die magische und zauberhafte Felsenbühne. Wie eine Burg wirke diese, schwärmten Jürgens Gäste. Dadurch seien die großen Bühenbilder und Kulissen hier überhaupt erst realisierbar. Seit Gründung war dies nun bereits die 129. Spielzeit. Seitdem hat sich natürlich aber auch einiges verändert. Immer wieder wurde umgebaut, modernisiert und erweitert. Die Luisenburg verfügt heute über hochprofessionelle Werkstätten für Maske, Technik und vieles mehr - Werkstätten, die nicht viele Theater in der Region ihr Eigen nennen können. All diese Voraussetzungen erklären dann auch den sensationellen Erfolg von über 150.000 Zuschauern und mehr als 115 Vorstellungen pro Spielzeit.

Für Birgit Simmler ist dies bereits die zweite Spielzeit als Theaterleiterin in Wunsiedel. Die gebürtige Münsteranerin durchlief vorher Stationen wie Berlin, Wien und New York und war ein Jahr lang sogar Theaterleiterin auf einem Kreuzfahrtschiff, bevor sie im Herbst 2017 den Weg in die bayerische Provinz fand. Hier liebt sie vor allem den Schnee, den sie so in dieser Pracht weder in Berlin noch sonst irgendwo zu Gesicht bekommen hatte. Obwohl sie das Theaterfieber erst mit Anfang 20 packte, hat für sie das Theater"machen" und selber -schreiben Priorität vor der Reproduktion bereits vorhandener Stücke.

Wahlberliner Christof Kaldonek blickte bereits auf seine dritte Spielzeit auf der Luisenburg zurück. Auch der Presse- und Medienprofi, der Sprachwissenschaften und Kunstgeschichte studierte, hat bereits vielfältige Erfahrungen in seiner Branche gesammelt: von Berlin, Frankfurt und München ging es über Weimar und Rügen nun nach Oberfranken. Er ist vor allem von der Liebe zum Theater und den schönen Künsten geprägt. Diese Liebe zum Theater ist auch wichtig und spürbar, betonte er, und zwar nicht nur für ihn, sondern für das ganze Luisenburg-Ensemble.

Abschließend ließen die beiden noch Eintrittskarten für die Premiere des Musicals "Zucker" am 16. August 2019 springen. Dabei handelt es sich um ein komödiantisches Musical mit einer Liebesgeschichte, die im regionalen Raum spielt und außerdem aus Birgit Simmlers Feder stammt. Auch die Oper "Fidelio" sowie diverse Konzerte werden in nächster Zeit die Felsenbühne noch beleben. Die beiden Vollbluttheaterleute ließen sich schließlich auch schon ein paar Informationen zur kommenden Spielzeit entlocken. So werden 2020, in der insgesamt 130. Luisenburg-Spielzeit, "Pinocchio", "Der Name der Rose", Goethes "Faust" sowie ein 2. Teil vom "Brandner Kaspar" zu sehen sein. Darauf darf man sich schon jetzt freuen!

Fünfter Blasmusik-Marathon mit den "BlasBrothers" - 04.08.2019

© Foto: Sonja Diesenbacher/Radio Ramasuri
Die "BlasBrothers" blasen Jürgen Meyer den Marsch
Franz Rumstadt, Chef der "BlasBrothers", Daniela Reiche von der "Steinhofer Ingenieure GmbH" und Frühschoppen-Moderator Jürgen Meyer

Es gibt sie doch: Junge Menschen, die es sich inzwischen zum fünften Mal auf die Fahnen geschrieben haben, aus ihrem eigenen Spaß an der zünftigen Blasmusik auch noch etwas Gutes bewirken zu wollen. Da daraus aber keine klassische Spendenaktion werden soll, haben sich die Jungs um Franz Rumstadt eine Wette überlegt. Die „BlasBrothers“ wetten gegen Unternehmen und Privatpersonen aus der Region, dass sie ihren ambitionierten Plan auch wirklich in die Tat umsetzen können. Wie das aussehen soll, dass wollte auch Jürgen Meyer beim heutigen Frühschoppen ganz genau wissen.

Wie sieht der Plan aus? Franz Rumstadt ist einer der sieben „BlasBrothers“. Die werden mit einem Reisebus von Dechant Reisen am 23. August 2019 in Regensburg abgeholt und besuchen dann die drei Partnerstädte von Regensburg. Auf dem Reiseplan stehen Brixen in Südtirol, Budávar in Ungarn und Pilsen in Tschechien. An jedem dieser Orte spielen die „BlasBrothers“ zusammen mit einer ortsansässigen Blaskapelle. Von dieser Musikkapelle reisen dann weitere 5 Musiker im Reisebus mit in die nächste Partnerstadt. Dort wird dann wieder zusammen Blasmusik gemacht. Ziel der Wette ist es, am Sonntag, 25. August 2019, gegen 19:30 Uhr mit mindestens 22 Blasmusikern aus allen Partnerstädten auf der Regensburger Dult einzuziehen. Der dortige Einzug im allseits bekannten Hahn-Zelt wird selbstverständlich gebührend gefeiert. Auch ein Auftritt auf der wunderschönen Festbühne des Hahn-Zeltes ist geplant – wenn die Wette aufgeht. Also, wie würde Thomas Gottschalk sagen? „Top – die Wette gilt“.

Die Wetteinsätze kommen dem Verein Lebenshilfe Regensburg e. V. zugute. Die Organisation hat sich der Förderung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung verschrieben. An starken Partnern und auch an prominenten Schirmherrschaften fehlt es auf jeden Fall nicht. Schirmherr Christian Doleschal, Mitglied des Europa-Parlaments in Brüssel, hat sich sofort bereit erklärt, die Patenschaft für das Projekt zu übernehmen. Auch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer unterstützt den Blasmusik-Marathon bereits zum zweiten Mal. Aber auch die „Steinhofer Ingenieure GmbH“, vertreten durch Daniela Reiche aus der Abteilung Unternehmenskommunikation, war heute gerne mit bei unserem Radio Ramasuri-Frühschoppen. Wir drücken den „BlasBrothers“ und den einzelnen Partnergruppierungen ganz fest die Daumen für das Gelingen ihrer Wette.

40. Bürgerfest Stadt Eschenbach - 28.07.2019

Beste Stimmung beim 40. Bürgerfest der Stadt Eschenbach mit dem Ramasuri Frühschoppen on Tour
Früschoppenmoderator Jürgen Meyer und das Frühschoppen-Team mit seinen Gästen 3. Bürgermeister Klaus Lehl, Stadtverbandsvorsitzenden Dieter Kies und den Heimatvereinvorsitzenden Karl-Heinz Keck und Alfons Müller; Foto: Manuel Marx | Ramasuri

Heute war der Ramasuri Frühschoppen mal wieder on Tour - das 40. Bürgerfest der Stadt Eschenbach war als Ziel auserkoren worden und das hat sich defintiv gelohnt. Bei frischen Brezen und leckeren Weißwürsten und natürlich einem Schoppen frisch gezapften Bürgerfestbier unterhielten sich Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und seine Gäste 3. Bürgermeister Klaus Lehl, Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Karl-Heinz Keck und 2. Vorsitzender des Heimatvereins Alfons Müller ausgiebig über das Bürgerfest der Stadt Eschenbach in der Oberpfalz, aber auch über viele weitere Dinge.
"Eschenbach ist immer zünftig, aber besonders wenn Bürgerfest ist", so 3. Bürgermeister Klaus Lehl. "Das Stadtmotto `Natur erleben, Kultur genießen´ ist sicher ein Beleg dafür, warum die Stadt Eschenbach so liebenswert ist. Man hat einfach vielfältige Möglichkeiten hier." Aber das ist nicht das Einzige. "Wir haben natürlich eine sehr reiche Geschichte, nette Leute, eine wunderschöne Altstadt und eine tolle Umgebung", ergänzt Karl-Heinz Keck. "Es lohnt sich einfach hierher zu kommen", so der Vorsitzende des Heimatvereins, der dieses Amt schon 36 Jahre inne hat. "Allein 50 Vereine, die dem Stadtverband zugehören, zeugen davon, dass wir unsere Traditionen pflegen. Und diese Vereine gestalten auch, unter Federführung des Stadtverbands, unser Bürgerfest - von Bürgern für Bürger sozusagen", so Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies. Und die Anfrage von Jürgen Meyer nach einem Ramasuri-Bootshaus am wunderschönen Naherholungsgebiet und Moorbad Rußweiher läuft bereits - es ist einfach atemberaubend hier. Seit 30 Jahren in Eschenbach lebt Alfons Müller "Der Liebe wegen gekommen und die Stadt lieben gelernt - wer mal hier war, den lässts nicht mehr los!" Besser kann mans nicht zusammenfassen. Und wir hoffen einfach, dass unser Frühschoppengastgeber Jürgen Meyer trotzdem wieder zu uns nach Hause kommt.
Sollten Sie heut noch nach einem Nachmittagsausflugsziel suchen, dann kann ich Ihnen das Bürgerfest in Eschenbach nur wärmstens empfehlen. Wir von Ramasuri sind natürlich auch dabei und haben den extra wilden Bullen im Gepäck.

Blue Devils Weiden - 21.07.2019

Teuflisch gut - Moderator Jürgen Meyer und seine Gäste von den Blue Devils Weiden
Sie sind schon "Heiß auf Eis" - Pressesprecher Simon Ertl, Marcel Waldowsky, Ralf Herbst, Herbert Geisberger und Gmbh-Vorsitzender Franz Vodermeier; Foto: Sonja Diesenbacher | Ramasuri

Heute war im Ramasuri-Frühschoppenstudio nicht nur der Frühstückstisch  prall gefüllt, sondern auch das Studio selbst. Bei Weißwurst, frischen Brezen und dem ein oder anderen isotonischen Getränk plauderten Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und seine Gäste Marcel Waldowsky, Ralf Herbst, Herbert Geisberger und Franz Vodermeier von den Blue Devils Weiden munter drauf los. 

„Persönliche Ziele setze ich mir eigentlich nicht, wichtig ist dass die Mannschaft Erfolg hat, denn natürlich wollen wir wieder in die Playoffs“, so Kapitän Ralf Herbst. „Mittlerweile bin ich in Weiden heimisch geworden und auch wenn es in der Heimat schön ist, das Bier in Weiden schmeckt definitiv besser!“ Herbert Geisberger, der den Titel „Spaßvogel“ angedichtet bekommen hat und diesen nicht mehr los wird, kam letztes Jahr zu den Blue Devils. „Trotz meiner sieben Jahre beim Lokalrivalen aus Selb wurde ich hier super aufgenommen – Eishockey-Spieler sind einfach Hammer-Typen und insofern gibt’s da eigentlich nie Probleme!“ Franz Vodermeier ist seit diesem Jahr neuer Vorsitzender der Blue Devils Weiden GmbH und ist froh, „dass wir die richtigen Strukturen in den Verein bekommen haben. Wir achten bei den Neuzugängen mittlerweile sehr darauf, dass die Spieler zu uns passen – nicht nur spielerisch sondern auch charakterlich“, so Vodemeier.“2017 zum Beispiel hatten wir auf dem Papier die stärkste Mannschaft, die wir je hatten in Weiden – aber wir waren kein Team“, ergänzte Fanliebling und Stadtratskandidat Marcel Waldowsky, der damals mit seiner Wutrede fast schon international bekannt wurde. „Die ersten Tage nach der Rede waren hart, aber ich habe gemerkt, dass die Leute hinter mir standen.“ Seitdem hat sich viel verändert und das Eishockeyspielen in Weiden macht wieder Spaß „Wir geben Gas und ihr, liebe Fans, macht einfach so weiter wie letztes Jahr“, so das sympathische Weidner Urgestein.