Frühschoppen

Heißkalte Leidenschaft - Blue Devils Weiden Trainer Ken Latta im Ramasuri Frühschoppen am 11.10.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Egal wo, egal wann - Coach Ken Latta hat seine Männer immer im Griff - auch im Ramasuri Frühschoppen!
Blue Devils Weiden Trainer Ken Latta hat nicht nur einen charmanten Dialekt, sondern den Durchblick, wenn es um Eishockey geht! Und natürlich hat der sympathische Kanadier auch immer einen lockeren Spruch auf den Lippen!

„I‘ll be back“ - das wohl bekannteste Zitat von Terminator-Legende Arnold Schwarzenegger könnte im März wohl auch von Blue Devils Weiden Trainer Ken Latta gesagt worden sein. Dass sich die Rückkehr die Blue Devils auf Mitte Oktober verschieben wird, konnte damals noch niemand ahnen. Heute Abend sollte Ken Latta beim ersten Vorbereitungsspiel seiner Mannschaft wieder an der Bande stehen (Spiel musste kurzfristig abgesagt werden!), heute Morgen stand er Moderator Jürgen Meyer im Ramasuri Frühschoppen Rede und Antwort.

„Jürgen, weißt du, es ist momentan natürlich alles nicht so leicht mit Covid“, wusste der sympathische Kanadier mit seinem oberpfälzisch-kanadischen Dialakt zu berichten. „Aber es ist gut wieder zurück zu sein, wieder auf dem Eis zu stehen und mit den Jungs zu trainieren“, ergänzte er. 

Mit seinen Jungs meint Ken Latta eigentlich sein Team, die Blue Devils Weiden, aber in dieser verrückten Spielzeit ist das Ganze doppeldeutig. Seine beiden Jungs, Louis und Nick Latta, spielen nämlich in diesem Jahr zumindest bist Mitte Dezember (Louis ist fest verpflichtet von den Devils, Nick wird bis zum voraussichtlichen DEL-Start im Dezember in Weiden spielen) unter Ken Latta - eine Art eishockeytechnische Familienzusammenführung sozusagen. „Natürlich ist es nicht immer leicht mit den beiden, der größere Dickschädel ist auf jeden Fall Louis“, frotzelte der gut aufgelegte Trainer. Dass sich die ganze Familie im Winter sieht, ist nicht alltäglich - im Sommer hingegen urlauben die drei Jungs oftmals zusammen in Thunder Bay im Haus am See und schalten gemeinsam ein wenig ab. „Angeln, Wasserski, Golf - so kommen wir ein wenig runter“, schwelgte Latta in Erinnerungen.

In sportlicher Hinsicht erwartet Latta eine Steigerung zu den letzten Jahren: „Wir haben jetzt mehr Qualität, aber auch mehr Tiefe im Kader.“ Ob der Kader auch in Pandemie-Zeiten tief genug ist, wird sich zeigen, ansonsten sieht der Coach seine Mannschaft auf einem guten Weg. „Wir wollen erfolgreicher sein als in den letzten Jahren, dafür werden wir alles geben“, blickte Latta positiv in die Zukunft. Einen Dank sprach der Trainer auch Geschäftsführer Franz Vodermeier aus: „Franz hat seit März viel Zeit und Herzblut investiert, ein Hygienekonzept entwickelt und somit ermöglicht, dass überhaupt Eishockey mit Zuschauern in Weiden möglich sein wird!“ 730 Zuschauer sind derzeit in der Hans-Schröpf-Arena zugelassen, die Saison soll Mitte November starten, allerdings unter strengen Auflagen.

Heute Abend sollte es zumindest mal mit der Vorbereitung los gehen, zu Gast wäre dabei Ligakonkurrent Deggendorfer SC gewesen - aber nichts ist sicher. Wer in Zukunft bei den Weidner Spielen dabei sein will, sollte sich vorher über die Hygieneauflagen im Weidner Eisstadion imformieren (https://www.bluedevilsweiden.de/wp-content/uploads/2020/10/20201006_Hygienevorschriften.pdf). Karten für die Heimspiele der Blue Devils gibt es unter (http://www.bluedevilsweiden.de/tickets). Und wer sich die Spiele lieber auf dem heimischen Sofa anschauen will, für den gibt es jetzt auch eine Neuerung. Alle Heimspiele der Blue Devils werden in Zukunft auch online auf SpradeTV (https://www.sprade.tv/team/78/) übertragen. Freuen wir uns alle auf eine spannende Saison, denn jetzt wird es wieder „heiß auf dem Eis“.

"Was für ein Theater!" im Ramasuri Frühschoppen am 04.10.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Zum Zehnjährigen gab es eine Ehrentafel - das Landestheater Oberpfalz feiert Jubiläum
Was für eine Maskerade - was für ein Theater! Das LTO hat Geburtstag! Till Rickelt und Doris Hofmann hatten Einiges zu berichten.

Wenn es um "Die Bretter, die die Welt bedeuten geht", dann geht es umgangssprachlich nicht um unsere schönen „Brotzeitbredln" im Ramasuri Frühschoppen, auch wenn darauf vielleicht das beste Frühstück der Welt serviert wird. Nein, es geht natürlich um Theater. Theater, das hatten wir im Ramasuri Frühschoppen auch - und nicht irgendein Theater! Heute durften wir das LTO, das Landestheater Oberpfalz bei uns im Frühschoppen begrüßen, genauer gesagt Till Rickelt und Doris Hofmann. Und die beiden hatten auch viel über Schauspielerei und Co. zu erzählen

"Es sind die Wurzeln, die mich hier halten", sagte Regisseurin und Schauspielerin Doris Hofmann. "Die Oberpfalz ist einfach schön, da fühl ich mich daheim", ergänzte sie. Und darum kommen wir Oberpfälzer in den Genuss von ihren Schauspielkünsten, z.B. als Geier-Wally, aber auch von ihren Inszenierungskünsten. Mehrere Stücke wurden schon unter ihrer Regie umgesetzt und fanden großen Anklang beim Publikum. "Natürlich will man immer, dass es den Leuten gefällt - man denkt sich ja auch was dabei, wenn und wie man ein Stück auf die Bühne bringt!" Dabei ist das LTO sicher nicht zu vergleichen mit den großen Schauspielhäusern Deutschlands. "Dabei geht es nicht einmal um die Qualität der Inszenierung, sondern um andere Gegebenheiten", erklärte Regisseur und Dramaturg Till Rickelt. "So haben wir z.B. mit der Friedrichsburg und der Stadthalle in Vohenstrauß, der Burg Leuchtenberg und der Regionalbibliothek Weiden verschiedene Spielstätten, die alle mit unterschiedlichen Anforderungen an Technik und Bühnenbild aufwarten! Dafür können wir jedoch, im Vergleich zu den größeren Häusern, leichter nochmal switchen, wenn wir merken, dass z.B. im Bühnenbild etwas verändert werden muss", weiß Rickelt über die Vorzüge des LTO zu berichten.

Vorzüge, die auch das Publikum in der Oberpfalz schätzt - das LTO war und ist ein voller Erfolg und so kann man dieses Jahr den ersten runden Geburtstag feiern. Seit nunmehr zehn Jahren gibt es das Landestheater Oberpfalz, eine Erfolgsgeschichte, die noch lange fortgeschrieben werden soll. Zum zehnjährigen Jubiläum gab es letzte Woche bereits einen Gala-Abend, natürlich bei der derzeitigen Infektionslage ein Gala-Abend mit Einschränkungen. "Zum Jubiläum hätten wir natürlich gerne viel mehr Darsteller und Sänger aus vergangenen Stücken auf unsere Bühne gebracht, aber das ist momentan leider nicht möglich. Und so haben wir uns für ein kleines aber feines Potpourri entschieden, das einige der schönsten Songs und der lustigsten Spielszenen nochmal auf- und hochleben lässt", wusste die charmante Regisseurin Doris Hofmann zu berichten. Einschränkungen bestimmen derzeit natürlich auch den laufenden Theaterbetrieb. "Wir sind noch auf der Suche für einen passenden Spielort, wenn Sie also zuhause irgendwo ein Theater rumliegen haben, das Sie nicht mehr brauchen, dann gerne her damit", scherzte Rickelt. Und natürlich machen auch Auflagen und Zuschauerbeschränkungen das Theaterjahr 2020 zu einem besonders schwierigen Jahr. "

Auch weitere Stücke folgen demnächst bzw. sind schon in der Umsetzung - und auch hier setzt das LTO auf eine bunte Mischung. Von "Rock meets Cello" bis hin zur Inszenierung von "Mei Fähr Lady", in Anlehnung an das weltberühmte Musical "My Fair Lady" von Alan Jay Lerner, ist alles dabei. Und so ein schöner Theaterabend im goldenen Herbst - da gibt es sicher schlechtere Ideen. Wenn Sie also nun auf den Geschmack gekommen sind und live erleben wollen, wie eine chinesische Fährfrau bayrisch lernen will, um mit ihren Gästen auf der Fähre zu kommunizieren, dann nichts wie ab in die nächsten Vorstellungen. Das Programm, alle Spielzeiten, Tickets für die tollen Inszenierungen und einen schönen Überblick über das Ensemble des LTO gibt es auf der Webseite - was für ein Theater! Und apropos Theater: Sollten Sie wirklich noch Räumlichkeiten kennen, die einen Theaterbetrieb ermöglichen, dann würden sich Till Rickelt und Doris Hofmann sicher über ihre Tipps freuen.

"Mit Sicherheit ein guter Frühschoppen" - die Bayerische Sicherheitswacht am 27.09.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
"Drah die net um, ohohoh, der Kommissar geht um..." - heute im Ramasuri Frühschoppen mit Jürgen Meyer
Mit Sicherheit sorgen die beiden für Sicherheit und weniger Sorgen - Polizeidirektor Klaus Müller (PI Weiden) und 1. Polizei-Hauptkommissar Roland Heldwein (PI Waldsassen)

"10 Uhr morgens, nach einem guten Frühstück, da stehen wir natürlich gern bereit, das ist genau unsere Zeit", so begann Polizeidirektor Klaus Müller von der Polizeiinspektion Weiden den heutigen Ramasuri Frühschoppen, der ganz im Zeichen der Sicherheit stand. Und auch sein Kollege 1. Polizeihauptkommissar Roland Heldwein von der Polizeiinspektion Waldsassen pflichtete ihm bei, dass man im und mit dem Ramasuri Frühschoppen mit Sicherheit gut in den Tag startet. Jedoch stand natürlich am heutigen Tag nicht das Frühstück im Vordergrund, sondern die Sicherheit unserer Hörer - genauer gesagt ging es um die Themen "Bayerische Sicherheitswacht" und "Ortsverkehrswacht".

Polizeidirektor Klaus Müller ist nicht nur Direktor der PI Weiden, sondern auch stolz auf die älteste Sicherheitswacht der Oberpfalz. Die exisitiert nämlich seit 25 Jahren in Weiden. "Damals fanden sich zehn Personen, zwei Frauen und acht Männer, ein, die ihren Dienst in Sachen Sicherheit auf ehrenamtlicher Basis tun wollten. Und vor kurzen hatten wir unseren Ehrentag zum 25-jährigen Jubiläum und durften eine Frau und drei Männer für 25 Jahre Sicherheitswacht auszeichnen - das ist schon etwas Besonderes", freut sich der sympathische Polizeidirektor. Die Sicherheitswacht ist ein Ehrenamtsdienst für den es nur einen kleinen Obolus gibt. Entsprechend geeignete Personen ("Man sollte Mitten im Leben stehen, charakterlich gefestigt sein und nicht unbedingt Kundschaft bei uns") durchlaufen eine 40-stündige Ausbildung, bei der sie viele interessante Dinge über Recht und Ordnung lernen, so dass sie nach ihrer Ausbildung bereit sind für mehr Sicherheit in den Städten und Kommunen zu sorgen.

"Eine enge Zusammenarbeit mit den Polizeistreifen ist uns dabei besonders wichtig", ergänze 1. Polizeihauptkommissar Roland Heldwein. Als Einsatzgebiete nannte er unter anderem die Wochenendmärkte, die Eisdiscos oder kleinere Veranstaltungen. Die Anwesenheit der Sicherheitswacht, im Sommer zu erkennen an Poloshirts und im Winter an Jacken mit dem Aufdruck "Sicherheitswacht", soll schon präventiv für die Vermeidung von Straftaten sorgen. Tatsächlich werden die Sicherheitswächtler von den Bürgern gut angenommen, was auch das Ziel als verlängerter Arm der Polizei sein soll. "Unsere Sicherheitswacht setzen wir vor allem da ein, wo wir mit den Streifenwagen nicht so gut hinkommen, so zum Beispiel auch in Weidens Parkanlagen", wusste Polizeidirektor Klaus Müller zu berichten. Ob die Streife in Parkanlagen oder die Mithilfe bei der Personenfahndung, die Sicherheitswacht übernimmt mannigfaltige Tätigkeiten rund um den Bereich Sicherheit. "Natürlich suchen wir immer Nachwuchs", warb sein Kollege aus Waldsassen. Wer also Interesse an der Tätigkeit bei der Bayerischen Sicherheitswacht hat, zwischen 18 und 62 Jahren alt ist und die nötige charakterliche Reife für so eine verantwortungsvolle Tätigkeit mitbringt, der darf sich gerne näher informieren und in Kontakt mit den entsprechenden Polizeiinspektionen treten, denn seit einem Jahr gibt es auch eine Sicherheitswacht in Waldsassen. Nähere Informationen gibt es unter http://www.sicherheitswacht.bayern.de - einfach mal reinklicken.

Für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sorgt im Gegensatz dazu die Ortsverkehrswacht, die vor allem die Vermeidung von Verkehrsunfällen zum Ziel hat. "Gerade jetzt zu Schuljahresbeginn sind die Ortsverkehrswachten wieder sehr stark tätig, stellen ihre Schilder auf, die zur Rücksichtnahme für die ABC-Schützen auffordern, oder zeigen verstärkte Präsenz im Form von Schülerlotsen", so Polizeidirektor Klaus Müller. Gerade an Straßenquerungen, an denen Schülerlotsen präsent sind, so zeigt die Statistik, kommt es zu weniger Unfällen. Die Ortsverkehrswacht gibt es in vielen Kommunen und natürlich ist man auch hier immer auf der Suche nach ehrenamtlichen Helfern, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen. 

Wer also Lust bekommen hat für ein wenig mehr Sicherheit zu sorgen, sei es im Rahmen der Bayerischen Sicherheitswacht oder mit dem Dienst bei der Ortsverkehrswacht, der darf sich gerne an die nächstgelegene Polizeidienststelle wenden, denn "Freunde und Helfer" werden immer gesucht.

Ein tierisch guter Frühschoppen mit Constanze Erl-Höning am 20.09.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher
Auf den Hund gekommen - Amtstierärztin Constanze Erl-Höning und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
"Tierliebe steht über allem" - bei Amtstierärztin Constanze Erl-Höning sind Tiere jeder Art in guten Händen, was an ihren zwei Pferden, zwei Hunden, einer Katze, 5 Hühnern und ihrem Bienenschwarm bestens zu sehen ist.

Tierisch gute Laune gab es heute beim Frühschoppen, denn Gastgeber Jürgen Meyer saß mit Amtstierärztin Constanze Erl-Höning zu Tisch. Und so plauderte man munter drauf los - über das Tierreich, das Leben als Tierärztin oder auch über die Verordnungen bei der Milchproduktion - man will ja schließlich wissen, was man sich da in den Kaffee schüttet.

Constanze Erl-Höning ist glücklich, sowohl privat als auch beruflich. "Ich könnte mir keinen spannenderen und facettenreicheren Beruf vorstellen, der jeden Tag neue Herausforderungen mit sich bringt", so die sympathische Tiermedizinerin, die als Amtstierärztin im Veterinäramt tätig ist. Viel zu erzählen gab es über Hund, Katze, Maus und Co und Erlebnisse der besonderen Art: "Wenn man sich den Handschuh bis zur Schulter überzieht, dann ist das für manchen eine Art Drohszenario, aber Jürgen, glaub mir, weicher und wärmer hast du es noch nirgendwo gehabt!" So beschreibt die studierte Tierärztin also eine Rektaluntersuchung bei einer Kuh.

Warm ums Herz, nicht um die Hand, wird es Constanze, wenn sie an ihre eigenen Tiere denkt, immerhin nennt sie zwei Pferde, zwei Hunde, eine Katze einen Schwarm Bienen und fünf Hühner ihr eigen. "Das bringt der Beruf wohl mit sich, dass man Tiere liebt und dass man immer wieder mal was neues anschleppt!" Gott sei Dank hat die charmante Tierärztin einen verständnisvollen Mann an ihrer Seite, der ihre Tierleidenschaft teil, oder eben auch manchmal erträgt. "Aber mit vielen Tieren zuhause lernen auch die eigenen Kinder gleich einen verantwortungsvollen und -bewussten Umgang mit Tieren", weiß die Mutter von zwei Töchtern zu berichten. "Traumhaft", so beschreibt die 36-Jährige ihr Leben umgeben von Tieren und einer liebevollen Familie.

Um diesen Traum leben zu können musste Constanze elf Semester studieren, mit eingeschränkter Wahl beim Studienort, schließlich bieten nur fünf Universitäten deutschlandweit den Studiengang "Tiermedizin" an, wobei Leipzig und München noch die heimatnahen Standorte sind. "Aber es hat sich gelohnt, ich würde es defintiv wieder machen. Natürlich ging die ein oder andere Nacht drauf und natürlich ist nicht jeder Teilbereich der Tiermedizin, wie z.B. Milchkunde, gleich interessant, aber schon das Studium lässt erahnen, wie facettenreich dieser Beruf dann in der Praxis auch ist!" Schon als kleines Kind schrieb Constanze in Tagebücher, dass sie Tierärztin werden will - ein Traum der in Erfüllung ging. Von der eigenen Praxis ging es dann ins Veterinäramt - Untersuchungen von Nutztieren, Inspektionen bei Zirkusfamilien oder die Bekämpfung und Eindämmung von auftretenden Tierseuchen - ein wirklich breitgefächertes Feld geht mit dem Beruf des Amtstierarztes einher. "Deswegen würde ich allen, die Tiermedizin studieren wollen, raten, vorher reinzuschnuppern, auch ins Veterinäramt oder ins Labor, denn das gehört eben auch zum Berufsfeld." 

Bei Interesse darf man sich auch gern an die sympathische Amtstierärztin wenden und wir wünschen dir, liebe Constanze, weiterhin alles Gute und tierisch viel Freude an deinem Beruf.

Frühschoppen mit Stil(Kurve) - Simone Schrag im Ramasuri Frühschoppen am 13.09.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Zwei mit Charme und Stil - Style- und Shoppingberaterin Simone Schrag und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
Stilsicher, elegant und immer mit nem guten Tipp zu aktuellen Styles - Simone Schrag aus Pottenstein ist Style- und Shoppingberaterin und sorgt dafür, dass Alles sitzt und perfekt in Szene gesetzt wird.

Dass man bei Ramasuri mit Stil Frühstücken kann, das ist weithin bekannt. Auch dieses Mal verwöhnte Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer seinen Gast mit allerlei Köstlichkeiten. Aber die Person, die wirklich Stil an der Frühstückstisch brachte, war heute Simone Schrag, Style- und Shoppingberaterin aus Pottenstein. Und so werden wir Jürgen Meyer bald im himbeerfarbenen Poloshirt herumlaufen sehen, aber dazu später mehr.

Simone Schrag ist ?? Jahre alt und hat ihr Hobby zum Beruf gemacht, denn sie arbeitet als Style- und Shoppingberaterin. „Einkaufen gehen macht doch jedem Spaß und wenn man anderen Menschen noch etwas Gutes tun kann, dann freut man sich gleich doppelt“, so die sympathische Stilberaterin aus Pottenstein. Wenn man sich selbst also unsicher ist, dann kann man Simone buchen und wird beim anstehenden Shoppingtrip nicht nur begleitet, sondern sogar fachmännisch beraten. „Es steigert schon das Selbstwertgefühl und das Selbstbewusstsein, wenn man nach Hause kommt und weiß, dass man wirklich etwas gekauft hat das einem steht“, erklärte die charmante Stilikone. Und das Gute ist, dass man dafür auch kein Vermögen ausgeben muss.

Auch zuhause sorgt Simone dafür, dass die richtige Kleidung im Kleiderschrank liegt oder eben aus diesem verschwindet. „Ja, man kann mich auf für zuhause buchen. Dann machen wir gemeinsam einen Kleiderschrank-Check und misten ein wenig aus oder finden neue Kombinationsmöglichkeiten!“ Und wer sich den Stylecheck von Simone unterzogen hat, der kann sicher sein, dass er topgestylt zur Arbeit oder eben auch zur nächsten Party geht. „Wichtig dabei ist mir, dass jeder seinen eigenen Style hat, denn nicht jedes Kleidungsstück passt zu jeder Person. Es ist also wirklich eine individuelle Beratung“, stellte die Fachfrau für Mode und mehr fest.

Übrigens beschränkt sich die Beratung bei der witzigen Pottensteinerin, die bestimmt jeden Shoppingtrip mit ihrer lustigen Art zum unterhaltsamen Erlebnis macht, nicht nur auf Kleidung. Auch eine Rundumberatung ist möglich und dann gibt’s ne Komplettauffrischung - von den Haaren bis hin zur Brille, alles wird auf den Prüfstand gestellt und bei Bedarf verändert. Und so wurde heute auch Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer von Simone unter ihre kritischen Augen genommen: „Kürzere Haare, ein himbeerfarbenes Hemd, das gut mit den strahlend blauen Augen harmoniert und eine etwas weitere Jeans, die den Popo richtig in Szene setzt und schon ist es geschehen“, fällte Simone gewohnt charmant ihr Urteil.

Na dann Jürgen, bitte einmal umsetzen und dann steht auch der von Marc Terenzi prognostizierten Karriere als „Stripper with the Bauch“ nichts mehr im Wege - es wäre dem gesamten Ramasuri-Team eine Ehre. Wer mehr zur Style- und Shoppingberaterin Simone Schrag erfahren möchte, dem empfehlen wir ihre Website www.stilkurve.de - reinklicken lohnt sich, denn Simone, die auch Outfits für Zalando erstellt, ist wirklich ein Tipp für alle Altersgruppen und mit ihr steht einem genialen Shoppingtag nichts mehr im Wege.

"Jeder ist seines Glückes Schmied" - da "Addnfahrer" im Ramasuri Frühschoppen am 06.09.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
"Oh leck, da Addnfahrer is dou" - Frühschoppenmoderator und "Addnfahrer" Thomas Willibald
Als Schmied kennt er sich aus mit Metall - da "Addnfahrer" ist ein wahres Goldstück der bayrischen Comedyszene, ein Pfundskerl mit jeder Menge Humor.

Allein das Frühstück, das Jürgen Meyer seinen Gästen jeden Sonntag auftischt, kann schon für Glücksgefühle sorgen. Und wenn dann noch wie heute ein echter Schmied zu Gast ist, der mit harter Arbeit sein Glück als Comedian gefunden hat, dann ist das Sprichwort perfekt umgesetzt. Da "Addnfahrer" aus Oberbayern hatte zum Glück auch einiges zu berichten und sorgte, wie sonst mit seinen Auftritten und Videos, für beste Stimmung im Frühschoppen.

Thomas Willibald, mit Ende zwanzig gehört er sicher noch nicht zum alten Eisen, war 14 Jahre alt, als er seine Ausbildung als Schmied begann. Damals hätte er sich nicht vorstellen können, dass er mal auf den großen Bühnen Deutschlands spielen würde und tausende von Leuten mit seiner Comedy zum Lachen bringt, obwohl "da Opa scho ima gsagt houd, dass I mal in Minga spüln mou, wal I so a Spitzbua bin". Der Opa hatte anscheinend das Talent seines Enkels frühzeitig erkannt, denn heute ist Thomas, besser bekannt als "Addnfahrer" nicht mehr wegzudenken aus der Comedyszene Deutschlands. 

Seine Karriere nach der Karriere - immerhin schloss er seine Ausbildung zum Schmied als Innungsbester ab ("Neun Jahre nicht übertroffen") - begann im Frühjahr 2015 durch Zufall. "Ja, I hab da so a Video dreht und des meinem Kumpel gschickt und der hatte ein neues Smartphone und hat das dann versehentlich in die Landjugendgruppe gschickt", schmunzelte der Addnfahrer. "Und dann ging das Ganze viral" - ein Glück das sein Freund suboptimale Smartphoneaffinität besaß. Und dieses Missgeschick, dass sich als Glücksfall erwies, war der Startschuss von Thomas Comedy-Karriere. 

Mittlerweile erreichten die Videos des sympathischen Oberbayers mehr als 350 Millionen Menschen, eine Zahl die so gigantisch ist, dass Thomas es selbst nicht fassen kann: "Das ist Wahnsinn ja, aber es steckt auf viel harte Arbeit dahinter". Arbeit, die sich in der Zahl seiner Auftritte wiederspiegelt, denn "meistens bin ich vier bis fünf Tage in der Woche auf Tour, da geht ganz sche Zeit draf, aber es macht Riesenspaß!" Momentan tourt der "Addnfahrer" mit seinem Programm "S'Lem is koa Nudlsubbn" durch Bayern und die Republik und berichtet in seiner Show von Erfahrungen aus dem eigenen Leben. "S'Lem schreibt einfach die schenstn Gschichtn, da brachst da gor nix asdenkn", ergänzte Addi mit seinem charmanten Dialekt. Und auch ein Hörbuch gibts seit Neuestem vom "Addnfahrer", weil "wir ja während Corona nur daheim gsessn sind und net auftretn konntn" - ein irrer Typ der einfach gute Laune macht.

Wer mehr vom sympathischen Oberbayern wissen möchte, der darf den "Addnfahrer" gern online besuchen. Unter www.addnfahrer.de gibts alles, vom T-Shirt über die legendären Hosenträger und natürlich auch die Termine, wann man den unterhaltsamsten Traktorfahrer aller Zeiten live bewundern kann. 

"Dult mal anders" - Michael Hahn im Ramasuri Frühschoppen am 30.08.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Zwei Männer mit Herz für die Oberpfalz: Dult-Festwirt Michael Hahn und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
1. Vorsitzender und Sprecher der bayrischen Festwirte Michael Hahn zeigt sich vorsichtig optimistisch, dass eine Rückkehr ins Festzelt machbar ist. "Dult mal anders" gibt es aber jetzt schon - in Hahns "Sommergarten im Stadtpark".

Frische Brezen und Weißwürste gab es auch heute im Ramasuri Frühschoppen mit Moderator Jürgen Meyer, der Gast - Festwirt Michael Hahn - war auch ein Altbekannter, aber trotzdem war alles anders. Wo normalerweise über Dult und Festzelt gesprochen wird, ging es dieses Mal um etwas ganz Neues, eine "coronabedingte" Alternative - aber die hat es in sich. Michael Hahn hatte also viel zu berichten über ein Jahr, das definitiv anders war (und auch bleiben wird) als alle anderen.

Viele kennen Michael Hahn als Festwirt - ja genau das Hahnzelt kennt man einfach in der Region. Die Frühjahrs- und Herbstdult sind zwei Besuchermagneten und gefühlt die ganze Oberpfalz macht sich mindestens einmal pro Jahr auf nach Regensburg und kehrt bei Michael Hahn im Hahnzelt ein - aber nicht so dieses Jahr. "Alles ist anders, alles ist neu, aber genau das bietet auch viele Chancen", erklärte der sympathische Wirt. "Auch wir haben natürlich darunter gelitten, dass es dieses Jahr keine Volks- und Schützenfest gab", so der Sprecher und Vorsitzende der bayrischen Wirte. "Aber man muss positiv bleiben, Alternativen schaffen und ich bin überzeugt, dass alles gut werden wird!"

Gesagt, getan! Michael Hahn ist nicht nur ein Mann der Worte, sondern lässt diesen auch Taten folgen: seit dem 21. August gibt es nämlich im Regensburger Stadtpark etwas Neues, Großartiges zu bewundern und zu besuchen. Hahns "Sommergarten im Stadtpark" ist ein echter Hingucker und definitiv eine Alternative zur leider abgesagten Herbstdult. "Auf der Speisekarte finden sich natürlich die traditionellen Dultgerichte, nur dass sie dieses Jahr eben in anderer Kulisse genossen werden können", meinte der gebürtige Franke. "Tradition neu erleben" lautet das Motto vom bekannten Regensburger Festwirt, ein Motto, das sich in dieser Zeit besonders gut umsetzen lässt. Und so lockt der Regensburger Stadtpark jetzt mit Schmankerln, Festbier und einer ganz neuen Dultatmosphäre. "Ja, das Projekt ist etwas Besonderes und ich denke es wird auch gut angenommen", resümierte Michael Hahn. Unter freiem Himmel die frische Luft und ein gutes Festbier genießen, das Ganze vor der Kulisse des beleuchteten Stadtparks - ein Traum, den Michael Hahn zur Realität hat werden lassen. "Der Sommergarten im Stadtparkt ist aber auch wetterfest, so dass auch bei schlechtem Wetter gefeirt werden kann. Wir haben Überdachungen bei Regen und Heizpilze, wenn es abends doch mal kälter werden sollte", ergänzte der Festwirt. Ein tolles Ambiente, ein tolles Konzept und ein Mann, der trotz Corona nicht den Kopf in den Sand steckt, sondern anpackt und vorangeht.

Kein Wunder also, dass Michael Hahn in der Pandemiezeit nicht zugenommen hat, auch wenn er zugibt, dass er seit mehreren Jahren keine Waage mehr gesehen hat, sondern das Ganze nur per Gürtelweite beurteilen kann. Schmunzelnd erklärte er: "Nein, es gab ja auch wirklich viel zu tun. Es muss ja alles irgendwie weiter laufen, natürlich kommt man mehr zur Ruhe, aber das hat ja auch was Gutes, wenn es nicht immer im gleichen Trott dahin geht!" Vorsichtig optimistisch blickt der Sprecher der bayrischen Festwirte dabei auch in die Zukunft, denn "mit Hygienekonzept sollte doch einiges machbar sein, auch wenn es dann eine andere Dult wäre!" Wir drücken Michael Hahn und allen bayrischen Festwirten die Daumen, dass es nächstes Jahr, in welcher Form auch immer, weitergehen kann - vielleicht auch getreu dem Motto der Festfamilie Hahn: "Tradition. Neu. Erleben"

Wer nun Lust auf ein Stück Ochse mit Reiberknödl, eine leckere Breze mit Käse oder sonstige Schmankerl bekommen hat, dem legen wir einen Besuch in Hahns "Sommergarten im Stadtpark" ans Herz. Täglich von 11 bis 23 Uhr kann hier gefeiert, gespeist und in toller Atmospähre genossen werden. "Mindestens bis Ende September sind wir für euch da, vielleicht, wenn das Wetter mitspielt, auch noch im Oktober", fügte Hahn an. Alles Infos zur neuesten Attraktion Regensburgs gibt's unter https://www.hahnzelt.de/volksfeste/maidult-regensburg.html - ein Besuch lohnt sich defintiv.

"30 Jahre Bühne und noch immer nicht genug" - Martin Rassau im Ramasuri Frühschoppen am 16.08.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Neuerdings nicht nur Waltraud sondern auch Ritter: Martin Rassau, Kult-Comedian aus Fürth, und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
Seit 30 Jahren auf der Bühne und noch kein Stück müde - Martin Rassau, Komödiant und Bratwurst-Ritter, gibt nicht nur als Waltraud eine gute Figur ab.

53 Jahre ist er alt und er ist wie guter fränkischer Wein - je älter desto besser. Martin Rassau begeisterte nicht nur heute im Frühschoppen mit Moderator Jürgen Meyer, sondern besticht auch auf den Brettern, die die Welt bedeuten, mit geistreichem Humor und seinem liebenswerten fränkischen Dialekt.

"30 Jahre steh ich jetzt schon auf der Bühne und es macht immer noch Spaß", zog Rassau gleich zu Beginn ein Fazit seines bisherigen Werdeganges. "Die meiste Zeit davon mit meinem Kollegen Volker Heißmann, wir kennen uns ja schon seit der Schulzeit", fügte der erfolgreiche Komödiant und Schauspieler hinzu. Und da ist es natürlich klar, dass die beiden gemeinsam ihre größten Erfolge feierten. Durch die "Kaltengrubers" wurden Rassau und Heißmann bekannt, berühmt machte die beiden aber ihre Verkörperung der fränkischen Tratschtanten "Waltraud und Mariechen". Seitdem sind sie regelmäßig zu Gast bei der "Fastnacht in Franken" und sorgen für beste Stimmung in Veitshöchheim.

"Doch wir leben ja nicht in der Vergangenheit, es gibt auch aktuelle Projekte, die wirklich unterhaltsam sind", betonte Rassau. 2019 brachten die beiden die Jazz-Operette "Die lustige Witwe" auf die Bühne der Comödie Fürth, ein Werk, das auch im Herbst diesen Jahres wieder auf dem Programm stehen wird, vorausgesetzt das Infektionsgeschehen lässt eine Rückkehr ins bekannte Fürther Theaterhaus zu. "Aber davon gehen wir mal aus und dann haben mit Abstand immerhin 156 Personen Platz in unserer Comödie", fügte der sympathische Fürther hinzu. Bevor es aber soweit ist, gibt es momentan etwas ganz Neues. "Comödie Fürth goes Stadion" lautet das aktuelle Projekt der Comödie Fürth. Wie der Name schon verrät wird dabei das Programm der Comödie im Stadion von Greuther Fürth auf die Bühne gebracht. "Dann spielen wir da in der Südkurve, die in Fürth eigentlich eine Gerade ist, und 500 Leute können einen unterhaltsamen Abend im Freien genießen", so Rassau. Ein tolles Projekt, dass sowohl Künstlern als auch Zuschauern hilft, die aktuelle Krisenlage mit etwas Normalität zu überstehen.Bis Ende August gibt es noch beste Unterhaltung im Fußballstadion, ab September soll dann die planmäßige Rückkehr in die Comödie erfolgen.

Doch nicht nur auf der Bühne ist Rassau ein unterhaltsamer und sympathischer Zeitgenosse. Auch abseits der Bretter tritt er in Erscheinung, unter anderem als Botschafter der Initiative Kulturerbe Bayern oder als Schirmherr der Aktion "Tag der fränkischen Bratwurst". Und auch im Ramasuri Frühschoppen pries Rassau die fränkische Bratwurst so an, dass nicht nur Jürgen Meyer im Studio das Wasser im Mund zusammen lief. Vielleicht verzichten wir das nächste mal auf die traditionellen Weißwürste und lassen uns von Ritter Martin - er wurde im Juni diesen Jahres für seine Verdienste um die fränkische Bratwurst zum Ritter der "Confriere des Chevalliers du Goute/Andouille de Jargeau" gekürt - ein paar seiner leckeren fränkischen Bratwürste mitbringen.

Sollten Sie jetzt Appetit auf Bratwurst oder Kabarett bekommen haben, dann lohnt sich definitiv ein Abstecher nach Fürth. Alle Infos und Spieltermine der Comödie Fürth, egal ob im Theaterhaus selbst oder im Stadion, finden Sie unter www.comoedie.de - ein Besuch der sich kulinarisch und unterhaltungstechnisch sicher lohnen wird.

"Dieser August ist heiß, man" - und Volker auch: Ramasuri Frühschoppen mit Volker Heißmann am 09.08.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Wer stand denn da nur hinter der Kamera? Vor der Kamera auf jeden Fall Volker Heißmann und Früschoppenmoderator Jürgen Meyer
"Wer mit sechs Jahren im Krippenspiel die Marie singt, dessen Weg als Mariechen ist vorgezeichnet!" Volker Heißmann, Kabarettist, Schauspieler, Mariechen und Theaterdirektor der Comödie Fürth

Sonntagmorgen, Frühstückszeit bei Ramasuri - und wenn es so draußen so richtig heiß ist, dann holt man sich am besten einen Gast ins Studio, dessen Name momentan Programm ist: Volker Heißmann, besser bekannt als Mariechen ("Waltraud und Mariechen") verbrachte heute eine lustige Stunde mit Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer im Ramasuri Frühschoppenstudio und hatte so Einiges zu berichten.

51 Jahre ist Volker Heißmann alt, seit 37 Jahren steht er auf der Bühne - eine Zeit, die den sympathischen Kabarettisten aus Fürth geprägt hat: "Es ist schon eine lange Zeit, aber rückblickend würde ich es immer wieder machen. Es war definitiv die richtige Entscheidung und es macht unglaublich Spaß!", so der charmante Franke. Und wer denkt, dass ein Volker Heißmann bald in Rent gehen wird, der hat sich geschnitten, denn "durch Corona hatten wir jetzt eine Zwangspause - die Zeit muss ich natürlich hinten dran hängen und dann noch ein Jahr länger auf der Bühne stehen nach dem eigentlichen Renteneintritt". Eine Nachricht, die nicht nur alle Liebhaber von Waltraud und Mariechen freuen wird.

Die Geschichten des grandiosen Frauenduos, das letztendlich Heißmann und seinem Kollegen Martin Rassau zum Durchbruch verhalf, stammen übrigens aus Realbeobachtungen. "Vor den Auftritten hatten wir regelmäßig noch etwas Zeit und dann sind wir immer im Cafe Zentral gesessen und haben dort das rege treiben beobachtet. Und da saßen dann wirklich immer die gleichen Frauen - am Dienstag war Kaffeekränzlein, am Mittwoch war der Kegelclub zu Gast und da erfährt man halt dann die besten Geschichten!", erklärte der erfolgreiche Kabarettist und Theaterdirektor. Seit 1997 sind Waltraud und Mariechen regelmäßig zu Gast in Veitshöchheim bei der "Fastnacht in Franken" - ihre Auftritte immer legendär.

Legendär ist auch die Comödie in Fürth. Das altehrwürdige Theaterhaus, das mittlerweile seine Heimat am Comödienplatz gefunden hat (ein Geschenk des Bürgermeisters zum 20-jährigen Bestehen), ist nicht nur die Heimat von Waltraud und Mariechen, sondern eine der bekanntesten Bühnen für Komödianten und Kabarettisten. Kein Wunder bei diesem Theaterdirektor, der weiß worauf die Stars wert legen: "Dadurch dass wir selbst aus dem Business sind, wissen wir natürlich, was wir hinter der Bühne haben wollen, was im Kühlschrank stehen muss oder wie eine Garderobe aussehen sollte!" Der Erfolg gibt ihm Recht, denn sämtliche Größen des Kabaretts waren schon in Fürth zu Gast. 

Zu Gast ist die Comödie momentan nicht nur am Comödienplatz, sondern auch im Stadion. "Durch Corona mussten wir etwas kreativ sein und jetzt spielen wir momentan in der Südkurve im Sportpark Ronhof, der eigentlichen Heimat von Greuther Fürth", erklärte Heißmann. 500 Gäste können so weiterhin in den Genuss von Kabarett und Schauspiel kommen und die Stimmung ist, so berichten Künstler und Zuschauer, grandios. Im Herbst und Winter geht es dann aber auch wieder in heimischen Gefilden weiter. "Wir haben die Comödie jetzt so bestuhlt, dass Abstand gehalten werden kann und so haben immerhin 150 Leute im Saal Platz", so der bodenständige Fürther. Heißmann ergänzte, dass man sich natürlich auch auf diese besondere Theatersaison freue und man optimistisch in die Zukunft blicke, denn "irgendwann wird diese Situation auch überwunden sein und bis dahin heißt es zusammenhalten". Wer Lust auf ein besonderes Stadionspektakel hat oder sich jetzt schon über Termine im Winter informieren möchte, dem empfehlen wir einen Blick auf die Homepage der Comödie Fürth zu werfen - unter www.comoedie.de gibts alles Wissenswerte, Tickets und vieles mehr. 

Der Mann der tausend Stimmen - Wolfgang Krebs im Ramasuri Frühschoppen am 02.08.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Der Mann der tausend Stimmen - Wolfgang Krebs und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
Edmund Stoiber, Horst Seehofer, Markus Söder oder Bundeskanzlerin Angela Merkel - Kabarettist Wolfgang Krebs hatte sie alle - zumindest als Stimme in seinem Programm.

Frühschoppengäste werden bei Ramasuri verwöhnt - heute gab es im Sendestudio aber keinen Hummer, keinen Kaviar sondern einen echten Krebs. Aber der wurde nicht aufgetischt, sondern der tischte selbst auf - und zwar allerlei interessante Geschichten.

Wolfgang Krebs, Kabarettist, Stimmenimitator, Buchautor, Schauspieler - es gibt eigentlich nichts, was der sympathische Oberbayer (mittlerweile wohnhaft in Schwaben) nicht kann. Krebs begann seine Karriere in den 80er Jahren bei Radio Oberallgäu - dort verkaufte er Werbung und nahm immer wieder mal Breaks auf - anscheinend so erfolgreich, dass Pro7 auf ihn aufmerksam wurde, denn im darauffolgenden Jahrzehnt war der charmante Kabarettist dort als leitender Werbeverkäufer tätig. „Es sind schon interessante Einblicke, die man da erhält, wenn man auf einmal direkt in der Zentrale von den größten deutschen Konzernen verhandelt - ein toller Job“, erinnerte sich Krebs zurück.

Doch so richtig in den Fokus der Öffentlichkeit rückte der unterhaltsame gebürtige Seefelder im Jahr 1993 als er auf einer größeren Faschingsveranstaltung den damaligen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber imitierte. Dabei sollte es nicht bleiben, denn es folgten Parodien von Günter Beckstein, Horst Seehofer und Markus Söder - und noch vielen mehr. Mehr als 20 Politiker kann Krebs imitieren und zwar so gut, dass man keinen Unterschied zum Original erkennen kann. „Man muss immer die gesamte Figur erfassen, nicht nur die Stimme, sondern auch der Charakter und die entsprechende Denkweise“, erklärte er sein Erfolgsgeheimnis.

Erfolg hat Wolfgang Krebs auf ganzer Linie, sei es mit seinen Büchern, seiner Schauspielkarriere (er ist unter anderemfester Bestandteil von „quer“) oder eben auch mit seinen mittlerweile sechs Bühnenprogrammen, wobei das siebte mit dem Titel „Vergelt‘s Gott“ schon in Planung ist und im November auf die deutschen Bühnen kommen wird. „Dabei handelt es sich um eine bayrische Komödie, da schon lange kein bayrischer Politiker in den Himmel gekommen ist und sich Petrus die Frage stellt, warum denn das so ist. Und so folgt der Blick aus dem Himmel ins schöne Bayernland und ein bayrischer Politiker nach dem anderen wird nach oben geholt um dort Bericht abzulegen. Und natürlich wird auch der Edmund Stoiber wieder eine zentrale Rolle spielen“, so Krebs zu seinem neuen Programm, das wieder beste Unterhaltung garantiert.

Wer den witzigen und bodenständigen („Starallüren habe ich nicht, ich bin einfach ich geblieben!“) Kabarettisten einmal live auf der Bühne erleben will, der sollte eine Blick auf seine Homepage https://wolfgangkrebs.com/ wegen. Dort gibt es alle weiteren Infos zu Terminen und Tickets. Insider-Tipp: Am 30.10.2020 um 20:00 Uhr ist Wolfgang Krebs in der Stadthalle Neustadt ein letztes Mal mit seinem aktuellen Programm „Geh zu, bleib da“ zu sehen 

"Es brät der Biber-Brutzelmann in unserm (Land-)Kreis herum" - Jürgen Füssl im Ramasuri Frühschoppen am 26.07.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Es brät der Biber-Brutzelmann in unserm (Land-)Kreis herum - Gastronom Jürgen Füssl und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
Buchautor, Maisfeldlabyrinthbesitzer, Schnitzelgondelerfinder, Koch, Gastronom, Biber-Bräter, Klapperschlangenzubereiter und charmanter Oberpfälzer - Jürgen Füssl, der seit zehn Jahren "dWirtschaft" in Altenstadt betreibt, ist ein wahrer Tausendsassa und immer wieder für eine Überraschung gut.

Beim Ramasuri Frühschoppen werden ja die Gäste immer mit einem leckeren Frühstück verwöhnt. Jürgen Meyers heutiger Gast war aber jemand, der selbst gerne andere Menschen mit einem Gaumenschmauß verwöhnt. Jürgen Füssl aus Altenstadt - Koch, Gastronom und Tausendsassa - tischte im Frühschoppen aber keins seiner leckeren Gerichte auf, sondern verwöhnte uns mit der ein oder anderen deftigen Geschichte.

"Wenn mir einer vor 20 Jahren gesagt hätte, dass ich mich mal selbstständig mache, dann hätte ich ihn ausgelacht", gab der sympathische Gastronom aus Altenstadt zu. Dieses Jahr feiert der etwas andere Koch 17 Jahre Selbstständigkeit und zehn Jahr "dWirtschaft" in Altenstadt. "Das geplante Fest muss natürlich leider entfallen, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben, das holen wir sicher nach", blickte Füssl zuversichtlich in die Zukunft. Warum er als "etwas anderer Koch" bezeichnet werden kann, dürfte sich den meisten Hörern und Lesern fast von selbst erschließen, schließlich war er schon einmal groß in der Bildzeitung, weil er einen Biber zubereitet hatte. "Da gab es große Nachfrage, die Abendschau rief mich an und ich sollte dort auch eine Biber kochen. Gesagt, getan - aber danach bekam ich sogar Morddrohungen", erinnerte sich der Biber-Brutzelmann.

Doch nicht nur Biber stand schon auf seiner Speisekarte. "Als ich mich damals in Schwabing mit einer Kneipe selbstständig gemacht hatte, da musste ich mir einen Namen machen und mich bei der zahlreichen Konkurrenz behaupten. Deshalb gab es damals bei mir die sogenannte 'Entdeckerplatte' mit Gnu, Antilope und eben auch Klapperschlange", schmunzelte der Oberpfälzer-Extrem-Gastronom. In der Oberpfalz setzte sich diese außergewöhnliche Grillplatte aber nicht durch und so verwöhnt Füssl seine Gäste in Altenstadt mit gut-bürgerlicher Küche - "Und ab und zu gibt's halt Bibergulasch", fügte der witzige Koch an.

Die Corona-Krise hat Füssl genutzt um sein Lokal umzubauen. "dWirtschaft erstrahlt in neuem Glanz und ich hab auf einmal einen ganzen Raum voll Werkzeug, dass sonst überall im ganzen Sportheim verstreut lag", lachte Füssl, der nie um einen guten Spruch verlegen ist. Aber nicht nur das Lokal selbst, sondern auch der Biergarten mit angeschlossenen Maislabyrinth (von 25.07. - 07.09. bei schönem Wetter von 13 bis 18 Uhr) lassen die Herzen der Erwachsenen und der Kinder höher schlagen. "dWirtschaft" ist also ein Rundum-Angebot für Jung und Alt. Egal ob Hochzeit, Familienfeier oder ein einfaches Abendessen, "bei uns ist alles möglich und jeder ist herzlich Willkommen!".

Alles Mögliche hat Füssl auch selbst schon gemacht, unter anderem ein Buch mit "Willi will's wissen" geschrieben. Momentan arbeitet der gelernte Koch, der seine Ausbildung im Krankenhaus Neustadt und im Steinwaldhaus bei Erbendorf absolvierte, an seinem nächsten Buchprojekt. "Es erzählt von meiner Zeit in der Bundeswehr, was man da so alles erlebt hat, von Bürokratie und schließlich auch davon, warum ich meinen Dienst bei der Bundeswehr quittiert habe", gab der sympathische Koch einen Einblick. Einige Kapitel seines neuen Werks, das den vorläufigen Titel "Mein Buch" trägt, kann man auf seiner Homepage nachlesen. Wer mehr über den witzigen Altenstädter Gastronom und sein neues Buch erfahren möchte, dem kann man einen Blick auf https://www.dwirtschaft.de empfehlen. Und wer sich selbst ein Bild vom Biber-Brutzelmann machen möchte, na der soll doch einfach vorbeischauen und genießen.

Ein niederbayrischer Frank in der Oberpfalz - der Ramasuri Frühschoppen mit Martin Frank am 19.07.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Der einzig wahre Frank aus Niederbayern - Kabarettist Martin Frank und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
Schauspieler, beinahe Opernsänger und brillanter Kabarettist - Martin Frank aus Hutthurm in Niederbayern bringt nicht nur Jürgen Meyer zum Lachen.
"Weißbier, aber mit ganz viel Limo", frische Brezen und knackige Weißwürste - ja, so kann man in einen Sonntag starten, wenn er gelingen soll. Wenn dann noch ein niederbayrischer Frank in der Oberpfalz vorbeischaut, dann weiß man, dass entweder das Weißbier mit Limo zu stark war oder dass Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer es wieder mal geschafft hat, einen Top-Star des bayrischen Kabaretts ins Ramasuri Frühschoppenstudio zu locken. Martin Frank heißt der gute Mann, stammt aus Niederbayern (Hutthurm) und ist, Achtung liebe Damen, Single.

"Deswegen zündens bei uns daheim in bayrischen Wald sogar schon Opferkerzen an im Altenclub, dass ich jemand find", ergänzte der sehr sympathische Kabarettist. An Humor mangelt es ihm wirklich nicht, nur noch an der passenden Frau. Wobei er die, zumindest programmtechnisch schon an seiner Seite hat. Mit Komödiantin Franziska Wanninger hat er gemeinsam ein Buch verfasst und auch beim aktuellen Programm "Wia d'Semmel so da Knödel" stehen die beiden gemeinsam auf der Bühne. "Franziske und ich kennen uns seit 2011 - da haben wir auf nem Wald- und Wiesenfest gespielt und natürlich beide nichts gewonnen, aber seitdem sind wir gut befreundet. Und dann haben wir uns im Laufe der Jahre immer gegenseitig vorgejammert, wie schlimm der Abend war und ja, dann kam der Entschluss, dass wir mal gemeinsam was machen, dass wir nicht immer so einsam sind", erklärte Frank mit einem Lächeln im Gesicht.

Doch bis dahin war es für Martin Frank ein weiter Weg. Und der führte ihn von frühen Wirtshausauftritten ("Ja mei, mit 16 Jahren hab ich da im Wirtshaus mal was ausprobiert. Ich dachte ich hätte für eine Stunde Programm, war dann aber nach 20 Minuten fertig. Das Wirtshaus ist dann drei Jahre später pleite gegangen.") über sein Dasein als Standesbeamter bis hin zur Schauspielschule. "Dort musste man ja in Hochdeutsch spielen und das hab ich dann im Rahmen meiner Möglichkeiten probiert. Ich hatte mir eine traurige Szene ausgesucht und auf einmal begannen die beim Casting alle zu lachen, weil mein niederbayrisches Hochdeutsch so lustig war. Naja, eine Woche später haben's dann angerufen und gesagt 'Wir probieren mal das Projekt Niederbayern'!" Danach wollte Martin Frank noch eine Ausbildung zum Opernsänger an der Musikhochschule Salzburg machen, "aber da haben's mich dann nicht genommen, so dass ich beim Schauspiel und Kabarett bleiben musste!" Und das ist auch gut so, denn mittlerweile füllt Martin Frank große Hallen und muss sich sein Brot nicht mehr im Wirtshaus vor 20 Leuten verdienen.

Auf dem Boden geblieben ist der charmante Hutthurmer aber dennoch. Dem ersten Soloprogramm "Alles ein bisschen anders - Vom Land in d'Stadt" folgte 2018 das Programm "Es kommt wie's kommt". "Zwischendurch war ich im Vorpgroamm von Monika Gruber zu sehen, denn die war an der gleichen Schauspielschule und hat da ein Video von mir gesehen und fand das anscheinend ganz gut. Eines Tages, kurz vor einem Auftritt hat sie mich dann angerufen - ich wusste ja nicht wer dran war und als ich dann hörte, dass es die Gruber Monika ist, da dachte ich als erstes an meine Nachbarin, die genauso hieß. Naja, ich war dann vielleicht ein bisschen pampig und hab gesagt, was sie jetzt will, weil ich spiel jetzt gleich", erklärte Frank eines seiner größten Missverständnisse auf gewohnt charmante Art und Weise. So schlimm kann es aber nicht gewesen sein, denn schließlich stand er anschließend mit der Königin des bayrischen Kabaretts eine Zeit lang auf der Bühne.

Entwickelt hat sich Martin Frank schon immer und auch momentan ist kein Stillstand angesagt, denn ein neues Programm ist "zumindest im Kopf schon relativ weit gediehen, niederschreiben muss ich's halt noch!" Wir freuen uns auf jeden Fall schon drauf. Wer den witzigen Niederbayern mal live sehen möchte, der findet alle anstehenden Termine unter https://martinfrank-kabarett.de/termine/ - Lachflash garantiert. 

"Scheiß di ned o" - da Bembers im Ramasuri Frühschoppen am 12.07.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
"Hoach amol" - Kultrocker und Brachialcomedian Bembers mit Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
Der Mann, dessen Programm zu 60 Prozent aus Geschichten aus dem wahren Leben besteht - Bembers erzählt den Leuten wies wirklich ist, "weil Leben einfach die schönsdn Geschichdn schreibt!"

Eine frische Halbe, leckere Weißwürste und knackige Brezen - schon ist der Frühstückstisch im Ramasuri Frühschoppenstudio gedeckt. Und wenn man den dann noch mit Brachialcomedian Bembers, dem Mann mit nur weichen Buchstaben aber dafür umso härteren Sprüchen, garniert, dann steht einem guten Start in den Sonntag nichts mehr im Weg.

Roman Sörgel ist ein Bürger wie du und ich - naja fast, denn mit seinem durchaus beachtlichen Kampfgewicht ("Schäufele muss als Frange sein - wenn as Fleisch ned übern Deller hängt, dann is es nix!"), seiner wilden Langhaarmähne und dem Rockerbart macht er schon echt was her. 53 Jahre ist Sörgel, besser bekannt als Bembers, alt und gilt mittlerweile als brachialster Comedian Frankens, der einfach ausspricht was er denkt und Fakten knallhart auf den Tisch bringt. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass die Leute Bembers lieben, "weil I sag halt wie's so is und da lass I mir a nix verbiedn". 

Zum Kabarett kam Bembers - der Name leitet sich von der berühmten Windelmarke her und passt zu seinem Motto "Scheiß di ned o" - eher zufällig. "Ich komm ja eigentlich aus der Musikszene, so Rock und Rock'n'Roll sind voll mei Ding. Und da hatte ich so ne eigene Band und hab zwischendrin immer Geschichten erzählt zum nächsten Song. Und dann hab ich gemerkt, dass sich die Leute gebogen haben vor Lachen." Seine Bandkollegen waren auch begeistert vom authentischen Bembers, auch wenn sie manchmal durchaus genervt waren: "Manchmal haben die Geschichten auch 20 Minuten gedauert, dann habens mir schon mal auf die Schulter geklopft und gefragt, ob wir jetzt mal weiterspielen wollen", erinnerte sich der charmante Franke.

Sein Aufstieg als Comedian begann dann mittels Youtube. "Ich dachte nicht, dass das was wird, wollte eigentlich eher die Leute in der Region Nürnberg unterhalten. Am Anfang tat sich auch nichts und plötzlich ging es viral!" Das liegt vor allem an Bembers direkter Art, die er sich auch nicht verbieten lässt, wie er in einer Anekdote anmerkte: "Es gab mal eine Sendung im Dritten - Bembers Rock and Roll Garage - und da war ich schon ein wenig enttäuscht, weil einige Zusagen nicht so ganz gehalten wurden. Aber als man sich dann einmischte und mir riet im Fernsehen bei einer Geschichte nicht "Finger in den Arsch", sondern lieber "Finger in den Popo" zu sagen, da war mir klar, das brauch ich nicht. Da Bembers sagt doch nicht "Popo", so nen weichgekochten Scheiß braucht doch niemand!" Klare Worte - und mit denen wurde er auch erfolgreich.

Sein erstes Programm "Voll in die Fresse" war ein Riesenerfolg, mittlerweile ist er mit seinem vierten Bühnen-Solo-Programm "Kaputt oder was?" in ganz Deutschland unterwegs. Im neuen Programm geht es vor allem um die Digitalisierung und wie sie die Menschheit kaputt macht. "Da lassen die Deppen in Freiburg vor der Uni Ampeln in den Boden nei, damit die Studenten, wenn sie in ihr Smartphone schauen, ned aus Versehen nen Lastwagen küssen - da knallts mir so einen weg!", kommentierte der urige Rocker mit fränkischen Akzent. Wer den kultigen Comedian mal live sehen möchte, der kann sich am 04.10.2020 in Bayreuth oder am 16.10.2020 in Neumarkt Karten sichern. Wie lange so eine Vorstellung dauert, dass kann man bei ihm nie wissen: "Weißd Jürgen, i bin schon so ne Rambnsau. Wenns mir gfälld und den Leudn, na dann spiel I hald mal drei Stundn!" Egal ob Rampensau oder nicht, der Bembers ist und bleibt einfach eine coole Socke (Bembers Korrektur: "coole Sau", coole Socke, was isdn des für n weichgekochter Misd!). 

Mehr zu Bembers findet man auf seiner Homepage http://bembers.de, auf facebook https://www.facebook.com/bembers.de/ oder natürlich auch auf Instagram (bembers-offiziell) - also, "Hoach amol, Kaddn sichan und loslachen!" - einfach ein irrer Typ.

Zünftige Musik im Ramasuri Frühschoppen – die "Hulzstoussboum" am 05.07.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher
"Hulz in(!!!) da Hüttn" - die Hulzstoussboam im Ramasuri-Frühschoppen-Studio
Frühschoppenmoderator und die vier sympathischen Hulzstoussboam aus Waldthurn, die jeden Wirtshausbesuch zum Erlebnis machen - "Boam, spülts af!"

Zu einem echten bayrischen Frühschoppen gehören frische Weißwürste, ofenfrische Brezen, eine kühle Halbe und natürlich zünftige Musik. Und für genau diese sorgten heute im Ramasuri Frühschoppen die "Hulzstoussboum". Kein Wunder, dass Jürgen Meyer bei bester Laune war und so einige Intima aus den vier Jungs herauskitzelte.

Joni (Jonas Kraus), Vale (Valentin Reil), Rais (Andreas Holfelner) und Bauer (Julian Bauer) – jeder Einzelne ein musikalisches Talent und zusammen die "Hulzstoussboum". Die vier sympathischen Jungs aus Waldthurn haben sich vor einigen Jahren spontan formiert und sind seitdem aus den Wirtshäusern unserer Region nicht mehr wegzudenken. „Wobei wir natürlich nicht nur in Wirtshäusern spielen, sondern auch auf Festen oder sogar für Erik Frenzel“, ergänzten die vier musikalischen Waldthurner.

Ein Feuerwehrfest in Spielberg war der Startschuss für die "Hulzstoussboum". „Damals konnten wir nur sechs Lieder und das Prosit, mittlerweile haben wir natürlich ein größeres Repertoire!“ Dennoch waren die Festbesucher begeistert und so kamen gleich die nächsten Anfragen. Seitdem sind die vier Musiker überall in der Region unterwegs und haben schon so Einiges erlebt. „Von der musikalischen Begleitung beim Sauerkrautstampfen bis hin zur Unterstützung von Wintersportlegende Erik Frenzel in Seefeld, es macht einfach riesig Spaß, egal wo man spielt“, waren sich die drei Junggesellen und ihr Frauenversteher Jonas (der einzige mit Freundin) einig.

Dass die vier Jungs nicht nur eine ordentliche Sammlung an Trinksprüchen haben, sondern auch eine ordentliche Portion Charakter, das beweisen sie momentan bei der Aktion „Rettet unsere Wirtshäuser“. „Durch die Corona-Krise ist es alles andere als eine leichte Zeit für unsere geliebten Wirtshäuser und deswegen wollen wir helfen.“ Gastwirte können sich bei den "Hulzstoussboum" melden und die vier Jungs spielen dann im  Wirtshaus gratis bzw. nur für eine Mahlzeit. „Und natürlich für flüssiges Entgeld, das darf nicht fehlen“, sagten die vier Bierkenner. Eine tolle Aktion, denn den krisengeschüttelten Wirtshäusern wird so unter die Arme gegriffen und die "Hulzstoussboum" können endlich wieder ihrem Hobby, der Musik fröhnen.

Hobby soll die Musik aber auch bleiben. „Wir haben keine konkreten Pläne, es muss einfach Spaß machen“, wussten die charmanten jungen Männer aus Waldthurn zu berichten. Ihre Musikerkarriere verfolgen die "Hulzstoussboum" auch nur nebenbei. Im „realen“ Leben gehen sie einem geregelten Beruf nach. Natürlich trifft man sich trotz aller beruflichen Einschränkungen regelmäßig um zu proben, wobei das dann auch mal in einer spontanen Grillfeier enden kann, wie die Jungs berichteten. Es ist wie es ist – die "Hulzstoussboum" sind einfach in jeder Lebenslage spontan. Mehr zu den vier gut gelaunten Musikern gibt es unter https://www.hulzstoussboum.de - einfach reinklicken, buchen oder aber (Achtung Mädels, Geheimtipp) einen der drei Singlemänner spontan ne Nachricht zukommen lassen – denn eines haben wir heut gelernt: „Spontan ist immer noch am besten!“

„Unsere Oberpfalz - der Wolf im Schafspelz“ - Frühschoppen am 28.06.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Der Wolf und das Meyerlein - ein Frühschoppen rund um die märchenhafte Oberpfalz
Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und sein heutiger Gast, Armin Wolf, 1. Vorsitzender von "Via-Carolina - Goldene Straße e.V.",absoluter Burgenkenner und Fan de "märchenhaften Schönheit" unserer Oberpfalz.

„Der Oberpfälzer ist bescheiden, er weiß welch schöne Landschaft er hat, trägt es aber nicht unbedingt nach außen“, sagte Alfred Wolf, 1. Vorsitzender von „Via Carolina - Goldene Straße e.V. und absoluter Burgenkenner. Die Oberpfalz ist laut Wolf also quasi ein Wolf im Schafspelz. Gemeinsam mit dem Oberpfalzexperten tauschte sich Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer über die landschaftliche und geschichtlichen Besonderheiten unserer schönen und liebenswerten Heimatregion aus.

Einst war die „goldene Straße“ eine bedeutende Handelsroute, die von Nürnberg über Pilsen bis nach Prag verlief - und sich damit mitten durch die nördliche Oberpfalz und den Oberpfälzer Wald schlängelte. Viele Burgen und Burgruinen sind immer noch Zeugen, dass die nördliche Oberpfalz im Mittelalter eine durchaus beachtenswerte Region war, bevor sie in eine Art „Stiefmütterchenschlaf“ fiel. Alfred Wolf, der mehr als 30 Jahre als Polizist in Weiden gearbeitet hat, hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Menschen wieder bewusst zu machen in welch wundervoller Region wir leben. „Wir können stolz auf unsere Heimat sein, es ist ein besonders schöner Fleck in Bayern mit einem besonderen Schlag Menschen, was ja schon die heimische Zoiglkultur zeigt“‘ erklärte der Burgenkenner aus Bärnau mit Überzeugung. Übrigens entsteht im Geschichtspark Bärnau derzeit die jüngste der zahlreichen Oberpfälzer Burgen - es wird nämliche eine Burg aus dem 14. Jahrhundert, ein Königshof von Karl IV., der in ca. 20 Jahren fertiggestellt sein wird. „Die lange Bauzeit begründet sich damit, dass die ganze Anlage mit mittelalterlicher Technik gebaut wird. So brennen wir unseren Kalk selbst, spalten Steine und schaffen somit etwas Einzigartiges in unserer Region, wenn nicht sogar in ganz Deutschland“, so der sympathische Bauexperte. Im Geschichtspark Bärnau gibt es aber noch viel mehr zu entdecken - schon jetzt ist er das größte mittelalterliche Freilandmuseum Deutschlands. Mehr zum Geschichtspark Bärnau-Tachov, ein tolles grenzübergreifendes Projekt, gib es unter https://www.geschichtspark.de/ - das Museum ist mehr als einen virtuellen Besuch wert.

„Doch es gibt weit mehr Sehenswürdigkeiten als den Geschichtspark. So kann zum Beispiel ab nächstes Jahr wieder im Grenzlandturm Bärnau übernachtet werden, sozusagen das kleinste Hotel in unserer Region. Und Ausflugtipps gibt es auch einige. Die Klosterstadt Waldsassen ist unglaublich schön, die Burg Falkenberg einfach majestätisch und der Oberpfalzturm im Steinwald bietet einen tollen Ausblick. Man weiß gar nicht wo man anfangen und aufhören soll“, schwärmte der gebürtige Nordoberpfälzer.

Auch wirtschaftlich ist unsere Heimatregion auf der Überholspur und auf dem besten Weg eine Vorzeigeregion zu werden - Stiefmütterchenschlaf ade. Mit dem Freundeskreis „HeimatUnternehmen“ hat die Region ein Modell gestartet, dass es Leuten mit Ideen ermöglicht diese mit Hilfe eines Netzwerks leichter umzusetzen und "Heimatwert" zu schaffen. So wird beispielsweise aus einem alten Badehaus in Maiersreuth ein Kunstprojekt, in dem Kunst und Kultur in Form von Ausstellungen und Konzerten Einzug halten. Mehr zu diesem und ähnlichen Projekten in unserer Heimat gibt es auf der Homepage https://www.heimatunternehmen.bayern/projekte/freundeskreis-heimatunternehmen-im-landkreis-tirschenreuth - einfach mal reinklicken und entdecken.

Über einen Klick würde sich übrigens auch Alfred Wolf freuen, denn die BR- Sendung „Wir in Bayern“ sucht momentan Bayerns schönsten Fleck - und da steht auch die Nördliche Oberpfalz zur Auswahl. Den Kurzfilm mit Burgenkenner Alfred Wolf gibt es auf der Seite des BR. „Es wird Zeit, dass wir dem Rest von Bayern zeigen, wie unglaublich schön es bei uns ist. Deshalb würde ich mich natürlich freuen, wenn wir am Ende ganz oben stehen würden - verdient wäre es allemal!“ Unter https://www.br.de/br-fernsehen/sendungen/wir-in-bayern/aktion-bayerns-schoenster-fleck-lieblingsplatz-mitmachen-wirinbayern-106.html#voting kann man seine Stimme für unsere Heimst abgeben - in diesem Sinne: „Ein Hoch auf unsere Oberpfalz!“

Definitiv „Hot“ und „kein Schrott“ – Hubert Fella im Ramasuri Frühschoppen am 21.06.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher
"Hot oder Schrott" - na beide natürlich "HOT": Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und sein heutiger Frühstücksgast Hubert Fella
Ein Mann, der immer ein Lächeln auf den Lippen trägt und der mit seinem Leben rundum zufrieden ist - Hubert Fella ist einfach viel mehr als nur ein Reality-TV-Star und ein "Allestester".

Zwei Stunden Autofahrt für ein paar Weißwürste und ein leckeres Hefeweizen? Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und der gedeckte Ramasuri Frühstückstisch hatten bei Matthias Mangiapane anscheinend bleibenden Eindruck hinterlassen, so dass an diesem Sonntag sein Lebensgefährte Hubert Fella den Weg nach Weiden auf sich nahm – und ihn nicht bereute. Zusammen mit Jürgen Meyer hatte er sehr viel Spaß und erzählte munter drauf los.

52 Jahre ist Hubert Fella alt, „16 Jahre älter als Matthias, aber wir verstehen uns deswegen so gut, weil er schon ein wenig weiter ist und ich im Kopf ein Kind geblieben bin“. So ähnlich verlief heute fast der ganze Frühschoppen mit dem sehr sympathischen TV-Star aus Hammelburg, der immer ein Lächeln auf den Lippen hat. Schon früh wusste Hubert, dass er eines Tages vor der Kamera stehen würde: „Ich war gefühlt 40 mal bei Arabella Kiesbauer, nur als Zuschauer, aber ich wusste, eines Tages würde ich vor der Kamera stehen!“ 2012 war es dann auch so weit – gemeinsam mit Matthias Mangiapane wurde Hubert Fella mit der Show „Ab ins Beet“ (VOX) bekannt.

Anschließend folgten zahlreiche TV-Auftritte unter anderem bei den „Schlagerstars“, beim „Sommerhaus der Stars“ oder bei der wohl bekanntesten Show der beiden „Hot oder Schrott“, die mittlerweile fast 100 Folgen umfässt. „Leider dürfen wir da nichts behalten – wobei, einen Krawattenbinder habe ich immer noch. Den musste ich nämlich damals an meinen Schrank schrauben und da hab ich dann drauf bestanden, dass der da bleibt“, schmunzelte der sympathische Franke. Aber nicht nur zahlreiche TV-Shows folgten, sondern auch zahlreiche Verlobungen. „Das erste Mal beim fünfzigsten Geburtstag meiner Mutter, dann noch einmal in Las Vegas, wo wir eigentlich heiraten wollten, und dann 2018 im Dschungelcamp. In diesem Jahr wurde dann aber auch wirklich geheiratet, mit allem drum und dran, auf einem alten Schloss und natürlich begleitet vom TV. Auf VOX war die sechsteilige Serie „Huber & Matthias – Die Hochzeit“ zu sehen, die Einblick in den privatesten und glücklichsten Moment der beiden gab.

Privat verstehen sich die beiden sehr gut und gelten als Traumpaar der Regenbogenszene. „Ich bin überglücklich mit Matthias. Er tut einfach alles, er kocht hervorragend, er richtet das Haus ein, er ist einfach perfekt“, so der gesellige TV-Star. Und tatsächlich hat man bei Ihren Shows selbst bei Zwist den Eindruck, dass die beiden ein Herz und eine Seele sind. Wir sind aber gespannt, ob sich das nicht ändert, wenn sich Guido Lanz bei Hubert Fella meldet, denn der würde seinen Lebenspartner gerne mal so richtig reinlegen. „Die Pläne dazu hab ich schon im Kopf, aber ich kann sie euch noch nicht verraten – aber Guido, meld dich doch mal bei mir“, fügte Hubert mit einem schelmischen Grinsen hinzu.

Um seine Fans kümmert sich Hubert Fella immer noch persönlich. „Ich antworte allen selbst, wir machen auch immer ein Foto wenn jemand eins will, ich mag es einfach anderen eine Freude zu machen!“ Wer auch einmal eine Nachricht von Hubert Fella erhalten will, der kann dem charmanten Hammelburger gerne auf facebook (fellahubert) oder auf Instagram (hubertfella) folgen und/oder eine Nachricht zukommen lassen. Und eins ist sicher – mehr von Hubert und Matthias gibt’s bestimmt bald auch wieder im TV.

„Backe, backe, Nilpferd“ – Sebastian Reich und Amanda im Ramasuri Frühschoppen am 14.06.2020

© Foto: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Zwei, die mit Nilpferddame Amanda nichts zu lachen haben - Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und Bauchredner Sebastian Reich
"Sexy, bezaubernd, ccharmant" - anders kann man Nilpferddame Amanda nicht beschreiben. Kein Wunder das Bauchredner Sebastian Reich das nichts zu sagen geschweige denn zu lachen hat.

Würde Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer seinen Gästen nicht immer ein tolles Frühstück kredenzen, dann hätten seine heutigen Besucher wohl selbst für Kuchen und Torte gesorgt. Bauchredner Sebastian Reich und seine „sexy“ Nilpferddame Amanda können nämlich sehr gut backen, was sie momentan auch im Internet unter Beweis stellen. Aber natürlich plauderte die lustige Dreierrunde nicht nur übers Backen.

37 Jahre jung, seit 20 Jahren als Bauchredner auf der Bühne und seit einigen Jahren mit einer charmanten Nilpferddame auf den Bühnen Deutschlands unterwegs – das ist Sebastian Reich, der 1983 im schönen Würzburg geboren wurde. „Da ich aus der Weingegend komme, trinke ich natürlich auch kein Bier, sondern am liebsten guten fränkischen Weißwein“, gestand der humorvolle Bauchredner als Moderator Jürgen Meyer ihm ein Weißbier auftischen wollte.

Apropos Franken – bekannt ist Sebastian Reich auch für seine Auftritte bei der BR-Kultsendung „Fastnacht in Franken“ bei der er mit seiner Amanda unter anderem auch Spitzenpolitiker hopps nimmt. „Uns beiden, also Amanda und mir, ist es wichtig, dass das alles humorvoll passiert und dass es auch immer über der Gürtellinie bleibt, so dass man gemeinsam darüber lachen kann. Ich glaub das ist auch das Einzige bei dem wir beide uns einig sind“, schmunzelte der Comedystar. Und tatsächlich habe es auch noch nie im Nachhinein Ärger gegeben „obwohl man mit einer Nilpferddame natürlich auch mal etwas spitzer hinreden kann!“.

Bekannt geworden ist Sebastian aber unter dem Künstlernamen „Pierre Ruby“, den er von seinem Onkel, ebenfalls ein Bauchredner, übernommen hatte. Mittlerweile kennt man ihn aber unter seinem bürgerlichen Namen und mit ihm natürlich seine witzige Nilpferddame Amanda. Drei Bühnenprogramme haben die beiden schon miteinander bzw. manchmal auch gegeneinander gespielt, wobei das aktuelle Programm „Glückskeks“, dass sich mit dem schönen Thema „Glück“ beschäftigt, Ende des Jahres ausläuft und nächstes Jahr durch das neue Programm „Verrückte Zeit“ abgelöst wird. „Zuviel verraten möchte ich noch nicht, aber vielleicht gibt es ja ne sprechende Klopapierrolle“, lachte der sympathische Würzburger in Anspielung an die Hamsterkäufe während der Corona-Krise.

Bis dahin wird es aber noch einige „Ersatztermine“ für Veranstaltungen geben, die aufgrund der Pandemie abgesagt werden mussten. So treten die beiden witzigen Franken, wobei Amandas Herkunft nicht ganz aufzuklären ist, unter anderem am 13.09.2020 (Sonntag) in Waldsassen oder am 29.10.2020 (Donnerstag) in Cham auf. Das neue Programm „Verrückte Zeit“ gibt es unter anderem am19.03.2021 (Freitag) in Amberg oder am 18.04.2021 (Sonntag) in Weiden zu sehen. Alle weiteren Termine in Ihrer Region sowie Tickets für seine Shows gibt es auf Sebastians Website www.sebastian-reich.de - ein Muss für alle Comedy- und Tierliebhaber.

Bleibt noch zu klären, warum der heutige Frühschoppen mit dem Titel „Backe, backe, Nilpferd“ versehen wurde. Nun, Sebastian Reich ist eigentlich gelernter Konditor, kein Wunder also dass seine „Faceback“-Videos nicht nur sehr unterhaltsam sind, sondern auch wirklich schmackhafte Backrezepte beinhalten – Amanda und Sebastian, die köstlichsten Versuchungen, die wir seit langem im Frühschoppenstudio hatten.

„Powerfrühstück mit Powerfrau“ – Andrea Marie im Ramasuri Frühschoppen am 07.06.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Zwei die Power haben - Sängerin Andrea Marie und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
Gefühlvoll, rockig und dazu ultra sympathisch - Sängerin Andrea Marie begeistert mit ihrer tollen Stimme und ihrer humorvollen Art und Weise. Fazit: Andrea Marie - 12 points!

„Mit Energie in den neuen Tag starten“ –so werden Proteinmüslis oder gehaltvolle Frühstückscerealien oft beworben. Genau so startet Jürgen Meyer mit seinem Ramasuri Frühschoppen in jeden Sonntag! Und dieses mal trifft der Slogan auch auf seinen Gast, Sängerin und Coach Andrea Marie zu – eine Frau, die voller Energie und Power steckt, vom tiefen F bis zum hohem C, von den Zehen bis zu den Haarspitzen.

Andrea Marie gilt als die „Röhre“ der Oberpfalz, denn mit ihrer energiegeladenen Powerstimme begeistert sie weit über die Stadtgrenzen ihrer Heimatgemeinde Waidhaus hinaus. Schon in jungen Jahren, man munkelt bevor sie überhaupt „Papa“ und „Mama“ sagen konnte, coverte sie den von Opus performten Song „Life is live“ – und da wussten die meisten schon wohin ihre Reise gehen würde. 

Tatsächlich startete die sympathische Oberpfälzerin dann einige Jahre später, nachdem sie während ihrer Schulzeit schon die Schulband mit ihrer bewundernswerten Stimme unterstütze, voll durch. Als Frontfrau einer Cover- und Partyband begab sie sich auf die Bühnen Deutschlands (eben auch dank ihrer tollen Performance wurde die Band als beste Coverband Deutschlands ausgezeichnet) und rockte die Mengen. Von gefühlvollen Balladen bis hin zu Nirvana, das Spektrum ihrer Stimme gibt einfach alles her und somit war klar, dass Andrea Maries Weg noch lange nicht zu Ende war.

So bewarb sich hübsche Sängerin 2014 mit ihrem ersten eigenen Song „Eternity“ schließlich für den Eurovision Song-Contest – „Andrea Marie, 12 points“, sowohl für das Musikalische als auch für das Optische. Mittlerweile hat die Powerfrau auch eine eigene Band und in ihrem ersten Studioalbum ihr bisheriges Leben autobiographisch toll verarbeitet. Facettenreich, gefühlvoll aber auch mit sehr viel Energie zeigt dieses Album einfach die ganze Bandbreite von Andrea Marie.

Dass man mit Castings in der Musikbranche zum Erfolg kommt, auch diese Erfahrung durfte die Sängerin schon machen – allerdings führte eine Audition bei Andrea zur Hochzeit. Ihren Mann Andreas Nickl lernte sie nämlich dort kennen, sprich er castete sie – Gott-Sei-Dank war es keine „Blind Audition“ wie bei „The Voice of Germany“. Seit drei Jahren sind die beiden glücklich verheiratet und sind dabei ihrer Heimat treu geblieben.

Apropos Heimat: In Waidhaus kennt man Andrea Marie unter ihrem bürgerlichen Namen Andrea Gilch. Dort betrieb Sie einst eine Hundeschule und Hundepension, mittlerweile coacht sie aber erfolgreich Menschen, die ihr musikalisches Talent fördern wollen. Fazit: ein wahres Multitalent! Wer mehr über die sympathische Waidhauserin erfahren, sie bei einem Konzert bewundern oder sie vielleicht sogar selbst buchen möchte, dem legen wir ihre Homepage www.andrea-marie.de ans Herz – vorbeischauen lohnt sich.

Frühstück mit reichlich Brot – Matthias Mangiapane im Ramasuri Frühschoppen am 31.05.2020

© Foto: Max Janker | Ramasuri
Zwei, die sich sichtlich wohl fühlen vor der Kamera: Reality-TV-Star Matthias Mangiapane und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
Einer, der es liebt im Mittelpunkt zu stehen, und Matthias Mangiapane. Spaß beiseite, der sympathische Deutsch-Italiener liebt das Leben vor der Kamera und steht auch gerne im Mittelpunkt um dabei für so manche Diskussion zu sorgen - im Ramasuri Frühschoppen war der gebürtige Hesse aber ganz zahm.

Sonntagvormittag – ein Pflichttermin für alle Fans von Jürgen Meyer und dem Ramasuri Frühschoppen – und heute sogar Bildungsradio im Sinne von „Italienisch für Anfänger“. Denn der heutige Gast, Matthias Falla alias Matthias Mangiapane, trägt schon im Namen was beim heutigen Frühstück aufgetisch wurde: Matthias isst Brot! Neben Brot und anderen Früchstücksleckereien gab es aber auch jede Menge zu erzählen, und natürlich auch ein bisschen Gossip, was bei Matthias nie fehlen darf.

36 Jahre, Deutsch-Italiener, gebürtiger Hesse, mittlerweile „Zugroaßta“ im schönen Bayern und bekannt für sein Polarisationstalent – Matthias Mangiapane ist einer der bekanntesten Reality-TV-Show Teilnehmer des letzten Jahrzehnts. „Ich war schon immer gern im Mittelpunkt gestanden, schon in der Schulzeit“, grinste der smarte Deutsch-Italiener. Und fügte dann hinzu: „Aber nicht als Klassenclown oder so, sondern als jemand der polarisiert und der auch das ausspricht, was er denkt.“ Und so ist es wenig verwunderlich, dass Matthias durchaus für seine polarisierende Art bekannt geworden ist. „Die TV-Firmen wissen was sie bekommen, wenn ich für ein Format gebucht werde. Die wollen mit Sicherheit keinen Topflappen-strickenden Matthias, sondern natürlich Unterhaltung und Streit, Zank und Diskussionen. Das ist ja auch, was die Menschen interessiert, wenn sie sich ein solches Format anschauen“, erklärte der zankfreudige, aber sehr sympathische Neu-Bayer.

In diversen TV-Formaten war Matthias bereits zu sehen, den Anfang seiner Karriere stellte jedoch seine Teilnahme in der Show „Ab ins Beet“ beim TV-Sender VOX dar. Über die „Schlagerstars“ und „Hot oder Schrott – die Allestester“ ging es dann mit seinem Verlobten Hubert Falla 2017 ins „Sommerhaus der Stars“, wo das ungleiche Paar den dritten Platz belegte. „Hubert und ich sind nie einer Meinung, sehr unterschiedlich und geben uns viel Freiraum – aber genau das finden die Leute auch so amüsant, nämlich dass wir uns auch zanken“, so der aufgeweckte TV-Show-Experte. Schließlich landete Matthias 2018 im australischen Dschungel und belegte dort „nach einer Höllenzahl von Dschungelprüfungen“ den beachtlichen fünften Platz.

2018 war dann auch das Jahr in dem Matthias und Hubert „Ja“ sagten un den gemeinsamen Schritt vor den Traualtar wagten, natürlich nicht ohne dabei von TV-Kameras begleitet zu werden. „Hubert & Matthias – Die Hochzeit“ hieß das Format bei dem die Hochzeitsvorbereitungen des so ungleichen und doch glücklichen Paares unter die Lupe bzw. Linse genommen wurden. Dieses Jahr war der gebürtige Hesse dann in der Sendung „Promis unter Palmen“ zu bewundern und wurde von den Zuschauern auf den zweiten Platz gewählt. Zum Zoff mit Claudia Obert und den damit einhergehenden Mobbingvorwürfen äußerte sich Matthias in seiner polarisierenden Art: „Claudia und ich sind Profis, wenn wir vor der Kamera stehen dann müssen wir liefern, jeder auf seine Art“

Wer noch nicht genug hat von Matthias Mangiapane, der darf sich auf seine kommende Show freuen, die „derzeit in Arbeit ist und bei der es um Liebe und Sex und solch schöne Dinge gehen wird“. Und wem das Warten zu lange ist, der kann Matthias auch auf diversen Social-Media-Kanälen folgen, z.B. „matthiasmangiapane“ (Instagram), oder seine Website www.matthiasmangiapane.de besuchen.

Ein echter Bayronman im Ramasuri-Frühschoppen - da Bobbe am 24.05.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Maskenball oder Hochsicherheitskabarett - Jürgen Meyer und "da Bobbe"
Wenn man an der Grenze zwischen der Oberpfalz und Niederbayern lebt, dann führt das zu grenzwertigem Humor - nicht bei Robert Ehlis alias "da Bobbe", der mit grenzenlosem Humor überzeugt und grenzenlos begeistert.

Ein gestandenes Mannsbild aus Niederbayern, fast zwei Meter groß und auch in Sachen Humor ein Riese: da Bobbe lässt nichts anbrennen, wenn es um Spaß und Kabarett geht. Und so ist es auch nicht verwunderlich, dass Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer eine Riesengaudi mit seinem Gast aus Alteglofsheim hatte und kurzzeitig sogar den Tränen nahe war. 

Robert Ehlis alias „da Bobbe“ alias „Muk Brandlhuber - all diese Namen stehen für einen Mann, der bayrisches Kabarett in Perfektion betreibt und derzeit mit seinem aktuellen Programm „Bayronman“ auf Tour durch die Lande ist bzw. war. Denn durch den Corona-Virus ist auch der Feuerwehrmann unter den Kabarettisten gezwungen eine Tour-Pause einzulegen. Wer aber meint, dass der urkomische Grenzen-Oberpfälzer deswegen auch eine Kreativpause einlegt, der muss sich eines besseren belehren lassen.

„Momentan drehen wir halt ab und zu ein Video und auf der Homepage gibt‘s immer etwas Neues zu entdecken, da lohnt es sich vorbeizuschauen!“, verkündete der Kabarett-Riese mit einem Schmunzeln. Und wenn man dann auf der Startseite das nordkoreanische Staatsoberhaupt mit einem Weißbier in der Hand sieht, wobei das Ganze mit dem Untertitel „Kim scheng ei“ verziert ist, dann gibt es keinen Zweifel mehr, dass da Bobbe ein Kreativ-Künstler ist.

Kreativ gehts bei ihm aber auch daheim zu. „Den Humor hat bei uns definitiv die ganze Familie, wobei d‘Mama no die Staadste is“, so der sympathische Oberpfälzer. „Bei und wird einfach allaweil glacht und selbst die Oma mit 87 Jahren ist einfach richtig guad draf!“ Und da der Apfel ja bekanntlich nicht weit vom Birnbaum fällt, ist es nicht verwunderlich, das Bobbes zwei Meter Körpergröße vollgestopft mit bestem bayrischen Humor sind. 

Wer sich davon selbst ein Bild machen möchte und bei Bobbes Liedern und Geschichten einfach aufs Herzlichste drauf loslachen möchte, der kann das bald live in der Oberpfalz (09.10.2020/Amberg, 21.11.2020/Neustadt WN und 23.01.2021/Weiden) tun, wenn der brillante Kabarettist sein aktuelles Programm „Bayronman“ auf die Bühne bringt. Schöner und lustiger kann man den bayrischen Mann nicht darstellen, Lachflash garantiert. Und wer es nicht so lange aushalten kann, der sollte sich unbedingt auf www.bobbe-kabarett.de wagen, denn dort gibts nicht nur die Shirts vom nordkoreanischen Bierminister, sondern zahlreiche unglaublich lustige Videos. Vorbeischauen - live und auf der Website - lohnt sich.

Frühschoppen mit'm Bäff - "Mou ned sa", wor's owa wert - 17.05.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
"Sie hom ins Handy gschaut" - Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer mit seinem heutigen Gast Josef "Bäff" Piendl
Liedermacher, Unterhalter und Gstanzlsänger, aktuell sogar mit dem "Gstanzl to go" - Josef "Bäff" Piendl ist ein wahrer Alleskönner und einfach eine Legende, wenn es ums lustige Gstanzl-Singen geht.

Sonntagmorgen, Anstoßen mit'm Weißbier und dazu gute Gstanzlmusik - was sich anhört wie ein schöner, gemütlicher Frühschoppen in einem Oberpfälzer Wirtshaus, das gibt es bei Jürgen Meyer im Radio. Und da unser Frühschoppenmoderator eher für seine Redekunst als für sein Gstanzl-Talent bekannt ist, war heute die lebende Oberpfälzer Gstanzl-Legende Josef "Bäff" Piendl im Ramasuri Frühschoppen zu Gast. Und so plauderten die beiden munter drauf los und kamen zu interessanten neuen Erkenntnissen bei Problemen mit "Da Bandscheim, dem Lumpervieh" bis hin zum überdimensionalen Unaufmerksamkeit, weil "I hob ins Handy gschaut".

Baujahr 64 und damit in einer Reihe mit den legendären Chevrolet Camaros und Ford Mustangs - Josef "Bäff" Piendl passt einfach genau in diese Reihe, denn wenn er auf "Tour(en)" kommt, dann gehts richtig ab - Lachflash garantiert. Mit seinen abendfüllenden Programmen, wie er es liebevoll bezeichnet, füllt er große Säle und bringt die Leute zum Lachen, denn wie er im Titel seines neuen Buches passend formuliert: "Lachen ist die beste Medizin, und Bewegung auch!" 

Und genau dieser Bewegung geht "da Bäff" auch nach, denn "wenn man im Landkreis Cham einen Mann mit gelber Jacken singend durch die Lande radeln sieht, dann bin's wahrscheinlich ist!" Unter 50 Kilometer geht's bei ihm gar nicht und so hat er genug Zeit um auf dem Rad an seinen Texten zu feilen, neue Lieder zu dichten oder sich Texte einzuprägen. Nur seine Frau, die ihn sonst bei jedem seiner Auftritte unterstützt, ist beim Radfahren nicht dabei, weil "so langsam kann ich dann a wida net fahrn!" 

Und wenn die Texte dann fertig sind, dann gehen sie oftmals viral, wie zum Beispiel sein neuester Hit "I hob ins Handy gschaut!" Apropos ins Handy schauen - "Bäff" bietet in Corona-Zeiten sogar das "Gstanzl to go" an, ein "absolut persönliches Gstanzl, das dann per Whatsapp aufs Handy des Bestellers kommt", schmunzelte der sympathische Rodinger. Aus ein paar persönlichen Daten bastelt der talentierte Liedermacher dann ein Gstanzl "und letztes Mal ging eins sogar nach Hawaii" - rund um den Globus ist der "Bäff" bekannt.

Und auch im Fernsehen durfte man den charmanten Oberpfälzer schon öfter bewundern. Bei den "Brettlspitzen" sorgte er für beste TV-Unterhaltung und auch beim Videodreh mit d'Hundskrippln war er dabei. Im Video "As letzte Wirtshaus" kann man ihn zusammen mit Norbert Neugirg (Altneihauser) und "da Bobbe" bewundern. Wer Bäff nach der Corona-Zeit im Homeoffice live bei einem seiner abendfüllenden Programme "Kina daat i scho" oder "Dou de ne oi" sehen möchte, dem sei ein Blick auf seine Homepage www.baeff.degeraten, denn da gibts alle aktuellen Infos und Termine. Und wers ganz privat haben will, der bucht den lustigen Liedermacher für einen Geburtstag, einen Polterabend oder sonstige private Feiern. Und da wir Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer alle gerne als "Blumenmädchen" sehen möchten, hier noch ein wichtiger Aufruf: Bitte bestellt doch beim Bäff einen Heiratsantrag als "Gstanzl to go"! Und wir sagens nochmal mit "Bäff": "Mou ned sa", wär aber lustig.

Hau den (Witz raus) Lukas - Gstanzlsänger Lucky im Ramasuri Frühschoppen am 10.05.2020

 
© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Mindesabstand - eine Steirische! Da Erwin und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
Marcus Ludwig, alias Lucky aus Kohlberg, alias Gstanzlsänga Lucky, alias Da Erwin - egal wie er sich nennt, es wird immer lustig! Und ganz offiziell darf er sich auch Oberpfälzer und Bayrischer Witzemeister nennen!

Ein Mann, viele Namen: Gstanzlsänga Lucky, Lucky aus Kohlberg, Bierfahrer Erwin oder einfach Marcus Lukas! Doch bei all den Namen ist eines immer gleich - beste Laune ist garantiert! Und so war es nicht verwunderliche, dass der heutige Ramasuri Frühschoppen-Gast bei Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer für einen ordentlichen Bauchmuskelkater sorgte - aber, und das gilt auch in Corona Zeiten: Lachen ist die beste Medizin, und so darf unser Jürgen auf sehr gesunde nächste Monate hoffen.

Schon lange bevor Lucky auf der Bühne stand, wurde sein Talent in der Grundschule von seiner Klassenlehrerin erkannt: "Ja in meinem Zeugnis stand immer 'der vorlaute Schüler', also hab ich schon allerweil was zum Sagen gehabt!" Der vierfache Oberpfälzer und einmalige Bayrische Witzemeister konnte sich dabei ein spitzbübisches Schmunzeln nicht verkneifen und ergänzte: "Aber das Schöne ist, dass meine Kinder auch nach mir geraten. Alle positiven Eigenschaften haben's von der Mama, und des Damische von mir!" Zwei Kinder, Paula und Franzl, hat Lucky mittlerweile und diese sind auch musikalisch wie er, auch wenn sie nicht die Steirische spielen, sondern Klavier und Schlagzeug bevorzugen. "Aber Witze erzählen die beiden auch schon fleißig", grinste Lucky.

Mit seinem Programm sorgt Lucky auf Deutschlands Bühnen, aber auch auf Hochzeiten, Geburtstagsfeiern und Polterabenden für beste Laune. "Natürlich gibt's ein Grundprogramm, aber gerade private Feiern leben von der Spontanität - man weiß ja nie welche Leute da sind." Auch Moderator Jürgen Meyer wurde von Lucky im Rahmen einer Feier in Erbendorf schon mal richtig "Hopps" genommen und kann ein Lied davon singen, wie es ist, vom sympathischen Witzemeister unter "Comedybeschuss" genommen zu werden. Seine neueste Figur, neben einem Inder, "der nicht wirklich einen Namen hat, dessen Verkleidung aber so perfekt ist, dass ich meiner Frau beim Chinesen Rosen verkauft habe, ohne dass sie mich erkannt hat", ist "Da Erwin". Erwin ist Bierfahrer, ein unbekümmerter Typ der stets adrett gekleidet (siehe Bild) für einen Lacher nach dem anderen sorgt. In Kooperation mit der Brauerei Fuchsberger entstand so eine neue Figur, von der es auf Facebook oder auf der Internetseite der Brauerei jeden Freitag "Den Witz von da Schenk" gibt.

Auch so tourt Lucky natürlich weiterhin fleißg durch die Lande und wird, wenn die momentanen Beschränkungen gelockert werden, wieder für einige Lacher bei Hochzeits und Geburtstagsgästen sorgen. Wir freuen uns auf jeden Fall auf weitere lustige Geschichten vom urigen Kohlberger Marcus Lukas und wünschen allen Müttern heute einen schönen Muttertag, oder wie es Lucky in einem Live-Gstanzl, nicht ganz ernst gemeint und mit seinem typischen Lausbuben-Grinsen, formuliert hat: "Nur mit der Besuchserlaubnis von Schwiegermüttern, hätten's noch warten kinna!"

„1. Klasse“ Frühschoppen mit Christine Eixenberger am 15.03.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Zwei Blondinen unter sich - Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer mit seinem Gast Christine "Chrissy" Eixenberger
Schauspielerin, Kabarettistin und Grundschullehrerin - bei Christine Eixenberger würde Jürgen sogar freiwillig die 1. Klasse wiederholen.

Wenn Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer am Sonntag zum Ramasuri Frühschoppen lädt, dann sind traditionell natürlich nicht nur Stars und Sternchen mit am Start, sondern auch Weißwürste und Brezen. „Wobei ich nur zweimal im Jahr Weißwürscht iss und dann glangts ma a wida für a halbs Jahr“, ergänzte der heutige Gast Christine „Chrissy“ Eixenberger mit einem dicken Schmunzeln. Zusammen mit unserem Jürgen sorgte die sympathische Oberbayerin für eine Stunde beste Unterhaltung.

32 Jahre, bildhübsch, Schauspielerin, Kabarettistin und Grundschullehrerin - das ist Christine Eixenberger. „Wenn ich nochmal in die Schule müsste, ich würde mich bei dir um einen Platz in der ersten Reihe prügeln“, feixte unser Frühschoppengastgeber. „Des glab i niad, I hob nämlich a sehr feuchte Aussprache“, konterte die flotte Oberbayerin. Seit 8 Jahren steht die gebürtige Miesbacherin regelmäßig auf den Bühnen, zunächst mit ihrem „Spezl“ Tobias Öller, „der mich eigentlich erst zum Kabarett gebracht hat“ und mittlerweile auch alleine. Regelmäßig ist sie zum Beispiel beim BR in der Sendung „Schlachthof“ zu Gast, tourt aber auch mit Soloprogrammen durch Deutschland. Der „Bayrische Kabarettpreis“ im Jahr 2019 unterstreicht, Chrissy hat alles richtig gemacht. „Nach acht Jahren Bühne hatte ich mir den Kabarettpreis in der Kategorie ‚Senkrechtstarter‘ auch verdient - das ist als würdest du von Mama zur Einschulung die erste Windel bekommen“, lachte die charismatische Kabarettistin. Eine Frau, die wirklich Humor und immer die passende Antwort hat - beim Zweiten kommt dann eben doch die Lehrerin durch. 

Aber auch in Sachen „Schauspielerei“ startete die sympathische Grundschullehrerin in den letzten fünf Jahren durch. „Bei einem Auftritt saß einmal ein Schauspielagent im Publikum und sagte ‚Hey, Ich weiß nicht ob das funktioniert, aber ich würd gern was mit dir machen’“. Und was sagte Chrissy darauf: „OK, i kenn di zwar net, aba ja, machma‘s!“ Und so kam die junge Blondine dann 2015 zum Casting für die Hauptrolle von „Marie fängt Feuer“ und wurde tatsächlich engagiert. „Die Rolle ist schon wirklich toll und man bekommt einen Riesenrespekt davor, was die Leute bei der Feuerwehr jeden Tag leisten - das ist Wahnsinn“, zeigte sich Eixenberger begeistert.

Momentan ist Chrissy mit ihrem Programm „Fingerspitzenlösung“ unterwegs. Der Inhalt? „Naja es geht halt darum, dass es nicht immer nur eine Lösung gibt, sondern dass man ab und zu Fingerspitzengefühl braucht. Und dass man als Lehrer die Tendenz hat, sich in alle pädagogischen Sachverhalte einzumischen, auch wenn man besser mal die Goschn ghaltn hätt.“ Die Frau findet einfach immer die richtigen Worte. Im Herbst 2020 gibt es dann ein neues Programm namens „Einbildungsfreiheit“. Mehr zu Chrissy und Daten ihrer Auftritte gibt es unter https://christine-eixenberger.de/ - wir freuen uns schon aufs neue Programm und wären insgeheim alle gern nochmal Grundschüler.

„Sekt oder Stelter“, beides prickelnd - Bernd Stelter im Ramasuri Frühschoppen am 08.03.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
"Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende" - doch vorher war Frühschoppen mit Bernd Stelter
Comedian, Kabarettist, Liedermacher, Karnevalist, Fernsehstar - Bernd Stelter ist ein Urgestein in der deutschen Comedy-Szene und wie Wein: je älter desto besser!

7 Tage hat die Woche und am siebten Tag lädt Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer traditionell zum Ramasuri Frühschoppen. Und der heutige Gast war kein geringerer als Bernd Stelter, ein Comedy-Urgestein und eines der Gesichter der bekannten RTL-Comedy-Show „7 Tage - 7 Köpfe“. Bei frischen Weißwürsten, Weißbier und weiß-blauen Himmel plauderten die beiden dann auch munter über Gott und die Welt und natürlich über die unvergleichliche Karriere von Bernd Stelter.

Urgestein, Comedy-Dino, Comedian, Kabarettist, Liedermacher, Schauspieler, Komiker - mit vielen Begriffen könnte man versuchen Bernd Stelter zu beschrieben, „aber mit 120 Kilo passt man halt in keine Schublade“, schmunzelte der Comedy-Star. Seit 31 Jahren steht er auf der Bühne und angefangen hat alles im Karneval. „Man hat mich gefragt, ob ich das machen will und auf einmal sagte mir der Typ, er hätte jetzt 86 Auftritte für mich“, erinnerte sich Stelter. Und da es ihm Spaß gemacht hat, ist er im Bereich Comedy hängen geblieben. „Ansonsten würde ich jetzt wohl in irgendeiner Bank sitzen und von einem Geldautomaten ersetzt werden, ziemlich traurig“, ergänzte der witzige Westfale mit einem Schmunzeln.

Tatsächlich hatte Stelter VWL studiert, aber ganz Deutschland ist froh, dass er das Studium nicht beendet hat, sondern sich seiner einzigartigen Karriere gewidmet hat. Auch heute hat der charmante Komiker noch 150 Auftritte in der Karnevalszeit und spielt 100 Konzerte - ein Mammutprogramm, „das nur zu meistern ist, wenn man sich diszipliniert verhält“, so Stelter. Momentan ist der aus 7 Tage - 7 Köpfe bekannte Kabarettist (übrigens lud ihn damals Rudi Carrell auf einer Party in diese illustre Komikerrunde ein) wieder mit einem neuen Bühnenprogramm unterwegs. „Hurra, ab Montag ist wieder Wochenende“ ist ein Programm für jedermann in dem es darum geht, wie wir es schaffen, dass wir wieder glücklicher werden. Natürlich ist es eine Bühnenshow, die für etliche Lacher sorgt, „aber es gibt durchaus ernste Momente, denn es ist mir wichtig eine Haltung einzunehmen und dem Publikum mitzuteilen für was Bernd Stelter steht“, erzählte der sympathische Westfale.

Privat ist Stelter glücklich verheiratet und zieht seine Ehefrau seiner Gitarre vor, wie er bei „Entweder oder, Katz oder Koder“ verriet. „Und mein Vorsatz lautet 2020 20“, schmunzelte der Comedian, der im Jahr 2020 noch 20 Kilo abspecken möchte. Wer das Comedy-Urgestein einmal live erleben möchte, der findet alle Termine auf seiner Website www.bernd-stelter.de - ein Besuch, der sie Comedy auch in Form von Liedern erleben lassen wird, denn wie Stelter so schön sagt: „ Wer Lieder singt braucht keinen Therapeuten!“

„Immer wieder Sonntags“ - Stefan Mross im Ramasuri Frühschoppen am 01.03.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Zwei die "Immer wieder Sonntags" ihr Unwesen treiben
Stefan Mross, Star-Trompeter - Schlagersänger - Moderator und Entertainer, zusammen mit Jürgen Meyer, unserem Ramasuri-Frühschoppenmoderator, der "Immer wieder Sonntags" Stars und Sternchen am Frühstückstisch sitzen hat.

„Immer wieder Sonntags“ lädt Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer Stars und Sternchen zum gemeinsamen Frühstück ins Ramasuri Sendestudio ein. Bei Weißwürsten und frischen Brezen wird über Gott und die Welt geplaudert oder, wie heute, über Trompeten, Schlager und Heiratsanträge. Kein geringerer als Schlagerkönig Stefan Mross gab sich heute die Ehre und stand Jürgen Rede und Antwort.

Seit mehr als 30 Jahren ist er im Geschäft, früher als Kinderstar an der Trompete, heute als Sänger und vor allem auch als Moderator und Entertainer. Mit immer wieder Sonntags tourt er durch ganz Deutschland und auch in Weiden war er dieses Jahr zum siebten Mal zu Gast. Stefan Mross hat eine Karriere hingelegt von der Viele nicht einmal zu träumen wagen. „Aber meinen schönsten Traum hab ich vor drei Jahren gefunden“, berichtete der alte Charmeur in Anspielung an seine Liaison mit Anna-Carina Woitschack.

Und seinen „Engel“ wird Stefan Mross in diesem Jahr auch ehelichen, nachdem er ihr 2019 vor sechs Millionen Menschen live im TV einen Antrag gemacht hat. „Nur Florian Silbereisen und das Produktionsteam wussten Bescheid, und ich sag’s dir, mir haben die Knie geschlottert wie sonst noch was“, so der sympathische Schlagerstar. „Für mich ist es das Größte jemand gefunden zu haben, der mit mir meine Leidenschaft teilt. Wir sind beide gerne unterwegs, lieben Schlager und als wir neulich im Tonstudio für das neue Album waren, da haben wir gemerkt, dass sogar die Stimmlage und das gemeinsame Vibrato passen - Herz, was willst du mehr!“

Apropos neues Album - am 5. Juni wird das neue Album, ein gemeinsames Werk mit Anna-Carina, im Handel erhältlich sein und die Fans dürfen sich auf ein traditionelles Schlageralbum freuen, unter anderem mit gecoverten Welthits auf Deutsch. „Wir wollten wieder zurück zu den Wurzeln, mir war der Schlager etwas zu modern geworden und deswegen heißt es im neuen Album ‚back to the roots‘ und ich glaube das ist uns gut gelungen“, so Mross.

Wer nicht bis Juni warten kann und den unterhaltsamen Schlagerstar schon früher sehen möchte, der sollte eine seiner „Immer-wieder-Sonntags“-Shows besuchen. Nicht nur, dass beste Familienunterhaltung garantiert ist, sondern man bekommt auch die Größen des deutschen Schlagers hautnah zu sehen. Alle Termine gibt‘s unter www.stefan-mross.de oder „auf meiner Facebook-Seite, die ist etwas aufgeräumter und immer topaktuell.“ Und wir wünschen Stefan und seiner Anna-Carina nicht nur beruflich sondern auch privat „Alles Gute“ und eine unvergessliche Hochzeit.

"Mensch (Katz)Mair" - Moritz Katzmair zu Gast im Ramasuri Frühschoppen am 23.02.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
"Mensch MEIER" - Schauspieler Moritz KatzMAIR zu Gast bei Frühschoppenmoderator Jürgen MEYER
Schauspieler, Regisseur, Musikus, Dozent und Familienvater - Moritz Katzmair ist ein wahrer Alleskönner und dabei nicht nur richtig talentiert, sondern auch ultra-sympathisch.

Wenn Moritz KatzMAIR im Frühschoppen zu Gast ist bei Moderator Jürgen MEYER, dann kann man nur sagen „Mensch MEIER“. Und ja, Mensch Meier, hatten die beiden viel zu bereden. Beim zünftigen Oberpfälzer Frühschoppen-Frühstück plauderten die beiden gemeinsam über Gott und die Welt.

Moritz Katzmair ist Schauspieler und Regisseur, 36 Jahre alt, kommt gebürtig aus Lappersdorf und ist mit seinem Familiennamen prädestiniert um in den sogenannten Eberhofer-Krimis mitzuspielen. Und so ist es nicht verwunderlich, dass er unter anderem auch im letzten Film dieser Reihe namens „Leberkäsjunkie“ zu sehen war. Natürlich nicht wegen seines Familiennamens, sondern weil der sympathische Oberpfälzer einfach ein richtig guter Schauspieler ist.

Als gelernter Bürokaufmann hatte er mit dem Schauspielern zunächst nur wenig zu tun, „aber dann bin ich da irgendwie reingerutscht und hab diese Leidenschaft für mich entdeckt, die mich bis heute nicht mehr losgelassen hat!“ Bis heute war er in mehreren Tatorten zu sehen und ist eben auch fester Bestandteil der „Eberhofer-Reihe“, „und das macht schon verdammt viel Spaß“, so Katzmair. Neulich wurde er sogar im Supermarkt angesprochen, dass er doch „der vom Leberkäsjunkie sei“, berichtete Katzmair, der auf der Bühne wortwörtlich zur „Rampensau“ wird. Generell machen ihm Fernsehproduktionen viel Spaß, doch als gelernter Schauspieler bereitet ihm die Arbeit auf der Bühne besonderes Vergnügen, „weil man immer gleich das unmittelbare Feedback des Publikums hat und weil man viel größer spielen muss als vor der Kamera“.

Doch nicht nur schauspielerisch macht er auf der Bühne eine gute Figur, nein auch musikalisch hat Moritz Katzmair einiges zu bieten. So spielt er neben dem Cello auch einige Blasinstrumente, unter anderem das Baritonhorn und die Trompete, welche er auch dieses Jahr bei seinen „Karl Valentin Abenden“ zum Einsatz bringen wird. Und auch als Regisseur hat sich der charmante Wahl-Münchner schon einen Namen gemacht und viele tolle Theaterstücke inszeniert. Zudem ist er auch noch Dozent an der „Akademie für darstellende Kunst Bayern“ in Regensburg. Hut ab, ein wahres Alleskönner, wenn es um die große Welt des Schauspiels geht.

Privat ist Moritz glücklich verheiratet und genießt seinen Alltag als Familienvater von drei Kindern, „ein Ausgleich den man zu schätzen weiß“. Wer den sympathischen Oberpfälzer, der unter anderem auch bei „Willkommen bei den Hartmanns“ mitgewirkt hat, einmal live bewundern will, der kann sich unter http://moritzkatzmair.de/ über den tollen Schauspieler und dessen künftige Auftritte informieren. Man will ja nicht die „Katz(mair) im Sack kaufen“.

Der Brink(ts) - Bernhard Brink im Ramasuri Frühschoppen am 16.02.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Zwei Männer - ein Friseur: Schlagersänger Bernhard Brink und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
"Diamanten" sind die beiden auch, aber so heißt das neue Album von Schlagerstar Bernhard Brink! Und was sollen wir groß sagen: "Der Bernhard Brink(ts)!"

„Der Kerl hat’s drauf, der brink(ts)“ - besser könnte man unseren heutigen Frühstücksgast nicht beschreiben. Bei Weißwurst und Brezen unterhielt sich der 67 Jahre alte, junggebliebene Schlagerstar mit Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer übers Business, aber auch über Privates.

Es war das Jahr 1971 das im Leben des 18-jährigem Bernhard Brink alles verändern sollte. Bernhard war ein guter Schüler und hatte sich für ein Studium der Juristerei entschieden, als ihn eine Postkarte erreichte: „Bitte einmal Vorsingen in Berlin!“ So ähnlich muss der Text wohl damals gelautet haben - „also entschied ich mich das Studium in Berlin aufzunehmen und gleichzeitig Studioaufnahmen zu machen“. Es lief anscheinend gut für den Schlagerstar, „denn nach 16 Semestern wurde ich von Amts wegen exmatrikuliert“.

Mittlerweile ist der gebürtige Nordhorner fast 50 Jahre im Musikgeschäft, „aber rückblickend würde ich nichts anders machen, außer vielleicht ein paar Kleinigkeiten, wie mich bei Rudi Carrell zu melden“, grinst der charmante Sänger. Nicht nur Sänger, nein auch Moderator beim Fernsehen als auch beim Radio kann der gute Bernhard, „wobei mir der Sänger schon am liebsten ist“. Und momentan ist er auch wieder als Sänger unterwegs, unter anderem bei „Immer wieder Sonntags“. Und auch ein neues Album gibts: „Diamanten“ - ein modernes Schlageralbum , „das typisch Brink aber trotzdem wieder neu ist“.

Privat ist Bernhard seit 33 Jahren mit seiner Ute verheiratet, „die einfach die große Liebe meines Lebens ist und mich fit hält“. Ansonsten spielt der Schlagerstar gern auch mal Tennis oder eine Runde Golf. Auch mit bald 68 Jahren ist Bernhard Brink fit wie ein Turnschuh und noch weiter vom Karriereende entfernt. Mehr zum sehr sympathischen Schlagerstar gibts unter www.bernhard-brink.de - natürlich auch die nächsten Konzerttermine und Tickets. Eins ist garantiert: „Der Bernhard Brink(ts)!“

"Da(s) pfeifen ja die Spatzen von den Dächern" im Ramasuri Frühschoppen am 09.02.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Die Spatzen sind spitze - Jürgen Meyer mit seinen Gästen von den Regensburger Domspatzen
Die Regensburger Domspatzen sind weltweit bekannt für ihren tollen Knabenchor - heute zwitscherten die Spatzen im Ramasuri Frühschoppen und beeindruckten Moderator Jürgen Meyer zutiefst. Von links nach rechts: Markus Weigl (Öffentlichkeitsarbeit), Peter Ermer und Benedikt Dolderer

Ja, unser Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer ist sehr tierlieb, aber die Spatzen, die er heute bei sich im Studio hatte, haben mit den kleinen netten Vögelchen wenig zu tun - bis auf ihre Fähigkeit extrem schön singen zu können. Seit mehr als 1000 Jahren begeistern die Regensburger Domspatzen Zuhörer auf der ganzen Welt - und heute durften die Regensburger Sänger beim gemeinsamen Frühstück mit Jürgen einige Geheimnisse übers Internatleben und den weltberühmten Chor auszwitschern.

Benedikt Dolderer besucht die 7. Klasse im Gymnasium der Domspatzen und gab einen kurzen Einblick ins Internatleben: „Morgens werden wir geweckt, dann gibts gemeinsames Frühstück, anschließend folgt ein ganz normaler Schulvormittag. Nachmittag haben wir Studierzeit, dann eine Stunde Chor und abends noch einmal Studierzeit. Es fehlt an nichts und es macht Spaß. Natürlich wird ab und zu auch mal mit Mama und Papa telefoniert und die schauen schon, dass ich immer gut mitlerne!“ Auch Peter Ermer aus der Q12 (und ein Meister an der Gitarre, wie er eindrucksvoll bewies) stimmt in die Lobenshymnen auf das Domspatzeninternat mit ein: „Es ist ein offenes Haus. Man kann die Altstadt genießen, findet schnell neue Freunde und kann sich mit Gleichaltrigen entwickeln.“ 

Entwickelt haben sich auch die Domspatzen, beziehungsweise deren Zuhause. Vor über 7 Jahren wurde mit der 40 Millionen teuren Sanierung des Internats begonnen und mittlerweile ist die Generalüberholung abgeschlossen und die Domspatzen fühlen sich in ihrem neuen Nest pudelwohl. „Wir sind sehr gut ausgestattet und können jetzt auf neuestem technischen Niveau unterrichten“, so Markus Weigl, der sich für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig zeichnet. „Nicht nur das Haus wurde überholt - die Domspatzen sind weiblicher geworden. So haben wir zum Beispiel eine Schulleiterin und eine Chormanagerin“, berichtet der engagierte PR-Beauftragte weiter.

Wer selbst Domspatz werden will, der muss zwei Dinge mitbringen: „Zum einen muss er gymnasiale Eignung haben und zum anderen etwas Musikalität. Aber er muss noch keine einzigartige Stimme haben, es soll bei uns ja auch noch etwas gelernt werden.“ Wenn Sie sich selbst ein Bild vom berühmten Regensburger Domchor machen wollen, dann haben sie am kommenden Samstag, den 15.02.2020, ab 11 Uhr die Möglichkeit dazu. Beim Tag der offenen Tür, der sogenannten Spatzenshow, bieten die Domspatzen einen Blick hinter die Kulissen, der von lustigen Aktionen und natürlich auch Gesangseinlagen umrundet wird. Mehr Infos zur Spatzenshow und zum einzigartigen Chor gibts unter https://www.domspatzen.de - und wer die Spatzen mal live hören will, findet dort auch Konzerttermine.

"Die puppenspielende Schlagersängerin" - Anna-Carina Woitschack im Ramasuri Frühschoppen am 02.02.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Die Schlagersängerin Anna-Carina Woitschack - nicht nur für die Ohren ein Genuss
Bei dieser bildhübschen und sehr talentierten "Puppe" wäre er gerne Puppenspieler: Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und sein charmanter Gast Anna-Carina Woitschack, die aus einer Puppenspielerfamilie stammt.

„Immer wieder Sonntags“ begrüßt Moderator Jürgen Meyer Stars und Sternchen im Ramasuri Frühschoppen. Bei knackigen Brezen und frischen Weißwürsten, oder wie heute bei Müsli, plaudern die Gäste aus dem Nähkästchen oder aus der Puppenkiste, wie Anna-Carina Woitschack.

Die sympathische 27-Jährige stammt aus einer alten Puppenspielerfamilie und war das Leben auf bzw hinter der Bühne von kleinauf gewohnt. Seit ihrem achten Platz bei DSDS im Jahr 2011 ist Anna-Carina, selbst mit einem Puppengesicht gesegnet, aber dann richtig durchgestartet und zwar als Schlagersängerin. Und seitdem lebt sie ihren Traum.

„Schlagerfans sind sehr treu, einfach tolle Fans, und sie pushen mich immer wieder aufs Neue das Beste für sie zu geben“, so die Frau mit der bezaubernden Stimme. Mehr als 200 Auftritte absolviert die gebürtige Niedersächsin pro Jahr, „aber das war immer mein Traum und es ist wunderschön diesen Traum leben zu dürfen“. Seit vier Jahren ist die Schlagersängerin mit Stefan Mross liiert und in diesem Jahr steht sogar die Hochzeit an, nachdem Stefan ihr im vergangenen Herbst einen Hochzeitsantrag live auf der Bühne vor sechs Millionen Zuschauern gemacht hat. Wir freuen uns für Anna-Carina und Stefan, wünschen Ihnen viel Glück und Liebe und freuen uns schon auf viele tolle Hochzeitsfotos.

Seit zwei Jahren sind die beiden mit Bummi auf großer Tournee. Bummi, so nennen Anna-Carina und „Immer-wieder-Sonntags“-Moderator Stefan Mross ihr Wohnmobil mit dem sie von Termin zu Termin reisen. „Es ist ein Stück Zuhause auch wenn man unterwegs ist“, so Anna-Carina, die ihren „Bummi“ jedem Hotel vorzieht.

Für 2020 steht für die Schlagersängerin aber mehr als nur ihre Hochzeit (Trauzeuge wird übrigens Traumschiffkapitän Florian Silbereisen sein) auf dem Programm. Mehrere Tourneen und auch die Veröffentlichung des neuen Albums (ein Duett-Album mit Stefan) sorgen für einen vollen Terminkalender. Wenn sie möglichst nah am Leben der charmanten Schlagersängerin Teil haben wollen, dann empfiehlt sich ihr auf Instagramm zu folgen, „denn dort bin ich schon sehr oft unterwegs und stelle viele Bilder und Stories online“. Und für alle ohne Social Media empfehlen wir den Blick auf ihre Homepage https://www.annacarinawoitschack.de/ - dort gibts alles von Terminen bis hin zu Tickets für ihre zahlreichen Auftritte. 

"Harry die Ehre" - der Ramasuri-Grantl-Frühschoppen am 26.01.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Der Grantler und Harry G. - Jürgen Meyer und Bayerns Vollblutgrantler mal so gar nicht grantig
Wenn man "Grantln" zum Beruf macht: Harry G. spricht das aus, was sich viele denken! Und auch bei Jürgen Meyer im Ramasuri Frühschoppen nahm der gebürtige Regensburger kein Blatt vor den Mund.

„Gej zou mit dene oldn Weißwirscht und dene oijbachna Brezn“ - so hätte es sich heute wohl angehört, wenn Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer seinen Gast nicht mit frischen Weißwürsten und knackigen Brezen begrüßt hätte. Aber natürlich wollte Jürgen einen gut gelaunten Gast und so beruhigte er den „Berufsgrantler“ mit einem leckeren Morgenmahl zu dem die beiden dann bei bester Laune über Gott und die Welt plauderten.

Markus Stoll, 40 Jahre aus Regensburg, ist zweifacher Familienvater und glücklich verheiratet mit seiner Ehefrau Veronika Stoll. Wer sich jetzt denkt „A sua a Scheiß, den kennt doch koa Sau“, der hat sich geschnitten und ist dem berühmtesten Grantler Deutschlands auf der Spur. Kein Geringerer als Comedian, Kabarettist und Schauspieler Harry G. gab sich heute die Ehre im Ramasuri Frühschoppen und sagte quasi „Harry die Ehre Ramasuri“.
Seit 5 Jahren steht der grantelnde Regensburger auf den Bühnen Deutschlands und sagt das, was sich viele denken - natürlich in tiefsten Bayrisch und nicht ohne allzu knappe Schimpftiraden. „In diesen fünf Jahren hat sich schon viel verändert“, so der sympathische Oberpfälzer, der ursprünglich natürlich auch etwas Vernünftiges gelernt hatte. „Um ein Comedian zu werden musst du BWL studieren und dann Diplom-Finanzwirt und brauchst eine mehrjährige Anstellung bei einer Investment-Fonds-Firma - dann hast du genug Stoff gesammelt um auf die Bühne zu gehen“, frotzelte der bayrische Comedian.

Was zunächst als Internet-Comedian begann ist mittlerweile eine Erfolgsstory sondersgleichen geworden. Nicht nur, dass er als Schauspieler Rollen in Erfolgsformaten wie „Die Rosenheim Cops“ oder sogar im Kinohit „Leberkäsjunkie“ vorweisen kann, sondern auch, da seine Live-Auftritte immer ausverkauft sind, „selbst bei die Preißn“, ergänzte Harry. Mit seinem neuen Programm „Hoam Boy“ tourt er aktuell quer durch Deutschland und füllt die großen Hallen in Frankfurt, Hamburg, Stuttgart und selbst in Österreich. In „Hoam Boy“ geht es vor allem
ums Ankommen und die damit verbundenen Probleme - ein kurzweiliges Bühnenprogramm in bestem Bayrisch, dass natürlich auch wieder bestückt ist mit den legendären Schimpftiraden und Grantlattacken, die Harry G. so berühmt gemacht haben.

Privat ist der gebürtige Oberpfälzer bereits angekommen und schätzt die Naturverbundenheit und die Bodenständigkeit der Oberpfälzer sehr. „Ich selbst bin auch gern in der Natur, ein wenig radln oder joggen oder rauf aufm Berg“, so Harry auf die Frage, was für ihn Heimat ist. „Und als Oberpfälzer woaß ma halt wos ma an Dahoam hat - es is halt einfach scheij dahoam“. Da gibt es nichts hinzuzufügen. Wer den grantelnden Comedian einmal live erleben will, den empfehlen wir seine Homepage www.harry-g.com - vorbeischauen, nicht nur auf der Homepage, lohnt sich. In diesem Sinne: „Harry die Ehre“

Heavy Me(n)tal im Ramasuri Frühschoppen mit Thorsten Havener - 19.01.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Mental auf einer Wellenlänge
Bestsellerautor, Diplom Übersetzer, Coach und Mentalist - Alleskönner Thorsten Havener erstaunte Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer mit seiner Fähigkeit Gedanken zu beeinflussen.

Nein, Thorsten Havener ist nicht Frontmann der Band Rammstein und auch die Jungs von Metallica waren heute nicht bei uns am Frühstückstisch. Der Mann aus dem Saarland mit dem Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer heute zu Tische saß ist ein Universalkünstler, soll heißen: Redner, Buchautor, Diplom Übersetzer und Coach. Das tolle daran ist, dass Jürgen Meyer heute fast keine Fragen stellen musste, denn Mentalkünstler ist der gute Thorsten auch noch, und so konnte er auch die Gedanken unseres Moderators lesen.

Mentalkünstler? Was sich anhört wie Hokus-Pokus ist vielmehr die Fähigkeit Körperhaltungen und Reaktionen von Menschen zu analysieren und deren Gedanken dann zu beeinflussen. „Unser Unterbewusstsein steuert auch unsere Körperhaltung“, so der sympathische Saarländer. „Wenn wir an etwas Positives denken, dann entspannt unser Körper. Erinnern wir uns an negative Erfahrungen, die wir gemacht haben, dann verkrampfen wir“, erklärte Havener. Und so spielt der Mentalkünstler in seinen Shows mit dem Unterbewusstsein seiner Zuschauer, die immer wieder aufs Neue verblüfft sind von seinen Fähigkeiten.

Als Buchautor hat sich der Wahl-Münchner weltweit einen Namen gemacht, denn sein Topseller „Sag es keinem weiter: Warum wir Geheimnisse brauchen“ wurde mehr als eine Million mal verkauft und in 16 Sprachen übersetzt. In Japan eroberte der Titel sogar Platz 1 der Bestsellerliste, „ein Erfolg, den ich mir nie zu träumen gewagt hatte“, so Havener.

Dabei schildert er, dass es oftmals die kleinen Dinge und Veränderungen sind, die zum Erfolg führen. So kommen zum Beispiel Menschen einer Bitte eher nach, wenn zwei Aufforderungen gemacht werden („Stehen Sie jetzt auf und kommen Sie nach vorne“ oder für den lieben Ehemann „Geh doch bitte raus und bring den Müll zur Mülltonne!“) - Beispiele die sich in der Praxis bewährt haben und auch leicht umsetzen lassen. Und auch fürs Erfolgreichsein hatte Havener gute Tipps parat: „Stecken sie nur Energie in Dinge, die sie verändern können. Wenn Sie scheitern, überprüfen Sie ob es Pech war - falls ja probieren Sie es nochmal - oder ob es kein Pech war, dann verändern Sie etwas! Die meisten erfolgreichen Menschen haben eine lange Liste des Scheiterns hinter sich!“

Dabei betonte der gebürtige Saarländer, der gute Küche von der Heimat gewohnt ist, dennoch aber unsere Weißwurst sehr schätzte, dass Erfolg „immer relativ ist“. Für seinen besten Freund ist Erfolg zum Beispiel, dass er genug Zeit findet um Bücher zu lesen, ein Hobby dem Havener ebenso frönt. Zwei Bücher pro Woche verschlingt der Mentalist, „nur zur Entspannung“, wie er erklärt. Manchmal greift er dafür aber auch zur Gitarre.

Wer Thorsten Havener, der unter anderem schon UN-Spezialkräfte (Elitesoldaten) gecoacht hat, mal live erleben möchte, dem
bieten sich zahlreiche Möglichkeiten. Entweder Sie besuchen eine seiner Shows oder Sie buchen sich den guten man selbst, denn Havener ist immer noch als Coach unterwegs und hält Seminare in Firmen, Vereinen und sonstigen Institutionen. Mehr zum magischen Mentalisten sowie alle Tour-Termine gibts unter www.thorsten-havener.com - Heavy Mental garantiert!

„Ran an den Speck“: Der Fitness-Frühschoppen mit dem InJoy Weiden am 12.01.2020

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Gesund ins neue Jahr und "Ran an den Speck"
Noch ist Jürgen Meyer das lachen nicht vergangen - unter der professionellen Anleitung von Wolfgang Völkl und Gisela Höllering vom InJoy Weiden hat Frühschoppenmoderator sein Training begonnen um nächstes Jahr mit Marc Terenzi auf der Bühne stehen zu können.

Normalerweise tischt Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer immer frische Weißwürste mit Brezen auf, wenn er mit seinen Gästen im Ramasuri Früschoppen zu Tisch sitzt. Dieses Mal gab es aber die eiweißreiche Frühstücksvariante mit Rührei und Vollkornsemmel. Ob Jürgen alias „The Stripper with the Bauch“, wie in Marc Terenzi kurz vor Weihnachten bezeichnet hatte, wirklich alles dran setzt um eine Karriere bei den Sixx Paxx zu starten, wissen wir noch nicht, aber zum Thema Fitness wussten seine Gäste vom InJoy Weiden bestens Bescheid und hatten den ein oder anderen Tipp für Mr. Frühschoppen und seine Hörer parat.

Wolfgang Völkl und Gisela Höllering, zwei Menschen, die sich unheimlich gut mit Fitness auskennen und ihr Wissen am Frühstückstisch mit Moderator Jürgen Meyer und den Hörern gerne teilten. „Denn am Frühstückstisch fängt es schon an“, berichtete die Fitnessexpertin. „Einen guten Körper, den sich ja viele wünschen, erreicht man nicht durch Training allein. 70 Prozent geht über die Ernährung“, ergänzte Völkl. Eiweißreich soll es sein, und so gab es heute auch Rührei anstatt der traditionellen Weißwürste. 

Das Injoy Weiden berät seine Mitglieder auch in dieser Hinsicht. So werden nicht nur Trainingspläne erstellt, sondern es wird auch auf die Ernährung geachtet, eben so „dass jeder der motiviert ist auch sein Ziel erreichen kann.“ Egal ob beim Spinning, im Kraftzirkel oder aber bei Kursen - der Spaß sollte immer im Mittelpunkt stehen und darf auch nicht verloren gehen. „Sonst wird das Training zur Qual und alles was den Menschen belastet, wirft er schnell über Bord“, so die sympathische Trainerin. Auch ein Grund dafür, warum anfangs des Jahres die Fitnessstudios gut gefüllt sind und sich bereits im Februar wieder die Reihen lichten. 

„Viele wollen zu schnell alles - ein gesundes Fitnesstraining bedeutet auch eine positive Veränderung des Körpergefühls, ein Prozess, der eben Zeit in Anspruch nimmt“, so die Experten. Neben einer eiweißreichen Ernährung, die zudem kohlenhydratarm sein sollte (so kann eine Mahlzeit des Tages auch durch einen Proteinshake ersetzt werden), ist natürlich auch das Training selbst wichtig.  Dreimal in der Woche sollte man schon gehen um eine Veränderung zu erreichen. Wer abnehmen will sollte zudem nicht nur auf Cardiotraining setzen, „denn mit Krafttraining steigern wir den Grundumsatz des Körpers und erreichen so leichter ein Kaloriendefizit, was zur Gewichtsreduktion benötigt wird!“ 

Falls Sie auch mit guten Vorsätzen ins neue Jahr gestartet sind und diese nicht gleich wieder über Bord werfen wollen, dann können Sie gerne beim InJoy Weiden vorbeischauen, live oder auf der Homepage https://www.injoy-weiden.de/ - vielleicht sehen sie dort auch Jürgen Meyer, der hart an seiner Karriere bei den Sixx Paxx arbeitet.

Was wird wahr im neuen Jahr: Frühschoppen mit Annatala Geiger - 05.01.2020

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Nicht "Schwarzsehen" sondern Hellsehen
"Mal sehen was die Zukunft bringt" - Seherin und Wahrsagerin Annatala Geiger aus Amberg zusammen mit Früschoppenmoderator Jürgen Meyer und Sonja Diesenbacher aus der Ramasuri Frühschoppenredaktion

Wenn Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer zum ersten Frühschoppen des Jahres 2020 lädt, dann darf eine Frau, die sozusagen schon Stammgast am Jahresanfang ist, nicht fehlen: Annatala Geiger. Sie weiß nicht nur Interessantes aus der Vergangenheit zu berichten, sondern vermag es auch in die Zukunft zu blicken. Und so erhielten beim gemeinsamen Frühstück nicht nur Jürgen Meyer und seine Ramasuri-Crew einen spannenden Einblick in das, was die Zukunft bringen mag, sondern auch unsere Hörer und Hörerinnen.

Annatala Geiger, auch Nadja oder Natalia genannt, ist eine besondere Person, denn sie hat eine Gabe, um die sie von vielen Leuten beneidet wird - sie vermag es in die Zukunft zu blicken. Als Hellseherin sagt sie Ratsuchenden ihre Zukunft vorher oder gibt Einblick in Dinge, welche die Menschen im Innersten bewegen. Und da wir natürlich auch gespannt waren was das neue Jahr so bringt, befragten wir die sympathische Ambergerin und waren wirklich verblüfft was Nadja über uns wusste. Auch neun unserer Hörer hatten die Möglichkeit mit unserer charismatischen Seherin live in der großen Stunde zu sprechen und ihr Fragen zu stellen, wobei noch viele viele Anrufe hinter den Kulissen von Nadja entgegen genommen und beantwortet wurden. Insgesamt fiel dabei auf, das mehr Frauen als Männer unsere Telefonleitungen zum Glühen brachten. Wie die Sterne für Sie im Jahr 2020 stehen und was das neue Jahr bzw. die Zukunft für Sie bereit hält, dass können Sie auch in einer Privatsitzung mit Annatala Geiger herausfinden. Mehr Infos zur hellsehenden Ambergerin finden Sie auf ihrer Website https://annatala-geiger.hpage.com/ueber-mich.html - definitiv ein beeindruckendes Erlebnis.

Ein ganzes Jahr in einem Frühschoppen: Der etwas andere Ramasuri Jahresrückblick - 29.12.2019

© Bild: Manuel Karadeniz | Ramasuri
DAS TEAM mit ganz viel Spaß - Ramasuri Frühschoppen behind the Scenes
Der Titel "DIE MANNSCHAFT" war bereits von der deutschen Nationalmannschaft belegt, in diesem Sinne, vielen Dank an "DAS TEAM" (v.l.n.r.): Max Janker, Sonja Diesenbacher, Dagmar Meyer, Daniel Sommer und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer.

Während man zur Weihnachtszeit normalerweise der Tradition des Christbaumlobens nachgeht, hörte man Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer im April bereits im Wald brüllen "Du scheiß Baum". Ob er damit seinen Christbaum zum Wachsen motivieren wollte, dass ist eine gewagte Theorie. Auf jeden Fall war die von Wolfgang Trepper empfohlene Form der Aggressionsbewältigung eines der vielen Highlights im Frühschoppenjahr 2019.

Von A bis Z - wir hatten sie alle. Die Rede ist nicht von A bis Z Promis, sondern von (Maxi)Arland bis (Anna-Maria) Zimmermann, um nur einige der zahlreichen Stars zu nennen, die sich 2019 im Ramasuri Frühschoppen mit Jürgen Meyer die Ehre gaben. Toni Laurer, der trotz seiner großen Erfolge absolut bodenständig geblieben ist, war im Januar zu Gast und erzählte so manche lustige wahre Begebenheit, die er in seinen Büchern verschriftlicht hat. Im Februar sei stellvertretend die ehemalige Bundesfamilienministerin Renate Schmidt, die "rode Renade" genannt. Nur einen Monat später waren wir in akuter Atem-, Lach- und "Aschebescha"-Not, denn niemand geringeres als Martin (Maddin) Schneider stattete uns einen Besuch ab. Auch Stefan Mross, Maxi Arland und Bata Ilic durften sich in diesem Monat im Ramasuri-Gästebuch verewigen, alles Stars, die unglaublich viel zu erzählen hatten und uns immer wieder mit ganz persönlichen Geschichten überraschten. Nachdem wir im April mit dem "Ramasuri Mädelswochenende" in Galtür zu Gast waren, kam oben bereits erwähnter Wolfgang Trepper Ende des Monats zu uns und half Jürgen Meyer seine angestauten Aggressionen im Wald los zu werden - ob es einen direkten Zusammenhang zwischen unserem Ausflug mit den Mädels und der benötigten Aggressionstherapie der humorvollen Art gibt, darüber darf spekuliert werden. Der Mai stand ganz im Zeichen des Reisens und so durften wir unseren "Frühschoppen on Tour" unter anderem aus Nabburg, aus Weiden (Boxxenstop) und Hirschau senden.

Viele Stars zu Gast, das bedeutet auch viele knurrende Mägen, die gefüllt werden wollen. 108 Liter Kaffee, 627 Weißwürste, 317 Brezen, 73 Rühreier, 26 Ingwerwurzeln und 16 Kisten Bier zeugen davon, dass keiner unserer Frühschoppenbesucher hungrig nach Hause gehen musste.

Aus der kulinarischen Ecke kam dann auch unser Stargast im Juni. Chris Töpperwien hat mit seiner Currywurst ganz Amerika wu(r)sch(t)ig gemacht und wir durften seine Leckerei dann auch probieren - und zwar extra scharf - passend zu unserem Moderator Jürgen Meyer, der von Marc Terenzi im Dezember als "Stripper with the Bauch" für seine Tour mit den "Sixxpaxx" angeworben wurde. Davor waren im Juli aber noch die Blue Devils Weiden zu Gast, eine ganz sympathische Truppe, die sowohl auf dem Eis als auch bei unseren Weißwürsten ganz gut hinlangen können. Im August ging es weiter mit der Kulinarik, als sich das "Menuetheater" bei uns im Studio die Ehre gab, dieses mal jedoch in vertauschten Rollen, da "Die Chaoskellner" dem Ramasuri Frühschoppen-Team das Frühstück servierten. Im September stand dann der "Männerabend" auf dem Programm, der uns auf die Herbstdult in Regensburg führte - ein unvergesslicher Ausflug, der einfach Lust auf mehr machte, was uns gleich zum Herbstfest nach Friedenfels führte - natürlich mit unserem Ramasuri-Bullen im Gepäck, der uns so manche tolle Flugeinlage bescherte. Eloy de Young (September), der unvergleichliche "Luki" Ludwig Hofmaier (Oktober), der türkisch-schwäbische Kabarettist Özcan Cosar (Oktober) und die "Comödie Fürth" sorgten dafür, dass wir auch bei sinkenden Temperaturen viel zu lachen hatten. Maria Frank, Halbfinalistin bei "The Taste", erklärte im November Frühschoppen-Ass Jürgen Meyer wie das mit dem "Löffelchen" so richtig funktioniert. Ob es unser Moderator in der Küche schon ausprobiert hat - man weiß es nicht. Für einen musikalischen Jahresausklang im Dezember sorgten dann "Barbari Bavarii", "Ois echt" und Marc Terenzi, der ja unseren Jürgen abwerben wollte. Bis wir unseren Frühschoppenmoderator dann nächstes Jahr wirklich strippend auf der Bühne der Max-Reger-Halle bewundern durfen, läuft noch viel Wasser die Naab hinunter, fließt noch viel Schweiß im Fitnessstudio und geben sich noch viele Stars im Frühschoppenjahr 2020 die Klinke in die Hand. Das gesamt Frühschoppen-Team freut sich schon darauf.

An dieser Stelle auch noch einmal ein Danke an all die Leute, die den Ramasuri-Frühschoppen hinter den Kulissen mitgestalten - Sonja Diesenbacher, Corinna Marx, Christa Roßmann, Dagmar Meyer, Martin Jahna, Max Janker und Daniel Sommer. Wir alle wünschen Ihnen einen guten Rutsch und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2020.

"Ois Echt" bei Jürgen Meyer im Ramasuri-Frühschoppen - 22.12.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
"Ois Echt" bei Jürgen Meyer im Ramasuri Frühschoppen
Keine Fake-News sondern "Ois Echt" - und das ganze mit toller Live-Performance bei Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer im Ramasuri Studio

In der heutigen Zeit von Schönheitsoperationen, Lidstraffungen und Botoxbehandlungen fragt man sich zurecht, ob immer alles echt ist, was man da so sieht. Wir können bestätigen, dass „Ois Echt“ war - nämlich bei Jürgen Meyer im Ramasuri Frühschoppen. Sollten Sie diese Zeilen am frühen Sonntagmorgen nach dem Aufstehen verwirren, dann können wir etwas, passend zu Weihnachten, Licht ins Dunkle bringen.

„Ois Echt“, das sind fünf „gstandene Mannsbilder“ aus Freudenberg, die ins bester bayrische Mundart, getreu dem Motto „Folk fürs Volk“, musizieren. Und bei den begnadeten Musikern ist, wie der Name schon verrät, tatsächlich „alles echt“. „Bei uns werden die Fehler noch per Hand eingespielt“, verriet Gerhard Köbler, alias „Bifi“, lachend. Seit 2015 spielen er und seine 4 Mitstreiter (Hans Miesbeck, Sepp Zweck, Tobi Rauscher und Alois Heimler) zusammen und haben in dieser Zeit schon tolle Hits geliefert, die es sogar auf „Spotify“, „iTunes“ und anderen Streamingdiensten zu hören gibt. Dieses Jahr haben sie unter anderem „kein #Weihnachtslied“ herausgebracht - ein Lied, dass die Vorzüge eines „echten“ PVC-Baumes in lustiger Art und Weise hervorhebt. Wie man schon merkt, kommt es den fünf lustigen Musikanten, die eine hervorragende Live-Performance im Frühschoppen hinlegten, darauf an, „das Publikum mit humorvollen Texten und Melodien zum Mitsingen bestens zu unterhalten“.

Beste Unterhaltung garantierte „Ois Echt“ auch, als sie „Jürgen bei Ramasuri“ (im Original „Rudolph the rednosed reindeer“) performten, was nicht nur beim Frühschoppenmoderator selbst für große Lacher sorgte. „Meistens beruhen unsere Songtexte auf autobiographischen Begebenheiten“, philosophierte Hans, der Mann fürs texten, um dann bayrisch zu ergänzen „Also af dem, wos af da Stroaß so passiert“. Lustige Begebenheiten oder „das, was uns zutiefst bewegt“ vertonen „Ois Echt“ zu lustigen Liedern, die aber immer auch eine Botschaft vermitteln wollen. So zum Beispiel auch das Lied „Goschn haltn“, das in bester bayrischer Mundart zum Schweigen auffordert.

Aktuell haben die fünf Jungs nach intensiver Zeit im Tonstudio ihre zweite LP herausgebracht. Mit ihren neuen und alten Songs werden „Ois Echt“ ihre Zuhörer auch im kommenden Jahr verwöhnen. Infos zur Band und zu den Konzertterminen findet sie unter www.oisecht.de - definitiv hörenswert und höchst unterhaltsam und das Beste: Garantiet „Ois Echt!“

Merry Weihnachten - Denglish-Kurs mit Marc Terenzi im Ramasuri Frühschoppen am 15.12.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Merry Weihnachten von the one and only Denglish-Künstler Marc Terenzi
Sixx Paxx Star Marc Terenzi zu Gast bei Ramasuri Frühschoppenstarmoderator Jürgen Meyer - vielleicht bald schon zusammen auf Tournee? Mensch Meyer, das wär was.

Tänzer, Sänger, Stripper, Model, Teenie-Star, Dschungelkönig - was sich anhört wie ein richtiges Ramasuri war heute in einer Person vereint zu Gast bei Jürgen Meyer im Frühschoppen. Marc Terenzi gab sich die Ehre und erzählte uns im besten Denglish so allerlei interessante Geschichten.

Eigentlich hätte Marc Terenzi Scharfschütze werden sollen. Er stammt aus einer Militärfamilie, sein Onkel ist sogar Polizeichef in Boston und so schien die Karriere des kleinen Marc eigentlich schon vorgeprägt. Aber erstens kommt es immer anders und zweitens als man denkt. Und so wurde Marc zwar scharf, aber kein Schütze. „Ich wusste schon immer, dass ich auf der Bühne stehen wollte. Keiner aus meiner Familie machte Musik und mein Vater war auch nicht sehr begeistert davon. Aber meine Mutter unterstütze mich und brachte mich, hinter dem Rücken meines Vaters, zu Musical-Castings und so“, berichtete der sympathische Sänger. Als Frontmann der Band „Natural“ gelang ihm in den frühen 2000er Jahren der internationale Durchbruch. Nebenbei arbeitete der gutaussehende Amerikaner auch als Model. Natürlich wurde auch die Frauenwelt auf diesen schnuckeligen US-Import aufmerksam und so schnappte sich ihn keine Geringere als Sarah Connor. „Mit Sarah bin ich immer noch sehr gut befreundet, wir sind ‚best friends‘ und sehen uns zu Weihnachten wieder“, ergänzte der charmante Amerikaner. 

Mittlerweile ist Marc musiktechnisch als Solokünstler unterwegs bzw. Mitglied einer etwas anderen „Boyband“. Seit 2016 ist er nämlich Mitglied der „Sixx Paxx“ und macht das, was er am besten kann - Frauenherzen zum Schmelzen bringen. „Ich habe hart an meinem Körper gearbeitet, denn ich mache alles tausendprozentig oder gar nicht“, schmunzelte Marc. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen, da haben sich die intensiven Fitnesseinheiten doch gelohnt. „Es ist eine anspruchsvolle Show mit viel Musik und Choreografie, nicht nur Strippen.“ Unsere Mädels aus der Redaktion haben’s getestet und haben uns, nachdem wir sie aus ihrer Ohnmacht zurückgeholt haben, bestätigt, dass die Show „der Hammer“ ist.

Hammermäßig gut schnitt Marc dann auch 2017 beim RTL-Format „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ ab, als er sogar als Dschungelkönig aus Australien zurückkehrte. „Das war das Härteste was ich jemals gemacht habe. Ich hatte große Panik vor Spinnen, aber wenn du diese Prüfungen bestehst, dann hast du einfach ein tolles Gefühl und du weißt, dass du alles schaffen kannst“, erinnerte sich Marc. 

Nach seiner aktiven Zeit auf der Bühne möchte Marc Terenzi im Bereich Fitness- und Motivationscoaching arbeiten. Aber bis dahin hoffen wir, dass wir ihn noch viele Stunden - angezogen oder nicht - auf den Bühnen der Welt bewundern dürfen. Wer Marc live sehen will, der kann sich unter https://sixxpaxx.com/marc-terenzi/ Anregungen holen oder ihm einfach auf Instagram (marc_terenzi) folgen. 

P.S. Marc hat Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer angeboten mit ihm und den Sixx Paxx auf Tour zu gehen - wir halten euch auf dem Laufenden. Mensch Meyer, das wär doch was ;)

Frühschoppen on Tour mitten aus dem Winterwonderland Galtür - 08.12.2019

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Wenn die Engel reisen - bestes Wetter beim Ramasuri Ski-Opening in Galtür
Volle Pistenpower, beste Stimmung und einfach tolles Wetter - so in etwa lässt sich das Ski-Opening 2019 zusammenfassen. Und vielleicht sehen wir auf diesem Bild schon den ersten Zipfelbobweltmeister - möglich ist alles, aber der Spaß steh an erster Stelle.

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt, erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann fährt die Oberpfalz nach Galtür - und zwar zum Ramasuri Ski-Opening im Winterwonderland Galtür. Traumhaftes Skiwetter, bestens präparierte Pisten, richtig gute Stimmung beim Apres-Ski und mittendrin die Jungs und Mädels von Ramasuri. Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer ließ es sich natürlich nicht nehmen in dieser zauberhaften Kulisse zum traditionellen Frühschoppen zu laden. Mit dabei waren unter anderem Markus Pleyer, Corinna Ducheck, Oliver Pongratz von Generation Snow, Martin Lorenz von den Bergbahnen Galtür und ein hochdekorierter, medaillenbehangener Riesenslalomweltmeister.

Oliver Pongratz zog schon am Sonntag Vormittag ein kurzes Fazit: "Es war einfach genial. Die Pisten super, das Wetter top, die Schneelage wunderbar - Skifahrerherz was willst du mehr!" Seit nunmehr 15 Jahren organisiert Oliver mit dem Team von Generation Snow das Ramasuri Ski-Opening in Galtür und es ist "jedes mal wieder ein Highlight, wenn die Oberpfälzer hier im Paznauntal Einzug halten." Auch Martin Lorenz von den Bergbahnen Galtür betonte noch einmal: "Es ist wie Familie, man kennt sich mittlerweile und genau das ist es auch, was Galtür ausmacht - es ist einfach familiär, die Hütten sind urig und man kennt sich und hat miteinander Spaß." Wir können auch nur herzlichen Dank an die Bergbahnen Galtür sagen, dass sie es jedes Jahr schaffen, top-präparierte Pisten für uns hin zu zaubern. "Dieses Jahr wars nochmal eine besondere Herausforderung, wegen der Zipfelbob-WM, sicherlich das Highlight des Ski-Openings", betont der sympathische Tiroler. 

"Und da komm ich dann ins Spiel", ergänze Frühaufsteher Markus Pleyer, der nicht nur beim Radio am Morgen der erste ist, den man hören kann, sondern auch am Frühstücksbuffet der erste, den man sehen kann. Aber soviel Dynamik erfordert natürlich besondere Vorbereitung, schließlich hat sich Markus 14 Jahre lang auf den WM-Titelkampf im Zipfelbob vorbereitet. "Allerdings auf Ski, aber ich fahr jede schwarze Piste runter, sogar mit geschlossenen Augen, schließlich kenn ich das Ski-Gebiet in- und auswendig." Große Töne, mal sehen ob es zum Weltmeistertitel reicht. 

Apropos Weltmeister, der war nämlich auch im Frühschoppen zu Gast. Kein geringerer als Philipp Schörghofer, der im letzten Jahr leider seine tolle Karriere verletzungsbedingt beenden musste, gab sich die Ehre und wusste so einiges über den großen Weltcup-Skizirkus zu berichten. "60 Prozent macht der Kopf aus", so der 36-jährige" denn Skifahren können die Jungs alle. Aber wenn du dich dann die Pisten hinunter stürzt, dann entscheidet die mentale Stärke." Große Sorgen machte sich Schörghofer nicht um seine Gesundheit und war der Hang auch noch so steil, etwas das er mit Markus Pleyer gemeinsam hat. "Nein, man vertraut natürlich als Profi auf seine Fähigkeiten. Es ist wie beim Autofahren, nachdem man den Führerschein bestanden hat, fährt man natürlich erstmal etwas langsamer, aber später gibt man natürlich Gas", schmunzelte der Mannschaftsweltmeister von 2013 und 2015. Mittlerweile hat sich der dynamische Österreicher vom aktiven Profi-Rennsport verabschiedet, ganz weggekommen davon ist er aber nicht: "Ich hab den Übergang in die Zeit nach der aktiven Karriere ganz gut hinbekommen, glaube ich, und bin jetzt als Markenbotschafter und Kommentator unterwegs, etwas, das mir auch sehr viel Spaß macht!" Wir von Radio Ramasuri wünschen Philipp natürlich auch eine erfolgreiche Karriere nach der Karriere, der charmante Sportsmann hat es sich definitiv verdient.

Die letzte im Bunde, die auch gerne Zipfelbobweltmeisterin werden würde, ist Corinna Ducheck, die "zuhause schon mal Trockenübungen gemacht hat - also natürlich mit dem Zipfelbob". Ihre Leidenschaft fürs Skifahren hat die stets gut gelaunte Moderatorin in ihrer Zeit bei Radio Ramasuri wieder für sich entdeckt. "Ich hab es in der Schule mal gelernt, aber bin dann zehn Jahre lang nicht gefahren. Das tolle ist, Skifahren verlernt man irgendwie nicht, und das Ski-Opening ist natürlich ein absolutes Muss". Ob es für die Trockenübungsweltmeisterin dann zum Titel reicht oder ob ihr doch der blindfahrende Markus Pleyer den Tagessieg streitig machen kann, das entscheidet sich am frühen Nachmittag, wenn viele motivierte Teilnehmer versuchen werden als erster Zipfelbobweltmeister in die Analen einzugehen.

Und wer jetzt Lust bekommen hat auf das nasse Weiß, der muss nicht traurig sein, dass er das Ski-Opening verpasst hat, denn auf http://www.generation-snow.de gibt es bereits die tollen Tagesskifahrt-Events zu buchen, Pistengaudi garantiert. Das Team von Ramasuri wünscht einen schönen 2. Advent und unseren Teilnehmern heute Nachmittag "Hals- und Zipfel(bob)bruch".

„Es lebe die Oberpfalz“ - Früschoppen mit Barbari Bavarii am 01.12.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
"Ein Leben lang, blau und weiß ein Leben lang..." - der Name ist Programm: Barbari Bavarii zu Gast bei Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer
"Komisch, frech, zünftig, bayrisch" - ihr Song "Verwandt mit Schand" ging so viral, dass sogar ihre Mütter den Jungs zeigen mussten, was sie da auf WhatsApp erhalten haben - Barbari Bavarii sorgt einfach für gute Laune, auch im Ramasuri Frühschoppen.

Was haben der Ramasuri Frühschoppen und Barbari Bavarii gemeinsam? Bayrisch, zünftig und es gibt immer was zu lachen. Dieses Mal hatte Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer die drei in bester Oberpfälzer Mundart musizierenden Jungs zum gemeinsamen Frühstück eingeladen und wie immer gab es viel zu reden und lachen.

Barbari Bavarii - der Name ist Programm. Songs voll mit bayrischem Humor präsentieren Weiti, Rosi und Beda ihren Zuhörern, Lachflash garantiert. Die Band, die aus Langeweile in der Schule entstand feiert 2020 ihr zehnjähriges Jubiläum, „wobei wir nie gedacht hätten, dass des mal so lang geht“, so die drei sympathischen Jungs. Am 10.01.2020 spielen die drei in der Arena Speichersdorf ihr Jubiläumskonzert und das ausgerechnet im fernen Franken, „dou wou uns eh koina vastaiht“, ergänzt Rosi. Darum würden sich die drei Musiker auch über Unterstützung aus ihrer Heimat freuen. „Es wird ein toller Abend, Highlights aus zehn Jahren und mit Sicherheit viel zu lachen - einfach ein tolles Weihnachtsgeschenk“, ergänzt Weiti schmunzelnd.

Ein weiteres Highlight ist für Barbari Bavarii sicherlich auch ihr Auftritt beim Oberpfalzfestival in Tännesberg, wo die drei vor 5000 Besuchern spielen werden. Am 18.07.2020, Karten gibts übrigens unter https://www.okticket.de/tickets-oberpfalzfestival-taennesberg-2020-taennesberg-sportgelaende-2020-07-18-e29220?event_id=29220&cookiecheck=true, stehen sie dann zusammen mit Kim Wilde und DJ Ötzi auf der Bühne, was vor allem bei Weiti für leuchtende Kinderaugen gesorgt hat. „Jeder kennt zumindest einen Song von DJ Ötzi, den er mitsingen kann - das ist schon ein absolutes Highlight mit so einem Star auftreten zu dürfen“, erklärt er voller Vorfreude. 

Ihr aktuelles Programm „Sepp der Durchschnittsdepp“ gibt es, wie auch die drei vorherigen Programme, auf CD, dieses Mal sogar auf Doppel-CD, weil die Erzählung vom durchschnittlichen Sepp, der aus dem Alltag ausbrechen will und nach Höherem strebt, als Hörbuch enthalten ist. 2020 wollen es die drei Musikusse etwas ruhiger angehen lassen, „nicht weil wir in Altersteilzeit gehen, sondern weil was Neues in Planung ist“ - wenn das mal keine guten Neuigkeiten sind. Wer mehr über die drei lustigen Oberpfälzer und ihre Termine erfahren möchte, dem sei ihre Website https://barbari-bavarii.de/ ans Herz gelegt. Und da Beda, Weiti und Rosi auch Hipster sind, gibts Barbari Bavarii auch auf Instagramm - reinschauen lohnt sich. 

Frühschoppen mit ganz viel Geschmack: "The Taste"-Halbfinalistin Maria Frank - 24.11.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
"Löffelchen mal anders" - Jürgen Meyer wird kulinarisch aufgeklärt
Maria Frank, bekannt für ihre tollen Löffelkreation aus "The Taste", mit ihrem Ehemann Markus und ihrer Tochter Lena zu Gast im Ramasuri Frühschoppen bei Jürgen Meyer.

Dass Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer ein Mann mit Geschmack ist, wissen wir alle. Dass es im Ramasuri Frühschoppen ein schmackhaftes Frühstück gibt, ist ein offenes Geheimnis. Und dass unsere Frühschoppengäste wahre Leckerbissen sind, hat Tradition. Wenn dann aber ein Gast kommt, der wirklich weiß, was schmackhaft ist und es mit seinem bzw. in diesem Fall ihren Geschmackssinn bis ins Halbfinale der TV-Show "The Taste" schafft, dann ist das wirklich ein Highlight. Und so durfte Jürgen Meyer heute mit der 51-jährigen Maria Frank aus Pullenreuth frühstücken, die vor kurzem noch nationale und internationale Starköche mit ihren Kreationen auf dem kleinen Löffelchen verzaubert hat.

"Wenn du mit 51 Jahren jede Woche unoperiert vor der Kamera stehst, dann ist das mutig", so die charmante Genusskünstlerin aus der Oberpfalz. Viele Momente waren spannend während sie sich bis ins Halbfinale bei "The Taste" gekocht hat, aber eine Löffelkreation ist ihr in besonderer Erinnerung geblieben. "Der Spanien-Löffel, der kam so richtig gut an. Und wenn sich nach der Sendung ein Starkoch bei dir nach dem Rezept für die Soße erkundigt, dann macht einen das schon irgendwie stolz", erinnert sich Maria. Zeitdruck, Nervosität vor den Zuschauermassen, unbekannte Aufgaben und ein Gasherd waren die größten Herausforderungen in ihrer Zeit bei "The Taste". Ein Gasherd? "Ja, denn zuhause habe ich einen Induktionsherd und der macht alles was ich will. Und dort, naja da war ich anfangs schon ein wenig überfordert", gibt die Kreativköchin zu. "Maria und der Gasherd, das geht gar nicht", so lautete ihr Fazit damals in der Show - für das ging es aber dann doch ziemlich weit. 

Rivalen waren sie vor der Kamera, aber im Privaten hat Maria immer noch Kontakt mit einigen der Kandidaten. "Mit Tobi und Michi telefoniere ich schon öfter noch. Man besucht sich auch und kocht dann gemeinsam, es ist ein richtiges Miteinander", so die bescheidene Pullenreutherin, deren Tochter Lena sie für die Show angemeldet hatte: "Ich dachte Mama hat das wirklich drauf, sie kocht sehr gut und als ich dann den Facebook-Aufruf sah, da musste ich sie einfach anmelden." Bereut hat Lena es nicht und auch Maria zeigte sich begeistert von dieser einmaligen Erfahrung. "Alexander Herrmann ist schon echt genial, so authentisch, freundlich, perfekt - einfach ein phänomenaler Koch", schwärmt Maria heute noch von ihren zahlreichen Begegnungen mit dem Spitzenkoch.

Apropos Spitzenkoch - zuhause in der Oberpfalz führt Maria Frank ihren Partyservice "Event & Passion" einfach spitzenmäßig. "Wir kreieren zusammen mit unseren Kunden immer wieder neue Menüs, alles wird individuell geplant und gestaltet, es ist also nichts einfach von der Stange", erklärt Maria, die seit Kurzem von Ihrer Tochter Lena im Unternehmen unterstützt wird. Und auch Ehemann Markus mischt fleißig mit, zum einen als "Head of Smoker" (ja, der Mann gehört an der Grill) und zum anderen als Mann, der ganz individuelle Dekostücke schafft. "Er hat mich vor vier Jahren auch inspiriert wieder mit dem Kochen anzufangen", so die stets gut gelaunte Oberpfälzerin, die zwischenzeitlich in ganz Deutschland als Gestalttherapeutin unterwegs war. Gesagt, getan - seit vier Jahren macht "Event&Passion" Hochzeiten, Familienfeiern und Firmenevents zu etwas ganz Besonderen, eben weil in jeglicher Hinsicht mit viel Geschmack gearbeitet wird. Wer mehr über den beliebten Party-Service aus Pullenreuth erfahren möchte, der findet unter https://www.event-passion.de die passenden Informationen. "Und vielleicht gibts ja sogar irgendwann mal ein Kochbuch", scherzt Tochter Lena. Man weiß ja nie, zu was die Tochter ihre Mama noch so bringt.

Frühschoppen on (Reise-)Tour: Die 1. Weidner Foto- und Reisetage mit „Die Allerscheynst’n“ - 17.11.2019

© Bild: Max Janker | Ramasuri
"Die Allerscheynst'n" und der Rest - Frühschoppen on Tour auf den 1. Weidener Foto- und Reisetagen
Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und sein Team (Sonja Diesenbacher und Manuel Marx) bereiten sich mit den Allerscheynst'n schon mal vor für die nächste große Reise - das Ramasuri-Ski-Opening in Galltür am 06. bis 08. Dezember.

Dass bei Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer immer nur schöne und tolle Leute in seinem Frühschoppen zu hören sind, steht außer Frage. Aber heute beim Frühschoppen on Tour aus der Weidner Max-Reger-Halle traf er auf „Die Allerscheynst‘n“. Anlässlich der 1. Weidner Foto- und Reisetage spielten die, namentlich Martin und Vitus, nämlich zünftig auf. Und so unterhielt man sich übers Fotografieren, das Reisen, die Musik und das Ramasuri Ski-Opening in Galltür.

Das Ramasuri Ski-Opening in Galltür? Ja, denn dort werden „Die Allerscheynst‘n“ für beste Hüttengaudi sorgen. Zum dritten Mal sind die zwei Musiker, in dieser Besetzung seit 2015 aktiv, dabei und gehören somit quasi schon zum Ski-Opening Inventar. „Mit Schneemobilen werden wir dann von Hütte zu Hütte gebracht und dann wird’s zünftig“, weiß Vitus aus Erfahrung zu berichten. Und wer die beiden mal live gehört hat, der kann nur bestätigen, dass hier beste Unterhaltung garantiert ist.

Auch Oliver Pongratz, der Organisator des Ramasuri-Ski-Openings, konnte mit einigen Neuerungen aufwarten: „Die große XXL Apres-Ski-Party mit den ‚Funky Blues Rabbits’ geht dieses Mal bis 21 Uhr. Und ein absolutes Highlight wartet dann mit der 1. Ramasuri Zipfelbob WM am Sonntag den 08.12 ab 10:45 mit tollen Preisen und jeder Menge Spaß!“ Oliver hat dabei wieder ein „Rundum-Sorglos-Paket“ erstellt, so dass der Urlaub beginnt, sobald man im Reisebus sitzt. „Und obwohl alles überall teuerer wird, konnten wir den Preis halten. Ab 245 Euro kann man das Wochenende vom 6.12 bis 8.12 in Galltür verbringen, viele Highlights wie kostenloser Skitest schon inklusiv“, ergänzt der charmante Cheforganisator.

Rund ums Reisen geht es eben auch auf den 1. Weidner Foto- und Reisetagen. Von Städtetrips bis hin zu Reisen in ferne Länder, Infos aus erster Hand gibts heute noch bis 17 Uhr in der Max-Reger-Halle Weiden - der Eintritt ist frei. Und auch das nötige Fotoequipment ist bei diversen Ausstellern zu finden, so dass den perfekten Urlaubsfotos nichts mehr entgegen steht. Nachmittags gibt es auch noch zahlreiche Vorträge über lohnenswerte Reiseziele, also vorbeischauen, sich ausrüsten und dann ab in die Sonne.
Oder in den Schnee zum 16. Ramasuri-Ski-Opening in Galltür. Mehr Informationen zum Ski-Opening, Freiplätzen, Abfahrtsorten und alles Wissenwerte gibts es unter www.ramasuri.de und www.generation-snow.de - apropos Snow: da schaut’s momentan schon sehr gut aus, denn bis Ende der Woche sollen in Galltür 50cm des weißen Wintertraums liegen. Also ab auf die Piste zum Schiiiiiiii-fooaaan!

Ein dreifaches Helau auf den Ramasuri Frühschoppen on Tour - 10.11.2019

© Bild: Daniel Sommer | Ramasuri
Ramasuri - Helau: Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und seine Gäste aus dem Reich der Narretei
Die fünfte Jahreszeit kann kommen! Arthur Triode (Präsident des LVO), Jürgen Trescher (1. Vorsitzender des Vereins Neustädter Faschingszug e.V.) und Tanja Gradl (1. Vorsitzende der FG Plößberg) fiebern dem Faschingsbeginn am 11.11. entgegen.

Am 11.11. geht sie wieder los - die fünfte Jahreszeit. Traditionell wird der Fasching in der Oberpfalz groß gefeiert und deswegen machte sich Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer mit seinem Team auf nach Neustadt an der Waldnaab, wo er mit Arthur Troidl (Präsident des Landesverbandes ostbayerischer Faschingsgesellschaften), Jürgen Trescher (1. Vorsitzender des Vereins Neustädter Faschingszug e.V.) und Tanja Gradl (1. Vorsitzende der Faschingsgesellschaft Plößberg) nicht nur frühstückte, sondern auch ausgiebig plauderte.

Seit drei Jahren Präsident des LVO, davor jahrelang Regionalpräsident der Oberpfalz im LVO, 1. Vorsitzender des Faschingsvereins in Neustadt und dort auch noch Prinz - das Faschingsvirus hat Arthur Troidl infiziert. „Wenn’s dich einmal gepackt hat, dann lässts dich nicht mehr los!“, so der sympathische Faschingsmatador. Beinahe 90 Faschingsgesellschaften weiß er unter seiner Führung, viel Arbeit wie er zugibt: „Ehrungen vornehmen, Bälle besuchen, bei Fragen helfen, Gardetreffen veranstalten und vieles mehr!“ Für den gebürtigen Neustädter gibt es aber auch einige Highlights in der fünften Jahreszeit: „So dürfen wir jedes Jahr mit jeweils einem Prinzenpaar aus Niederbayern und der Oberpfalz die bayerische Staatskanzlei besuchen und da lernt man die Facetten einiger Ministerpräsidenten schon ganz gut kennen!“ Auch im Bundeskanzleramt war er schon dreimal und in Veitshöchheim, dort allerdings nicht im Auftrag des LVO, sondern in seiner Funktion als Gefreiter in der Leibgarde, die das Prinzenpaar aus Neustadt am Faschingswochenende begleitet und beschützt. „Dafür nehm ich mir sogar als Präsident frei“, so Troidl, der den sehr facettenreich gefeierten bayerischen Fasching einfach im Blut trägt.

Tanja Gradls Faschingskarriere hat sie auch allerhand erleben lassen, aber im Radio wollte sie nicht alles davon Preis geben. „Manches behält man lieber für sich, auch wenn’s teilweise schon echt lustig zu geht“, so die Plößberger Frohnatur. Gardemädchen, Prinzessin, Trainerin, Präsidentin und nun 1. Vorsitzende - das Faschingsvirus hat auch bei ihr voll zugeschlagen. 230 Mitglieder hat ihre Faschingsgesellschaft, 140 davon aktiv - eine stattliche Zahl. „Wir haben ganz viele Jugendliche, die gerne tanzen, egal ob Kleidergröße 34 oder 46 - wichtig ist, dass man Spaß am Tanzen hat“, so die Frau mit dem, laut Jürgen Meyer, schönsten Lachen der Oberpfalz. Besonders stolz ist Tanja auf die Gemeinschaft, nicht nur innerhalb ihrer eigenen Gesellschaft sondern auch unter den verschiedenen Faschingsvereinen. „Konkurrenzdenken ist da fehl am Platz, wir feiern einfach alle miteinander den Fasching“, so die charmante Plößbergerin. 

Auch Jürgen Trescher ist schon lange Zeit im Fasching aktiv, „erst als Prinz, dann als Elfer und jetzt als Vorsitzender!“ Der Verein Neustädter Faschingszug e.V. ist mit seinen 500 Mitgliedern einer der größten Vereine der Kreisstadt. „Auch unter dem Jahr gibt es viel zu tun, quasi, nach dem Fasching ist vor dem Fasching - ein Ganzjahresjob“, so Trescher. Angetan hat es ihm vor allem die große Jugendarbeit und die Brauchtumspflege, die in Neustadt auch groß geschrieben wird: „Ob Verheiratung des Prinzenpaares, die Mobilmachung oder die Sitte des Prinzenpaares in der Nacht nach dem größten Faschingsumzug der nördlichen Oberpfalz, wir achten schon darauf, dass diese Traditionen erhalten bleiben!“ Bei einem jedoch waren sich alle schnell einig: „Fasching feiern ist eine Riesengaudi, auch wenn’s als Verantwortlicher durchaus auch stressig sein kann!“

Wer mehr zur Plößberger Prunksitzing oder dem Plößberger Gaudiwurm (http://fg-ploessberg.de), dem Neustäder Lumpenball oder dem großen Neustädter Faschingszug ( https://www.faschingsverein-neustadt.com) bzw. den verschiedenen Gardetreffen oder dem Ostbayerischen Faschingszug in Regensburg (https://www.fasching-lvo.de) erfahren möchte, der kann sich auf entsprechenden Seiten informieren. Wir wünschen viel Kraft und Spaß und verabschieden uns mit einem dreifachen Ramasuri - Helau. Und wer weiß, vielleicht sind die wilden Weiber von Ramasuri auch dieses Jahr auf dem Lumpenball in Neustadt zu Gast. 

Drah di net um, der Kommisar geht um - im Ramasuri Frühschoppen am 03.11.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Großaufgebot der Polizei im Ramasuri Frühschoppen
Jürgen Meyer und seine Gäste von der Bundes-, Landes- und Kriminalpolizei - mit SICHERHEIT ein großartiges Team

Großeinsatz der Polizei im Ramasuri Studio. Die Bundes-, Landes- und Kriminalpolizei führten heute ein intensives Verhör mit Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer - oder eher andersrum. Bei einem zünftigen bayrischen Frühstück verrieten die Vertreter der Polizei so allerlei Interessantes und berichteten über SenSiWen, ein empfehlenswertes Sicherheitsprogramm für Senioren in Weiden und Umgebung.

Polizeidirektor Klaus Müller, Polizeidirektor Gerhard Höfler und Kriminaloberrat Jürgen Dodell - heute war Rang und Namen der Polizei in und rund um Weiden zu Gast im Ramasuri Frühschoppen. Man munkelte ja, dass die Herren direkt vom 28. Bürger- und Polizeiball, der gestern Abend ein voller Erfolg in der Max-Reger-Halle war, ins Studio gekommen sind, aber Jürgen Meyer, der den gestrigen Galaabend moderiert hatte, konnte dies nach intensiver Recherche so nicht bestätigen. „Es wurde viel getanzt, viel gelacht - es war ein toller Abend“, so die einhellige Meinung der Frühschoppengäste.
Gestern war es mit Sicherheit ein gelungener Abend für Jung und Alt, heute stand das Thema Sicherheit für Senioren auf dem Programm. Senioren Sicherheit Weiden - kurz SenSiWen - ist ein absolut empfehlenswertes Sicherheitsprogramm für Senioren und Interessierte, das sich mittlerweile in der sechsten Auflage befindet. Zwischen acht bis zehn kostenlose Themenabende pro Jahr informieren die Bürger und Bürgerinnen in und rund um Weiden zu aktuellen Sicherheitsfragen oder bieten einfach einen Einblick in die Arbeit der verschiedenen Sicherheitsbehörden. Egal ob Trickbetrug, Internetkriminalität oder Zivilcourage - das Programm SenSiWen unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Kurt Seggewiß bietet allen Interessierten Informationen aus erster Hand und lädt zum Mitmachen ein. So steht in Kürze der Themenabend „112“ an, bei dem die ILS (Integrierte Leitstelle) und der Rettungshubschrauber auf dem Flugplatz in Weiden/Latsch besichtigt werden können. „Feuerwehr, Polizei, Leitstelle, BRK - alle arbeiten Hand und Hand und sorgen für die Sicherheit der Bürger- und Bürgerinnen“, so Polizeidirektor Müller. Oberkommisar Dodell ergänzte: „Und das mit Erfolg, denn Weiden ist eine sehr sichere Stadt, das kann mit vielen Statistiken belegt werden!“
Für mehr Sicherheit sorgt übrigens auch die Puppenbühne der Polizei Weiden, eine von nur drei Polizei-Puppenbühnen in Bayern. Mit ihren drei verschiedenen Stücken erreichen die Polizisten auch hier jung und alt und leisten Präventionsarbeit auf verschiedenen Gebieten, wie zum Beispiel Verkehrssicherheit („Der verzauberte Kaspar“ - für Kinder) oder aber auch Seniorensicherheit („Erna“). „Man erinnert sich an seine Jugendzeit, es ist einfach etwas Zeitloses, das immer gut ankommt“, erinnerte sich Gastgeber Jürgen Meyer.
Wenn Sie nun auf den Geschmack gekommen sind und sich für einen oder mehrere Themenabende von SenSiWen interessieren, dann können Sie sich ganz einfach im Maria-Seltmann-Haus Weiden oder bei allen Polizeidienstellen in Weiden dafür anmelden. Vorbeischauen lohnt sich - mit SICHERHEIT.

Gasdes Gäste auf der Consumenta: Frühschoppen on Tour mit der Comödie Fürth - 27.10.2019

© Bild: Max Janker | Ramasuri
Gasdes Gäste auf der Consumenta - "Der Doch is gloffn"
Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben, aber "Der Doch is gloffn" - und der flüssige Käsekuchen auch. Frühschoppentalk mit Marcel Gasde von der Comödie Fürth. Von links nach rechts: Sonja Diesenbacher, Marcel Gasdes, Alexander Göttlicher und Jürgen Meyer.

Wenn die Consumenta in Nürnberg ruft, dann ist es höchste Zeit für einen Ramasuri Frühschoppen on Tour. Und so war Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer am heutigen Sonntag in der Messehalle 1 in Nürnberg zu finden - nicht jedoch ohne einen interessanten Gesprächspartner an seiner Seite - Marcel Gasde, Geschäftsführer der Comödie Fürth. Und der verwöhnte den Frühschoppengastgeber dann auch mit allerlei unterhaltsamen Talk und flüssigen Käsekuchen.

Die Comödie in Fürth - das Kulttheater Nummer 1 in Franken und darüber hinaus - hatte sie alle. Von Mario Barth über Bülant Ceylan - alle großen Künstler und Comedians waren hier schon zu sehen, eine Tatsache die Geschäftsführer Marcel Gasde „schon ein bisschen stolz macht“. Stolz darf er auch auf die Comödie selbst sein, ein Haus mit langer Tradition. 1906 erbaut, vor 22 Jahren dann für 4 Millionen D-Mark umgebaut, erstrahlt Frankens Kulttheater seitdem in neuen Glanz, ohne jedoch von seinem ursprünglichen Charme eingebüßt zu haben. Jeden Tag gibt es Programm im Haus am Comödienplatz 1 (der Straßenname war übrigens ein Geschenk des Fürther OBs), „außer Montags, da haben wir zu, da halten wir‘s wie die Friseure!“, so der sympathische Geschäftsführer, den der Erfolg nicht verändert hat, weil er „ja früher schon ein Arschloch war“. Mit viel Charme und Augenzwinkern wartete Gasde übrigens auch mit einigen Anekdoten zu seinem eigenen Leben auf. So ist er früher mit Volker Heißmann, der sein Klassenkamerad war, auch zur Consumenta gefahren und „morgens ohne Tüte in die U-Bahn gestiegen und abends, ungelogen, mit 27 vollen Tüten zurückgekehrt. Wir haben einfach alles mitgenommen, was wir kriegen konnten.“

In der Comödie Fürth kriegen Sie übrigens auch alles, denn anders als in herkömmlichen Theatern, sitzt man hier nicht in Reihen sondern an Tischen. „Zudem kann man im Haus auch sehr gut essen, es gibt große fränkischen Portionen, es ist also ein Rundum-Sorglos-Paket, das wir mit unserem ‚Comedy Leckerbissen’ anbieten“, so Gasde. Und Gasdes Gäste gehen meist auch mit Bauchschmerzen nach Hause, nicht wegen des Essens, sondern weil es immer viel zu lachen gibt in der Comödie, die auch für den Rest des Jahres mit einem tollen Programm aufwartet. So gibt es ab November „Die lustige Witwe“ zu sehen, eine witzige Operette, dargestellt von einem großen Ensemble - „wirklich pfiffig, jazzig, einfach ein Knaller“, weiß der humorvolle Geschäftsführer zu berichten. Zudem steht am Samstag, den 02. November, die nächste  „Bläid Night“ vor der Tür, moderiert von Marcel Gaste, der ein abwechslungsreiches Programm mit vielen Lachern verspricht, denn „jeder Künstler steht nur zehn Minuten auf der Bühne und somit ist ein Gagfeuerwerk garantiert!“ - absolut sehenswert das Ganze.

Karten und Gutscheine (auch als Last-Minute-Geschenk zum Selbst-Ausdrucken) für diese und andere Highlights gibt es unter www.comoedie.de oder aber sie schauen bis nächsten Sonntag auf der Consumenta in Halle 1 am Stand der Consumenta vorbei. Dort können sie während der Messezeit zusätzlich 10 Prozent auf alle Tickets sparen und gleichzeitig ihr Können als „Witze-Erzähler“ live auf der Bühne dort ausprobieren - wenn er zündet, gibts sogar einen Preis, zum Beispiel ein T-Shirt, das Sie als „Subba Dübb“ auszeichnet. Vorbeischauen lohnt sich in diesem Fall gleich doppelt.

Der Deutsche, der süßer ist als türkischer Honig: Özcan Cosar im Ramasuri Frühschoppen - 20.10.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Ganz bestimmt nicht "Old School" - Özcan Cosar und Jürgen Meyer
Der Deutschtürke Özcan Kosar sorgt momentan für große Lacher mit seinem Programm "Old School - die Zukunft kann warten" - und natürlich auch heute im Ramasuri Frühschoppen bei Jürgen Meyer.

Wenn es statt frischen Weißwürsten süße Croissants und Cappuccino statt schwarzen Kaffee gibt, dann hat Jürgen Meyer einen besonderen Gast zum Frühschoppen eingeladen. Özcan Cosar, 2019 mit dem Deutschen Comedypreis in der Kategorie bester Newcomer ausgezeichnet, gab sich heute die Ehre und einige Insider von sich Preis.

Comedian, Schauspieler, Moderator, Teilnehmer bei „Let’s Dance“, Frauenschwarm, Kabarettist - der Deutsch-Türke Öczan Cosar ist ein wahrer Alleskönner - und Zahnarzthelferin. Tatsächlich hat er nämlich eine Ausbildung zum Zahnarzthelfer absolviert, Problem nur, dass es zur damaligen Zeit ein reiner Frauenberuf war und seine Urkunde ihn deswegen als Zahnarzthelferin Özcan Cosar auswies. Eine Tatsache, die er in seinen Comedy-Programmen immer wieder verarbeitet, denn „die Zahnarzthelferin steckt immer in mir drin“, so der lustige Deutsch-Türke.

In seinem aktuellen Programm „Old School, die Zukunft kann warten“ geht es um eine Zeitreise von der Jugendzeit in die Gegenwart. Sicher spannend von Özcan zu hören, wie er es verarbeitet, dass es bei ihm „immer nur Topstar Cola und Markenklamotten vom türkischen Basar anstatt dem Orginal“ gab. Auf eine einzigartig humorvolle Weise nimmt der sympathische Stuttgarter sein Publikum mit ins Programm, „denn so ein Bühnenprogramm ist schließlich organisch - es ist live und lebt!“ Sein Glück beim Kabarett fand Öczan eher zufällig oder besser gesagt gezwungenermaßen - ein Freund von ihm hatte einen Auftritt organisiert und als er Bammel bekam und absagen wollte, ließ ihn sein Freund und Organisator keine Wahl - „Zum Glück gezwungen kann man sagen“, ergänzte der charmante Comedy-Star.

Sein neues Programm „Cosar Nostra - Organisierte Comedy“, das 2020 auf die Bühne kommt, handelt von einer Reise durch die Geschichte der Menschheit in der das Lachen der Menschen analysiert wird - Özcan handelt alle Zeitaltet ab, „von der Antike bis in die Gegenwart, ja sogar über die Zukunft ohne die wegrationalisierten Comedians wird berichtet.“ Mehr zum Alleskönner und zur Zahnarzthelferin gibt es unter https://cosar.tv/ - natürlich auch Tickets für seine Show, die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Einzigartig, eine Rarität - aber noch lange nicht Antik: Ludwig Hofmaier im Ramasuri Frühschoppen - 13.10.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Einzigartik aber nicht antik - Ludwig Hofmaier im Ramasuri Frühschoppen
Soweit die "Hände" tragen - in seinem Fall damals bis nach Rom und heute ins Ramasuri Frühschoppenstudio zu Moderator Jürge Meyer: Ludwig Hofmaier, der Lucky aus "Bares für Rares", hatte viel zu erzählen.

Ob Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer bei seinem heutigen Gast gepunktet hätte, wenn er ihm Weißwürste aus dem Jahr 1984 aufgetischt hätte, darf bezweifelt werden. Doch dass sich Ludwig Hofmaier, der Lucky aus "Bares für Rares", mit Antiquitäten gut auskennt, das steht außer Frage, genauso wie die Tatsache, dass er die frischen Weißwürste und knackigen Brezen im Frühschoppenstudio genossen hat.
Ludwig Hofmaier ist Kult - soviel ist klar. Jeder, der den sympathischen Oberpfälzer schon einmal bei "Bares oder Rares" im ZDF gesehen hat, hat sich bestimmt über seine typisch oberpfälzische Art amüsiert - hart aber herzlich, einfach liebenswert und definitiv einzigartig. Einzigartig war sicher auch der Weg, wie Lucky bei der Show gelandet ist: "Ich hab so einen Antikmarkt in Bonn ghaltn und plötzlich warn da Leute mit einer Kamera an meinem Stand. Ich hab sie dann gefragt `Was macht's ihr denn da?` und dann habens gesagt, sie suchen jemand für eine Sendung im Fernsehen der sich mit Antiquitäten auskennt." Die Leute vom Fernsehen wollten dann unseren Lucky zum Casting einladen, doch der charmante Oberpfälzer sagte ab. "Naaa, a Casting, des lass ma bleim, des is nix für mi. Wenns ihr mi wollts, na dann rührts eich halt bei mir" - und zwei Wochen später erhielt er die Antwort, dass er Teil der Show sein sollte.
Antiquitäten haben sein Leben aber schon weit vor der Show geprägt - 60 Jahre ist er jetzt schon im "Trödelbusiness". Seine ersten Handelserfolge erzielte er im zarten Alter von sechs Jahren, immer unterstützt von seinen Eltern bzw. später von seiner Frau. Mittlerweile hat er eine ganzes Haus voll von gesammelten Stücken. Darunter war auch einmal sein teuerstes Stück, eine barocke Madonnenfigur, die er in Frankreich für 1000 DM erstanden hatte und die dann auf einer Auktion für 40000 DM über den Tisch ging. "Die Jahre bringen die Erfahrung, irgendwann merkt man schon was alt und wertvoll ist und was nicht! Wenn ich da ein Buch lesen soll, drei Stunden lang, dann weiß ich danach ja wieder nicht was da drinsteht!" Einfach kultig, der Lucky, aber nicht erst seit seiner Fernsehzeit.
Berühmtheit erlangte das oberpfälzer Urgestein schon viel früher, als er 1964 von Regensburg nach Rom pilgerte - das Ganze aber auf Händen laufend. "I hab sogar a richtige Audienz kriegt vom Papst, Paul IV war des damals, und der hat die höchste Freid ghabt, wie I da auf die Händ zu ihm nei bin und a Rundn vor ihm drahd hab!" 200 Paar Handschuhe verbrauchte er auf seiner damaligen Pilgerreise, die ihm letztlich den päpstlichen Segen einbrachte.
Das Ludwig Hofmaier ein Bewegungstalent war, davon zeugen viele bayrische und nationale Meistertitel im Kunstturnen. "Sport war mir schon immer wichtig, des stand immer an erster Stelle!" Seine Sportlichkeit bescherte ihm dann auch viele Auftritte in diversen Fernsehshows - von "Wetten dass" bis hin zum "Akutellen Sportstudio", überall war Lucky schon zu Gast. Sogar einen eigenen Film drehte er - "Play Harlekin" - bei dem er per Handstand über die Regensburger Dächer spazierte, das Ganze ungesichert. "Verrückt - also wenn i mir des heid anschau, dann denki mir scho, was mi da gerittn hat!", so der unterhaltsame Schwandorfer.
5 Jahre werden wir Lucky noch bei "Bares für Rares" sehen, "vorausgesetzt I leb so lang, aba gsundheitlich gehts ma scho guad!" Und bis dahin ist er bestimmt noch einige Male in der Oberpfalz zu sehen, denn "Dahoam is dahoam und i bin scho a waschechter Oberpfälza!" Der Lucky, einzigartig aber bestimmt noch lange nicht antik.

"Ente gut, alles gut!": Der Landgasthof Burkhard im Ramasuri Frühschoppen - 06.10.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Kulinarisches Highlight im Frühschoppen - der Landgasthof Burkhard in Wernberg
Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer gibt den Löffel (nicht) ab - zusammen mit seinen Gästen vom Landgasthof Burkhard wurden den Zuhörern so einige Schmankerln serviert.

Wenn Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer Sonntags zum gemeinsamen Stammtisch lädt, dann dürfen neben einem kühlen Blonden natürlich auch diverse kulinarische Köstlichkeiten, wie knusprige Brezen und frische Weißwürste, nicht fehlen. Die wurden natürlich auch heute wieder aufgetischt, aber letztendlich sorgten unsere Gäste, Heidi Burkhard und Josef Braun, vom Landgasthof Burkhard in Wernberg dafür, dass allen Zuhörern das Wasser im Mund zusammen läuft.

Tradition seit 1891 – was sich anhört wie ein Marketingspruch von großen deutschen Unternehmen – trifft in Wahrheit auf das Hotel und den Landgasthof Burkhard in Wernberg zu. Seit 1991 leitet Heidi Burkhard die Geschicke des traditionsreichen Gasthofes und in diesen fast 30 Jahren hat sie natürlich schon einiges erlebt. Mit ihr zu Gast im Ramasuri Frühschoppenstudio war Josef Braun, Schwiegersohn und Küchenchef in einem. Und die beiden sorgten dafür, dass wir heute Nacht von gefüllter Ente und hausgemachten Semmelknödeln träumen. Denn am 20.10. ist „Landkirwa“, auch „Allerweltskirwa“ genannt, und da darf natürlich die Ente bzw. die Gans nicht fehlen. Die gibts natürlich auch im Landgasthof Burkhard ganz traditionell, aber auch in raffinierten Varianten, denn „die Gans bzw. die Ente ist unglaublich vielseitig“. Josef Braun, Meister seines Fachs, berichtete: „Wir stopfen unsere Enten ganz unterschiedlich, von Orangen über Maronen bis hin zu Kürbis, dazu Rotkraut und selbstgemachte Semmelknödel (auch die gibts in der Maronenvariante) – einfach lecker!“ Aber nicht nur Gans oder Ente stehen auf der Speiskarte, „wir versuchen sowohl die regionale Küche als auch die internationale Küche zu bedienen“, weiß Heidi Burkhard. Und das gelingt ihnen vorzüglich.

Auch über die Wirtshauskultur wusste die Chefin des Hauses einiges zu berichten: „Die Zahl der Stammtische ist rückläufig, aber den traditionellen Sonntagsstammtisch gibt es natürlich schon noch. Da wird dann auch kräftig diskutiert über vielerlei Themen, von Politik über Regionalgeschehen ist da alles dabei.“

Aber nicht nur bei den Wirtshausgesprächen ist das Weltgeschehen ein Thema. Bei diversen Themenabenden bietet der Landgasthof Burkhard im Laufe des Jahres die Möglichkeit „Köstlichkeiten aus aller Welt“ zu probieren. Neben einem italienischen Abend, stand unter anderem ein Wildabend, ein Spargelabend und ein Abend mit dem Thema „Viele, viele Kleinigkeiten“ auf dem Programm – ein jeder Abend für sich ein kulinarisches Highlight. Und ein weiteres Highlight, neben der schon angesprochenen Landkirwa, wartet dieses Jahr noch. Am 23.11. gibt es den „Winterlichen Zauber“ mit vielen Buden, regionalen Köstlichkeiten (von Glühwein über Bratwürste ist alles dabei) und sogar einem Nikolausbesuch für die Kleinen. „Das hat mittlerweile schon Tradition, auch wenn es erst das fünfte Mal ist“, weiß die charmante Chefin zu berichten, die „immer auf der Suche nach Personal, vor allem im Service ist“.

Sollte auch Ihnen jetzt das Wasser im Munde zusammen laufen, dann reservieren Sie sich gleich ihren Tisch. Mehr zum Landgasthof Burkhard gibts unter https://hotel-burkhard.de/de/ – Gaumenfreude(n) garantiert.

Der Ramasuri Gesundheitsfrühschoppen live von der NOGEM Weiden - 29.09.2019

© Bild: Manuel Marx | Ramasuri
Der Gesundheitsfrühschoppen live von der NOGEM
Das Frühschoppenteam mit Jürgen Meyer und Sonja Diesenbacher mit der geballten Prominenz und Kompetenz der Kliniken Nordoberpfalz AG.

Ramasuri Frühschoppen on Tour – dieses Mal mit einem Heimspiel live aus der Max-Reger-Halle Weiden. Dort wurde gestern und heute zur 2. Nordoberpfälzer Gesundheitsmesse, kurz NOGEM, geladen – und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer lud dort zum traditionellen Ramasuri Frühschoppen. Bei einem herzhaften Frühstück führte man gute, lustige und vor allem interessante Gespräche rund ums Thema Gesundheit. Seit 10 Uhr strömten die Besucher in die Max-Reger-Halle und mitten drin in diesem tollen Ambiente stand die Ramasuri-Bühne, auf der herzhaft gefrühstückt und getalkt wurde.

Michaela Hutzler (stellvertretende Pflegedirektorin) hielt die Frauenquote am Stammtisch hoch. „Der Beruf der Pflegekraft steht meistens im schlechten Licht, dabei bringt er so viele interessante Aspekte mit sich. Man arbeitet direkt mit den Ärzten zusammen, man lernt tagtäglich, auch für sich selbst, und ist in einem Beruf, der sich stets weiter entwickelt und auch die Möglichkeit bietet, sich selbst weiter zu entwickeln.“ Wer sich über den Beruf der Pflegekraft informieren möchte, der kann sich heute auf der NOGEM darüber informieren. Aber es ist noch viel mehr geboten.

 „Von diversen Vorträgen über Kochshows zum Thema `Gesund essen` und eine Aktionsfläche mit einem bunten Rahmenprogramm bis hin zu verschiedenen Ausstellern und natürlich auch einer Kinderspielecke – es ist von jung bis alt etwas dabei!“, so Prof. Dr. Christian Paetzel.

Dr. Thomas Egginger, der Ärztliche Direktor der Kliniken Nordoberpfalz AG, betonte, „dass das Format der NOGEM sehr wichtig ist – einfach um sich gegenseitig zu beschnuppern, um die Verantwortlichen kennenzulernen und um ins Gespräch zu kommen – und die erste Auflage hat uns gezeigt, dass das Ganze gut angenommen wird!“

Prof. Dr. Karl-Heinz Dietl, normalerweise am OP-Tisch, war heute auch am Frühschoppentisch zu Gast und wusste Interessantes zu berichten: „Jede Operation wird gut geplant und bei jeder OP sind meistens 7-8 Leute beschäftigt, teilweise sogar noch mehr.“ Zudem erklärte er, dass der technische Fortschritt natürlich auch in den OP-Saal Einzug erhalten hat, „aber letztlich passiert nur, was der Operateur auch entscheidet!“

„Es ist heute wirklich für jeden was dabei. Vom Thema Gesundheitsversorgung bis hin zu einem Einblick in die Abläufe der Kliniken Nordoberpfalz AG, man kann hier wirklich auf wenigen Quadratmetern einen Überblick über dieses umfangreiche Thema gewinnen. Sogar ein begehbares Gehirn und eine begehbare Arterie sind hier zu sehen“, so der Pressesprecher der Kliniken Nordoberpfalz AG, Michael Reindl.

Martin Neuhaus, der Personalleiter der Kliniken Nordoberpfalz AG, ist verantwortlich für die über 3000 Mitarbeiter der Klinik. „Gute Fachärzte zu gewinnen ist natürlich immer schwierig, aber unsere sehr gute technische Ausstattung ist natürlich ein Gewinnungsfaktor!“ Fazit: Im Klinikum Weiden sind sie also in den besten Händen und wenn Sie sich persönlich davon überzeugen wollen, dann schauen Sie doch vorbei auf der 2. Nordoberpfälzer Gesundheitsmesse – heute noch bis 17 Uhr.

Käse? Tulpen? Eloy de Jong - der beste Holland-Import im Ramasuri Frühschoppen - 22.09.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Käse? Tulpen? Eloy de Jong - der beste Holland-Import im Ramasuri Frühschoppen
Schlagersänger und Bauchnabeltänzer Eloy de Jong zusammen mit Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer

Kennen Sie "Eloy Francois Maurice Gilbert Charles Prosper de Jong"? Was sich anhört wie eine Bewerbung um den längsten Namen der Welt, ist in Wahrheit - in Kurzform - Eloy de Jong, ein absolut sympathischer und authentischer Sänger und Superstar aus unserem schönen Nachbarland, den Niederlanden. Bekannt wurde Eloy in den 90er Jahren mit der Boyband "Caught in the Act", mit der er sehr viele Erfolge feiern konnte. "Aber nach ein paar Jahren kommen immer jüngere oder noch hübschere Jungs, das wird immer so sein! Und dann muss man auch lernen durch Tiefen zu gehen!", so der bodenständige Sänger. Zur Boyband kam er damals über eine Art Casting, "nur ohne Kamera - aber wir haben damals auch lange geübt und bekamen Gesangsunterricht und plötzlich waren wir alle Mädchenschwärme!"

Nach der sehr erfolgreichen Zeit wurde es etwas ruhig um Eloy und Caught in the Act, eine Zeit in der Eloy vom Mädchenschwarm zum Mann wurde. "Plötzlich ist es nicht mehr wichtig Erfolg zu haben, man sieht, dass es andere Dinge im Leben gibt, die einen glücklich machen. Das Wichtigste ist an sich zu glauben und am Boden zu bleiben, egal in welcher Lebenslage!" Eloy, der in seinen jungen jahren sogar holländischer Jugendmeister im Tanzen wurde - unter anderem durch intensives Training mit seiner eigenen Schwester ("Sie war vier Jahre älter und so habe ich immer gegen einen Bauchnabelgetanzt") - ist wirklich authentisch geblieben. Durch seine positive Art und seinen charmanten Akzent, vor allem aber durch seine absolut professionelle Einstellung zu seinem Job ist es ihm gelungen eine zweite Karriere zu starten - und die begann im wahrsten Sinne des Wortes "über Nacht". 2018 trat er bei Florian Silbereisens Show "Heimlich - Große Schlagerüberraschung!" auf und stellte dort seinen Titel "Egal was andere sagen", eine deutsche Version von Boyzones Nummer-1-Hit "No matter what", vor. Am Samstagabend noch auf der Bühne, bekam er am Sonntag einen Anruf seines Managers, dass seine Single Nummer 1 in den deutschen Schlagercharts ist. Und auch sein Solo-Debütalbum "Kopf aus, Herz an" erklomm die Spitze der deutschen Charts und erreichte sogar Platinstatus.

Und auch privat hat Eloy sein Glück gefunden. Mit seibem Partner Ibo ist er Vater von einer achtjährigen Tochter und genießt die Zeit mit der Familie sehr. "Unsere Tochter wächste mit zwei Papas und einer Mama auf - das verläuft sehr harmonisch!" Der Mädchenschwarm hat sich bereits vor zwanzig Jahren geoutet. "Damals war das sehr schwierig, ich dachte auch ich sei anders. Erst mit der Zeit habe ich verstanden, dass wir alle gleich sein - und das es gut ist, egal wie man liebt - wichtig ist die Liebe!", so der liebenswerte Schlagersänger.

Wer mehr über Eloy erfahren will, der darf ihm gerne auf Instagram oder Facebook folgen. Und wer den charmanten Schlagersänger einmal live auf der Bühne sehen will, der sollte sich den 02.11.2019 rot im Kalender markieren - dann ist Eloy in der Meistersingerhalle in Nürnberg zu Gast. "Egal was andere sagen", wir wissen, dieser Mann ist spitze.

Der Ramasuri Frühschoppen: Schräg, Schräger, SCHRÄGSCHRAUBEN - 15.09.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Schräg, Schräger, Schrägschrauben
Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer in die Zange genommen von den beiden sympathischen Schrägschrauben Monika Helmstreit (links) und Regina Siegel (rechts)

Wenn Ramasuri-Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer zum Frühstück einlädt, dann lassen sich die Damen nicht zweimal bitten. Bei Kaffee, Prosecco und vielen Leckereien plaudert es sich besonders gut und so gab es viel zu lachen mit den beiden „Schrägschrauben“ Monika Helmstreit und Regina Diegel.

Seit 20 Jahren stehen die beiden sympathischen „Schrägschrauben“ auf der Bühne und haben dabei nicht nur den Weidner Raum unsicher gemacht und mit bester Comedy versorgt. Bühnen in ganz Deutschland wurden bespielt und die Besucher lachten sich ein Loch in den Bauch. Wobei die Männer manchmal ziemlich wenig zu lachen, halten Ihnen doch Monika und Regina schonungslos den Spiegel vor. „Ja, die Männer liefern einfach genug Vorlagen um unser Programm immer wieder aufs Neue zu füllen!“, meint Monika. Und ihre kongeniale Partnerin Regina ergänzt: „Aber man muss natürlich auch über sich selbst lachen können, also nicht nur austeilen sondern auch einstecken!“ Aufgrund ihrer sympathischen Art und ihrem Programm, das meist mitten aus dem Leben stammt, füllen die zwei Schrägschrauben Saal um Saal und sorgen für Bauchmuskelkater bei ihren Gästen. „Lachen is gsund“, sind sich die beiden sicher und die „Schrägschrauben“ somit die beste Medizin.

Wer sich also mal wieder gesund lachen muss, dem kann man nur den 12.10.2019 ans Herz legen. Dann ist das Frauenkabarett in Schirmitz (Spielort: Mehrzeckhalle Schirmitz) zu Gast, wo sie ihr 20-jährigem Bühnenjubiläum mit einer einzigartigen Show feiern werden. Gemeinsam mit der Kolpingfamilie, die gerade ihr 70-jähriges Jubiläum begangen hat, werden die beiden Schrägschrauben ihr Publikum mit einem „Best-of-Programm“ unterhalten. Begleitet werden die beiden sympathischen Kabarettistinnen von ihren „Musiküssen“ Bernhard Helmstreit und Christian Denz. Mit ihrer sarkastischen, bissigen, ironischen und gleichzeitig authentisch-einzigartigen Art werden sie sicher auch an diesem Abend, getreu ihrem Motto „Ein Mann muss schön sein, klug sind wir ja selber“, die Männerwelt ein wenig aufs Korn nehmen und für viele Lacher sorgen. Mittlerweile haben die beiden schon 7 verschiedene Bühnenprogramme gespielt, genug Auswahl also für ein „Best-of-20-Jahre-Schrägschrauben“. Amtsmüde sind die zwei humorvollen Grazien aber noch lange nicht. Im März nächsten Jahres werden sie mit einem neuen Programm zu sehen sein - man kann gespannt sein, was die zwei Gaudimadln, dieses Mal zu berichten haben. Eins ist aber jetzt schon sicher - lustig wird’s auf jeden Fall.

Mehr Infos zu den „Schrägschrauben“ und ihren Auftritten gibts unter http://www.schraegschrauben.de/Termine/termine.html - vorbeischauen (nicht nur im Internet) lohnt sich!

Frühschoppen direkt an der Quelle: Das Herbstfest der Schlossbrauerei Friedenfels - 08.09.2019

© Bild: Manuel Marx | Ramasuri
"A Baia wai freia" - zünftiger Frühschoppen auf dem Herbstfest in Friedenfels
Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und sein Team zusammen mit seinen Gästen der Schlossbrauerei Friedenfels: Thomas Schultes (Geschäftsführer), Susanne Fernrohr (Disponenten) und Helmut Radimerski (Verkaufsleiter).

Seit 35 Jahren ohne Unterbrechung - nein, solange ist Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer nicht bei Ramasuri am Mikrofon - solange gibt es das Friedenfelser Herbstfest schon. Seit Freitag wird wieder bei der Schlossbrauerei Friedenfels gefeiert und am heutigen Sonntag, dem Bierwandertag, war Jürgen Meyer samt Team zum Frühschoppen on Tour eingeladen. 
„Es steckt natürlich viel Arbeit dahinter. Da arbeiten ca. 200 Mann und die Abende gehen schon mal bis 4 Uhr“, sagte Geschäftsführer Thomas Schultes. „Aber wir handeln nach dem Motto ‚Lebe was du verkaufst‘ und so feiern wir jedes Jahr gerne und aus Überzeugung!“
Als waschechter Friedenfelser (trotz oberschlesischen Namen) ist natürlich auch Verkaufsleiter Helmut Radimerski, seit 20 Jahren bei der Schlossbrauerei Friedenfels tätig, mit dabei. „Ich mach das hier und meinen Job mit Herz und Seele und bin rund um die Uhr erreichbar“, so der sympathische Chefverkäufer. Wir werden es definitiv mal testen und mindestens eines der 20 verschiedenen Biere bestellen. 
Disponentin Susanne Fürnrohr (die Frau mit der sympathischen Stimme am Telefon) bestätigte: „Es gehen schon einige Kästen pro Tag raus!“ So soll’s ja auch sein, denn die Schlossbrauerei Friedenfels legt bei der Bierproduktion größten Wert auf Rohstoffe aus der Region, angefangen von besonders reinen Steinwaldwasser bis hin zum selbst ausgesuchten Hopfen aus der Hallertau. Und das schmeckt man auch, „hier steckt noch Liebe im Detail und somit auch im Bier!“
Beim heutigen Bierwandertag konnte man nicht nur die guten Getränke der Schlossbrauerei probieren, sondern sich auch gleich doppelt sportlich betätigen. Zunächst auf dem Wanderwegen rund um Friedenfels, wo 2. Verpflegungsstationen die Bierwanderer mit Brezen, Kaffee, Wasser und ca. 2000 Liter Freibier versorgen und anschließend ab 12 Uhr beim Ramasuri Bullriding, wo Frühschoppenmoderator und sein Team samt wilden Bullen warteten und die stärkste Gruppe mit 100 Liter Bier belohnten. Das Friedenfelser Herbstfest ist also definitiv ein Spaß für die ganze Familie und einen Geheimtipp gibts für alle Kurzentschlossenen noch gratis oben drauf - „A bisl a Bier ist noch da!“

Die Dult ist Kult: Frühschoppen auf der Herbstdult - 01.09.2019

© Bild: Daniel Sommer | Ramasuri
Die Dult ist Kult - Frühschoppen auf der Regensburger Herbstdult
Frühschoppen auf der Regensburger Herbstdult: Moderator Jürgen Meyer und seine Gäste Festwirt Alfred Glöckl, Festwirt Michael Hahn und Sprecher der Werbegemeinschaft Regensburger Dulten Hans-Christian Wagner

Normalerweise lädt Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer seine Gäste ins Ramasuri Studio ein und kredenzt ihnen ein tolles Frühstück. Aber ab und zu lässt er sich auch gerne verwöhnen und so wurde dieses Mal auf der Regensburger Herbstdult zusammen mit den Festwirten Alfred Glöckl und Michael Hahn sowie Hans Christian Wagner (Sprecher der Werbegemeinschaft Regensburger Dulten) gefrühstückt. Und die drei hatten vieles von der Herbsdult zu berichten.

Die Historie reicht bis ins zehnte Jahrhundert zurück, kein Wunder also, dass der Spruch "Die Dult ist Kult" perfekt passt. Doch die Dult ist nicht nur ein kultiges Volksfest, sondern sie besteht aus einer Warendult und einer Vergnügungsdult. Über 100 Händler, Aussteller und Schausteller tragen dazu bei, dass die Regensburger Herbsdult so beliebt ist. "Seit 5 Jahren kommen auch immer mehr Leute in Tracht und zeigen so, dass sie stolz auf die bayrische Tradition sind. Und das können sie auch, denn die bayerische Festzeltkultur ist etwas ganz Besonderes." Etwas ganz Besonderes ist auch das Cabrio Dach im Hahnzelt, dass laut Festwirt Michael Hahn "sehr gut ankommt". Beide Zelte waren in der Auftaktwoche sehr gut gefüllt, "die Leute wollen feiern, singen und es feiern wirklich jung und alt miteinander", so Glöckl, der als absoluter Lederhosen-Fan 15-18 Stück der bayrischen Trachtenhose besitzt. "Sogar auf Hawaii war sie dabei", lacht der sympathische Festwirt.

Die Herbsdult, die auch mehr als Familiendult gilt, bietet dabei einiges für die Kleinen. Von Kinderschminken bis hin zum Zaubererauftritt, für beste Unterhaltung ist gesorgt. Aber auch die Erwachsenen können was erleben, z.B. "im schnellsten Fahrgeschäft Europas `Techno Power´ oder in der brandneuen Geisterbahn", ergänzt H.C. Wagner, der selbst wenig Bier trinkt, dafür laut eigener Aussage aber 100 Sorten Spezi auseinander halten kann. "Aber das Bier in Regensburg ist hervorragend, die Besucher loben es immer wieder", schmunzelt Wagner. Für die Festwirte ist das ganze Jahr Dultzeit, denn "nach der Dult ist vor der Dult" - Musikverträge schließen und einfach alles organisieren.

Dass man als Festwirt "so manches Stückl erlebt" ist klar, aber man schweigt und genießt. Die Dult ist halt einfach Kult und da gehört sich ein wenig positive Verrücktheit dazu, sowohl bei den Besuchern als auch bei den Festwirten. Mehr Infos zur Regensburger Herbstdult, zum Mädelsabend und zu sonstigen Attraktionen gibt es unter www.r-dult.de aber auch auf Facebook und Instagram. Bis zum 08. September können sie dem großen Spektakel auch beiwohnen - "die Dult ist Kult".

Es ist angerichtet: Frühschoppen mit Chaoskellner - 25.08.2019

© Bild: Sonja Diesenbacher | Ramasuri
Der Chaoskellner im Frühschoppen - Johannes Angerer und Moderator Jürgen Meyer
"Es ist angerichtet, das perfekte Chaos", so könnte man das Menütheater kurz beschreiben. Am 02.11.2019 kann man das österreichische Comedy-Ensemble am 28. Bürger- und Polizeiball in der Max-Reger-Halle Weiden bewundern.

Jeden Sonntag deckt Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer seinen Frühstückstisch für seine Gäste mit frischen Brezen und leckeren Weißwürsten, doch dieses Mal hätte er es sich fast sparen können, denn er hatte Fachpersonal zu Gast - JoHannes Angerer, der österreichische Mr. Bean und Erfinder des Menütheaters und somit Anführer einer ganzen Truppe von Chaoskellner.

Seit 1992 gibt es das Menütheater, eine Comedyshow, die Essen zum Erlebnis macht. Wenn man diese Erlebnis mit drei Worten beschreiben sollte, dann wäre das „fantastisch, chaotisch, sehenswert“, so Angerer. Mit seinem bis zu 20 Kellner starken Team unterhält er die größten Gesellschaften und sorgt mit Situationscomedy für ausgelassene Stimmung. Da wird schon mal ein Rotwein mit dem Gießkännchen eingeschenkt, Niki Lauda von Fusseln befreit oder Karl Moik frisiert - „und das alles passiert spontan, davon lebt das Menütheater“, fügt der sympathische Österreicher an. Überall auf der Welt hat das Ensemble schon gespielt, es gibt fast kein europäisches Land in dem das Menütheater nicht schon zu Gast war. Und nun kann man das Ganze am 02.11.2019 auch in Weiden bewundern, wenn die Polizeiinspektion Weiden zum 28. Bürger- und Polizeiball in die Max-Reger-Halle einlädt. Und das Menütheater wird nicht das einzige Highlight des Abends sein. Neben der Klaus Hörmann Band, die musikalisch durch den Abend führen wird, und den Tanzschulen Höllriegl und Vezard, die eine flotte Sohle aufs Parkett legen werden, wird auch unser Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer zu Gast sein. Dieses Mal führt er allerdings nicht durch den Frühschoppen, sondern durch den unterhaltsamen und abwechslungsreichen Abend, den Gstanzl-Sänger Lucky als Special Guest sicher unvergesslich werden lässt. Mit seiner leicht-verdaulichen Gstanzlkost wird er für den richtigen Nachtisch sorgen und ist sozusagen die Kirsche auf der Sahnetorte. Karten für dieses von der "Gewerkschaft der Polizei - Kreisverband Weiden" organisierte Spektakel können unter der Hotline 0151/53345123, bei Frau Sieglinde Scharnagl (PI Weiden, Max-Planck-Str. 7) oder unter 0961/401502 erworben werden. Und mehr zum Menütheater gibts unter www.chaoskellner.at - wir von Ramasuri wünschen viel Spaß und guten Appetit.

Ein Ramasuri im Frühschoppen - 18.08.2019

© Foto: Daniel Sommer | Ramasuri
Frühschoppen mal anders
Bürgermeister Jens Meyer, Kerstin-Alexandra Rank (Social Media), Sängerin Bettina Mildner, Waldtraud Rottenberg (Krebs Selbsthilfegruppe), sowie Stephan Krauß (Rettungsdienst) und Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer

Heute war ein richtig bunter Haufen im Ramasuri-Frühschoppenstudio zu Gast bei Moderator Jürgen Meyer. Ganz so wie es sein sollte bei einem typischen Frühschoppen waren die Themen breit gefächert und bei knusprigen Brezen und frischen Weißwürsten gab jeder seinen Senf dazu, so dass es ein richtig unterhaltsamer Vormittag wurde.

Bettina Mildner aus Flossenbürg ist in der Region kein unbeschriebenes Blatt. Vor allem bei Trauungen rührt die stimmgewaltige Sängerin ihre Zuhörer immer wieder zu Tränen. Dass sie stimmlich ein absoluter Ohrenschmauß ist, davon konnten sich die Hörer überzeugen, da einige ihrer Songs bei uns während der Frühschoppen-Stunde zu hören waren. Aber auch menschlich ist Bettina einfach eine tolle Frau. So hilft sie gerne mit Benefizkonzerten „Mensch aus der Region, die Hilfe gebrauchen können – man kann so viel Gutes tun, gerade regional“. Mehr über die Frau mit der tollen Stimme gibt es unter www.saengerin-bettina.de – reinschauen lohnt sich.

Auch Stephan Krauß vom Rettungsdienst war zu Gast im Ramasuri Frühschoppen. „Wichtig wäre, dass möglichst viele Menschen einen Ersten-Hilfe-Kurs besuchen oder ihre Kenntnisse auffrischen“, so der sympathische Helfer in der Not. Die Rettungssanitäter eilen dann so schnell es möglich ist herbei und kümmern sich um die Betroffenen. „Es ist definitiv ein Beruf, der sehr viel Spaß macht. Wir brauchen immer Nachwuchs für diesen abwechslungsreichen, aber auch anspruchsvollen Beruf!“ Von unserer Seite aus ein herzliches Dankeschön an alle Helfer, die Tag für Tag im Einsatz sind.

Waldtraud Rottenberg ist auch ein Helfer. Sie leitet eine Krebs-Selbsthilfegruppe in Weiden. Seit 22 Jahren gibt es die Gruppe, sie selbst ist seit 12 Jahren Leiterin. „Momentan haben wir 34 Mitglieder unterschiedlichen Alters. Wir treffen uns einmal im Monat, tauschen uns aus, unternehmen verschiedene Ausflüge, sind einfach eine tolle Gemeinschaft.“ Emotional sei das Ganze natürlich, aber nicht nur negativ, wie man manchmal denken könnte, sondern es gibt auch viele positive Momente. „Und alles was bei uns besprochen wird, bleibt auch bei uns“, ergänzt die liebenswerte Leiterin der Gruppe.

Dass nicht alles hinter verschlossenen Türen bleibt, das weiß Kerstin-Alexandra Rank am besten. Sie kennt sich bestens mit Social-Media-Plattformen wie Facebook und Instagram aus. Sie selbst ist viel in diesen Online-Communitys unterwegs, aber „natürlich gibt es auch online-freie Zeiten, logisch. Diese Netzwerke bieten viele Möglichkeiten, sowohl im positiven als auch im negativen Sinn. Man muss schon aufpassen, was man postet, aber bei allen Diskussionen, die dort ausgetragen werden, wichtig ist, dass das Ganze immer sachlich bleibt. Ansonsten kann Facebook eine Art Waffe sein!“

Mit Kritik aus dem Netz muss sich momentan auch die Stadt Weiden beschäftigen. Teils mit großem Unverständnis reagieren die Bürger auf die baulichen Maßnahmen in der Sedanstraße, in der künftig ein Schutzstreifen für eine Verkehrsberuhigung sorgen soll. „Wir wollen die Stadt Weiden Schritt für Schritt fahrradfreundlicher machen und städtebauliche Maßnahmen sind da nicht zu vermeiden. Natürlich werden wir nach einer gewissen Zeit überprüfen, ob die Maßnahmen auch die gewünschte Wirkung zeigen“, so Bürgermeister Jens Meyer. „Wir werden durch das neugebaute NOC erhöhten Querungsverkehr haben und so kann der Schutzstreifen in der Mitte der Fahrbahn, der online schon als ´neue Raucherzone´ oder ´Stadtstrand Weiden´ bezeichnet wird, von den Fußgängern als Querungshilfe genutzt werden“, so Meyer. „Ein kunterbunter Haufen mit vielen Themen, einfach ein schöner Frühschoppen – mal was ganz anderes“, meinte Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer. Besser kann man es nicht zusammenfassen.

Wenn zwei "Saupreißn" von Oberfranken in die Oberpfalz reisen ... - 11.08.2019

© Foto: Corinna Marx | Radio Ramasuri
Die Luisenburg zu Gast im Frühschoppenstudio
Luisenburg-Pressesprecher Christof Kaldonek und Theaterleiterin Birgit Simmler plauderten mit Frühschoppen-Moderator Jürgen Meyer über die vergangene Spielzeit 2019 sowie das kommende Musical "Zucker".

Heute durfte Jürgen mal wieder Theaterluft schnuppern. Denn hochkarätige Gäste verließen ihre pittoreske Wirkungsstätte im oberfränkischen Wunsiedel heute Morgen, um sich von Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer heiße News entlocken zu lassen. Bei Weißwurst, frischen Brezen und dem einen oder anderen süßen Gebäckstück plauderten Luisenburg-Theaterleiterin Birgit Simmler und Pressesprecher Christof Kaldonek munter drauf los. 

Glücklich und zufrieden blickten sie zurück auf eine erfolgreiche Spielzeit 2019. Neben den Schauspielen "Die Päpstin" und "Shakespeare in Love" brachte das Ensemble in den vergangenen beiden Monaten die deutschsprachigen Musicals "Madagascar" und "Grease" auf die magische und zauberhafte Felsenbühne. Wie eine Burg wirke diese, schwärmten Jürgens Gäste. Dadurch seien die großen Bühenbilder und Kulissen hier überhaupt erst realisierbar. Seit Gründung war dies nun bereits die 129. Spielzeit. Seitdem hat sich natürlich aber auch einiges verändert. Immer wieder wurde umgebaut, modernisiert und erweitert. Die Luisenburg verfügt heute über hochprofessionelle Werkstätten für Maske, Technik und vieles mehr - Werkstätten, die nicht viele Theater in der Region ihr Eigen nennen können. All diese Voraussetzungen erklären dann auch den sensationellen Erfolg von über 150.000 Zuschauern und mehr als 115 Vorstellungen pro Spielzeit.

Für Birgit Simmler ist dies bereits die zweite Spielzeit als Theaterleiterin in Wunsiedel. Die gebürtige Münsteranerin durchlief vorher Stationen wie Berlin, Wien und New York und war ein Jahr lang sogar Theaterleiterin auf einem Kreuzfahrtschiff, bevor sie im Herbst 2017 den Weg in die bayerische Provinz fand. Hier liebt sie vor allem den Schnee, den sie so in dieser Pracht weder in Berlin noch sonst irgendwo zu Gesicht bekommen hatte. Obwohl sie das Theaterfieber erst mit Anfang 20 packte, hat für sie das Theater"machen" und selber -schreiben Priorität vor der Reproduktion bereits vorhandener Stücke.

Wahlberliner Christof Kaldonek blickte bereits auf seine dritte Spielzeit auf der Luisenburg zurück. Auch der Presse- und Medienprofi, der Sprachwissenschaften und Kunstgeschichte studierte, hat bereits vielfältige Erfahrungen in seiner Branche gesammelt: von Berlin, Frankfurt und München ging es über Weimar und Rügen nun nach Oberfranken. Er ist vor allem von der Liebe zum Theater und den schönen Künsten geprägt. Diese Liebe zum Theater ist auch wichtig und spürbar, betonte er, und zwar nicht nur für ihn, sondern für das ganze Luisenburg-Ensemble.

Abschließend ließen die beiden noch Eintrittskarten für die Premiere des Musicals "Zucker" am 16. August 2019 springen. Dabei handelt es sich um ein komödiantisches Musical mit einer Liebesgeschichte, die im regionalen Raum spielt und außerdem aus Birgit Simmlers Feder stammt. Auch die Oper "Fidelio" sowie diverse Konzerte werden in nächster Zeit die Felsenbühne noch beleben. Die beiden Vollbluttheaterleute ließen sich schließlich auch schon ein paar Informationen zur kommenden Spielzeit entlocken. So werden 2020, in der insgesamt 130. Luisenburg-Spielzeit, "Pinocchio", "Der Name der Rose", Goethes "Faust" sowie ein 2. Teil vom "Brandner Kaspar" zu sehen sein. Darauf darf man sich schon jetzt freuen!

Fünfter Blasmusik-Marathon mit den "BlasBrothers" - 04.08.2019

© Foto: Sonja Diesenbacher/Radio Ramasuri
Die "BlasBrothers" blasen Jürgen Meyer den Marsch
Franz Rumstadt, Chef der "BlasBrothers", Daniela Reiche von der "Steinhofer Ingenieure GmbH" und Frühschoppen-Moderator Jürgen Meyer

Es gibt sie doch: Junge Menschen, die es sich inzwischen zum fünften Mal auf die Fahnen geschrieben haben, aus ihrem eigenen Spaß an der zünftigen Blasmusik auch noch etwas Gutes bewirken zu wollen. Da daraus aber keine klassische Spendenaktion werden soll, haben sich die Jungs um Franz Rumstadt eine Wette überlegt. Die „BlasBrothers“ wetten gegen Unternehmen und Privatpersonen aus der Region, dass sie ihren ambitionierten Plan auch wirklich in die Tat umsetzen können. Wie das aussehen soll, dass wollte auch Jürgen Meyer beim heutigen Frühschoppen ganz genau wissen.

Wie sieht der Plan aus? Franz Rumstadt ist einer der sieben „BlasBrothers“. Die werden mit einem Reisebus von Dechant Reisen am 23. August 2019 in Regensburg abgeholt und besuchen dann die drei Partnerstädte von Regensburg. Auf dem Reiseplan stehen Brixen in Südtirol, Budávar in Ungarn und Pilsen in Tschechien. An jedem dieser Orte spielen die „BlasBrothers“ zusammen mit einer ortsansässigen Blaskapelle. Von dieser Musikkapelle reisen dann weitere 5 Musiker im Reisebus mit in die nächste Partnerstadt. Dort wird dann wieder zusammen Blasmusik gemacht. Ziel der Wette ist es, am Sonntag, 25. August 2019, gegen 19:30 Uhr mit mindestens 22 Blasmusikern aus allen Partnerstädten auf der Regensburger Dult einzuziehen. Der dortige Einzug im allseits bekannten Hahn-Zelt wird selbstverständlich gebührend gefeiert. Auch ein Auftritt auf der wunderschönen Festbühne des Hahn-Zeltes ist geplant – wenn die Wette aufgeht. Also, wie würde Thomas Gottschalk sagen? „Top – die Wette gilt“.

Die Wetteinsätze kommen dem Verein Lebenshilfe Regensburg e. V. zugute. Die Organisation hat sich der Förderung von Einrichtungen für Menschen mit Behinderung verschrieben. An starken Partnern und auch an prominenten Schirmherrschaften fehlt es auf jeden Fall nicht. Schirmherr Christian Doleschal, Mitglied des Europa-Parlaments in Brüssel, hat sich sofort bereit erklärt, die Patenschaft für das Projekt zu übernehmen. Auch Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer unterstützt den Blasmusik-Marathon bereits zum zweiten Mal. Aber auch die „Steinhofer Ingenieure GmbH“, vertreten durch Daniela Reiche aus der Abteilung Unternehmenskommunikation, war heute gerne mit bei unserem Radio Ramasuri-Frühschoppen. Wir drücken den „BlasBrothers“ und den einzelnen Partnergruppierungen ganz fest die Daumen für das Gelingen ihrer Wette.

40. Bürgerfest Stadt Eschenbach - 28.07.2019

Beste Stimmung beim 40. Bürgerfest der Stadt Eschenbach mit dem Ramasuri Frühschoppen on Tour
Früschoppenmoderator Jürgen Meyer und das Frühschoppen-Team mit seinen Gästen 3. Bürgermeister Klaus Lehl, Stadtverbandsvorsitzenden Dieter Kies und den Heimatvereinvorsitzenden Karl-Heinz Keck und Alfons Müller; Foto: Manuel Marx | Ramasuri

Heute war der Ramasuri Frühschoppen mal wieder on Tour - das 40. Bürgerfest der Stadt Eschenbach war als Ziel auserkoren worden und das hat sich defintiv gelohnt. Bei frischen Brezen und leckeren Weißwürsten und natürlich einem Schoppen frisch gezapften Bürgerfestbier unterhielten sich Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und seine Gäste 3. Bürgermeister Klaus Lehl, Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies, 1. Vorsitzender des Heimatvereins Karl-Heinz Keck und 2. Vorsitzender des Heimatvereins Alfons Müller ausgiebig über das Bürgerfest der Stadt Eschenbach in der Oberpfalz, aber auch über viele weitere Dinge.
"Eschenbach ist immer zünftig, aber besonders wenn Bürgerfest ist", so 3. Bürgermeister Klaus Lehl. "Das Stadtmotto `Natur erleben, Kultur genießen´ ist sicher ein Beleg dafür, warum die Stadt Eschenbach so liebenswert ist. Man hat einfach vielfältige Möglichkeiten hier." Aber das ist nicht das Einzige. "Wir haben natürlich eine sehr reiche Geschichte, nette Leute, eine wunderschöne Altstadt und eine tolle Umgebung", ergänzt Karl-Heinz Keck. "Es lohnt sich einfach hierher zu kommen", so der Vorsitzende des Heimatvereins, der dieses Amt schon 36 Jahre inne hat. "Allein 50 Vereine, die dem Stadtverband zugehören, zeugen davon, dass wir unsere Traditionen pflegen. Und diese Vereine gestalten auch, unter Federführung des Stadtverbands, unser Bürgerfest - von Bürgern für Bürger sozusagen", so Stadtverbandsvorsitzender Dieter Kies. Und die Anfrage von Jürgen Meyer nach einem Ramasuri-Bootshaus am wunderschönen Naherholungsgebiet und Moorbad Rußweiher läuft bereits - es ist einfach atemberaubend hier. Seit 30 Jahren in Eschenbach lebt Alfons Müller "Der Liebe wegen gekommen und die Stadt lieben gelernt - wer mal hier war, den lässts nicht mehr los!" Besser kann mans nicht zusammenfassen. Und wir hoffen einfach, dass unser Frühschoppengastgeber Jürgen Meyer trotzdem wieder zu uns nach Hause kommt.
Sollten Sie heut noch nach einem Nachmittagsausflugsziel suchen, dann kann ich Ihnen das Bürgerfest in Eschenbach nur wärmstens empfehlen. Wir von Ramasuri sind natürlich auch dabei und haben den extra wilden Bullen im Gepäck.

Blue Devils Weiden - 21.07.2019

Teuflisch gut - Moderator Jürgen Meyer und seine Gäste von den Blue Devils Weiden
Sie sind schon "Heiß auf Eis" - Pressesprecher Simon Ertl, Marcel Waldowsky, Ralf Herbst, Herbert Geisberger und Gmbh-Vorsitzender Franz Vodermeier; Foto: Sonja Diesenbacher | Ramasuri

Heute war im Ramasuri-Frühschoppenstudio nicht nur der Frühstückstisch  prall gefüllt, sondern auch das Studio selbst. Bei Weißwurst, frischen Brezen und dem ein oder anderen isotonischen Getränk plauderten Frühschoppenmoderator Jürgen Meyer und seine Gäste Marcel Waldowsky, Ralf Herbst, Herbert Geisberger und Franz Vodermeier von den Blue Devils Weiden munter drauf los. 

„Persönliche Ziele setze ich mir eigentlich nicht, wichtig ist dass die Mannschaft Erfolg hat, denn natürlich wollen wir wieder in die Playoffs“, so Kapitän Ralf Herbst. „Mittlerweile bin ich in Weiden heimisch geworden und auch wenn es in der Heimat schön ist, das Bier in Weiden schmeckt definitiv besser!“ Herbert Geisberger, der den Titel „Spaßvogel“ angedichtet bekommen hat und diesen nicht mehr los wird, kam letztes Jahr zu den Blue Devils. „Trotz meiner sieben Jahre beim Lokalrivalen aus Selb wurde ich hier super aufgenommen – Eishockey-Spieler sind einfach Hammer-Typen und insofern gibt’s da eigentlich nie Probleme!“ Franz Vodermeier ist seit diesem Jahr neuer Vorsitzender der Blue Devils Weiden GmbH und ist froh, „dass wir die richtigen Strukturen in den Verein bekommen haben. Wir achten bei den Neuzugängen mittlerweile sehr darauf, dass die Spieler zu uns passen – nicht nur spielerisch sondern auch charakterlich“, so Vodemeier.“2017 zum Beispiel hatten wir auf dem Papier die stärkste Mannschaft, die wir je hatten in Weiden – aber wir waren kein Team“, ergänzte Fanliebling und Stadtratskandidat Marcel Waldowsky, der damals mit seiner Wutrede fast schon international bekannt wurde. „Die ersten Tage nach der Rede waren hart, aber ich habe gemerkt, dass die Leute hinter mir standen.“ Seitdem hat sich viel verändert und das Eishockeyspielen in Weiden macht wieder Spaß „Wir geben Gas und ihr, liebe Fans, macht einfach so weiter wie letztes Jahr“, so das sympathische Weidner Urgestein.